Das Interesse am KSC boomt nach wie vor, und noch nie wurde so viel über den Verein geschrieben wie heute. Dadurch mag es bisweilen schwer fallen, den Überblick zu behalten. Da wir nun zwangsläufig sehr viel lesen und uns hierbei so manch Bemerkenswertes in die Hände fällt, möchten wir hierüber an dieser Stelle künftig allen KSC-Freunden – vor allem jenen, die nicht im Raum Karlsruhe leben – eine kleine Übersicht verschaffen.
Natürlich wird in dieser Rubrik kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben (wer z.B. möchte schon täglich die BILD lesen, geschweige denn kaufen?). Doch hoffen wir, mit lockerer und – selbstverständlich! – subjektiver Kommentierung den Wust ein wenig lichten zu können.
Dienstag, 23. Dezember 2008
Aufatmen bei Florian Krebs, dem talentierten Innenverteidiger der 2. Mannschaft – die Verletzung vom Samstag, nach der er sogar vom Platz getragen werden mußte, stellte sich letztlich „nur” als Kapselverletzung am Knie heraus. Zum Trainingsbeginn am 12. Januar wird er von Trainer Rainer Krieg bereits wieder zurückerwartet. Bei Fnan Teweldes Wechselentscheidung scheint sich die Waage laut BNN übrigens zu Eintracht Frankfurt zu neigen.
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Freitag, 19. Dezember 2008
Gerhardt Wolf (BNN) besuchte Rolf Dohmen auf der verwaisten Geschäftsstelle und versuchte, ihm Konkretes über seine Transferbemühungen zu entlocken. Allerdings vergeblich. Zwar bekäme der Manager täglich „ ‚mindestens 50 Spieler angeboten’“, doch ist bislang noch nicht einmal die Ausleihe Giovanni Federicos definitiv vollzogen – es gälte, „nur noch letzte, finanzielle Modalitäten des Leihgeschäfts mit Borussia Dortmund zu klären.“ Ansonsten werden Spieler wie Marek Mintal oder Theofanis Gekas als schlicht nicht finanzierbar eingeordnet oder erhält Toni Kroos von den Bayern in der Winterpause keine Freigabe. Neben vielen anderen, nicht genannten Spielern scheint weiterhin Marco Engelhardt in der Verlosung zu sein. Zwei Spieler sollen in jedem Fall geholt werden, und ein Dritter im Falle weiterer Schwierigkeiten im Genesungsprozeß von Maik Franz.
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Freitag, 12. Dezember 2008
Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte ausgesprochen verschlafen hat offenbar Richard Leipold in der Frankfurter Allgemeinen (FAZ). In einem Beitrag über die Gladbacher Borussia zieht er einen Vergleich aus der, den KSC betreffend, Mottenkiste der 70er und 80er Jahre: „Nach einem langen, schleichenden Prozess ist die Borussia vom fünfmaligen deutschen Meister aus den siebziger Jahren geschrumpft zu einem Klub, den die gleichen sportlichen Alltagssorgen plagen wie notorische Auf- und Absteiger der Kategorie Bochum, Bielefeld oder Karlsruhe. Von Vereinen dieser Couleur unterscheidet sich Gladbach nur in zwei Punkten. Zum einen verfügt der Klub über ein modernes, großes Stadion (…), zum anderen über eine große Zahl an Fans (…).“ Dabei ist der KSC in den vergangenen 21 Jahren gerade einmal aus der Bundesliga ab- und zweimal in die selbige wieder aufgestiegen! Schade, daß dem Verein in der bedeutendsten deutschen Tageszeitung die unglückselige „Fahrstuhlzeit“ noch immer derart angehängt wird.
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Liebe Leser,
durch die Fertigstellung der neuen Ausgabe unseres Magazins mußten wir andere Dinge leider etwas beiseite schieben – so auch unsere kleine Presseschau. Nachzuholen wären nun also satte vierzehn Tage! Da dies im gewohnten Format doch zu umfangreich geworden wäre, haben wir diesen Zeitraum etwas gerafft. Künftig wird der Drei-Tage-Rhythmus jedoch wieder eingehalten werden.
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Dienstag, 25. November 2008
Laut einer Meldung des Badischen Tagblatts hat Stefan Buck zur Winterpause um die Freigabe aus seinem bis 2010 laufenden Vertrag gebeten. Dies wurde ihm vom Verein offenbar auch schon zugesichert, da der KSC seinen Platz mit einem neuen Spieler belegen würde können. Interessiert an Buck seien Arminia Bielefeld, Borussia Mönchengladbach und der FC Augsburg.
Die vorzeitige Trennung ist nur folgerichtig, da es zeitweise den Anschein hatte, daß Trainer Becker im Falle eines Falles statt Buck eher Zeugwart Hüseyin „Hans” Cayoglu das Vertrauen für die Startelf geschenkt hätte.
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Samstag, 22. November 2008
Durch das späte Spielende fehlen in den Tageszeitungen fundierte Spielanalysen, sodaß man nur Spielbeschreibungen finden kann.
In den BNN greift Gerhard Wolff ein Spruchband der Fans auf („Das Blut am Kochen, die Geduld am Ende: Wann kommt die Wende?“) und stellt fest, daß die Frage unbeantwortet bleiben muß. In der ersten Hälfte sah er „geschockt und schlicht ratlos wirkende Badener“, die erst nach dem Wechsel das „von Dohmen in der Halbzeitpause noch vermisste Kämpferherz“ zeigten.
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Mittwoch, 19. November 2008
KSC-Trainer Becker hat Gerhard Wolff von den BNN einen für viele Beobachter auffälligen Grund für die erhoffte Wende genannt – so müsse man „in bestimmten Situationen aggressiver auftreten und dem Gegner schon mit der Körpersprache klar signalisieren“, daß man „hier Herr im Hause sei.“ Eben jenes hatten viele Beobachter zuletzt vermißt.
Zudem möchte Becker an seinem System mit nur einer Sturmspitze festhalten, da man sich eigentlich ausreichend Chancen herausspiele – nur diese leider nicht nützen könne. Zum Spiel gegen den BVB wird sich daher hinsichtlich der Aufstellung etwas tun, wobei diese Änderungen natürlich durch die Länderspielreisen Kennedys und Carnells angeschoben sein dürften. Wer weiß, ob Becker ohne diese nicht doch an seiner Stammelf festgehalten hätte.
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Das Interesse am KSC boomt nach wie vor, und noch nie wurde so viel über den Verein geschrieben wie heute. Dadurch mag es bisweilen schwer fallen, den Überblick zu behalten. Da wir nun zwangsläufig sehr viel lesen und uns hierbei so manch Bemerkenswertes in die Hände fällt, möchten wir hierüber an dieser Stelle künftig allen KSC-Freunden – vor allem jenen, die nicht im Raum Karlsruhe leben – eine kleine Übersicht verschaffen.
Natürlich wird in dieser Rubrik kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben (wer z.B. möchte schon täglich die BILD lesen, geschweige denn kaufen?). Doch hoffen wir, mit lockerer und – selbstverständlich! – subjektiver Kommentierung den Wust ein wenig lichten zu können.
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