Archiv für die Kategorie: “Presseschau”

Das Interesse am KSC boomt nach wie vor, und noch nie wurde so viel über den Verein geschrieben wie heute. Dadurch mag es bisweilen schwer fallen, den Überblick zu behalten. Da wir nun zwangsläufig sehr viel lesen und uns hierbei so manch Bemerkenswertes in die Hände fällt, möchten wir hierüber an dieser Stelle künftig allen KSC-Freunden – vor allem jenen, die nicht im Raum Karlsruhe leben – eine kleine Übersicht verschaffen.

Natürlich wird in dieser Rubrik kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben (wer z.B. möchte schon täglich die BILD lesen, geschweige denn kaufen?). Doch hoffen wir, mit lockerer und – selbstverständlich! – subjektiver Kommentierung den Wust ein wenig lichten zu können.

Montag, 9. Februar 2009

Christian Kamp (FAZ) hat seinen gestrigen Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung nochmals aufgewertet. Erneut geht es aber nahezu ausschließlich um den Hamburger SV und dessen unglücklichen Verteidiger Michael Gravgaard. Kamp erweckt hiermit den Eindruck, daß der samstägliche Sieg ausschließlich auf das Unvermögen der Norddeutschen zurückzuführen ist. Immerhin resümiert der Autor jedoch im vorletzten Absatz, daß zuzüglich zu der Tugend des KSC, gegen namhaftere Gegner seine „besten Leistungen” zu zeigen, „in den entscheidenden Momenten inzwischen auch noch die nötige Portion Willenskraft dazukommt“.

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Mittwoch, 4. Februar 2009

Mihan Saglik ist da und René Dankert (BNN) hat sogleich mit ihm gesprochen. Der Türke ist überzeugt davon, mit dem KSC den Klassenerhalt zu schaffen und freut sich, „’in eine Mannschaft zu kommen, der ich weiterhelfen und in der ich mich entwickeln kann.‘” Dankert unterstellt ihm hierbei zu wissen, daß diese Aussage „in einem Umfeld, dem der Glaube an ein versöhnliches Ende dieser Spielzeit zuletzt immer schwerer fiel“, wie eine Floskel wirken könnte.

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Mittwoch, 28. Januar 2009

Das ist bei den Abstiegskandidaten los” betitelt die Sport-Bild einen Kasten über Bielefeld, Cottbus und Bochum. Beim KSC geht es natürlich um Dino Drpic und wird darin gleich deutlich gemacht, worum es für das Blatt bei diesem Transfer eigentlich geht – „Um Drpic, der als einer der besten Freunde von Tottenhams Superstar Luka Modric (23) gilt, ranken sich unglaubliche Geschichten: Der 27jährige und seine Frau Nives sind die Beckhams Kroatiens, werden dort 24 Stunden am Tag von Paparazzi verfolgt.

Im Wochenblatt finden wir ein interessantes Interview von Volker Knopf mit Michael Mutzel. Die durch Engelhardt verschärfte Konkurrenz sieht er positiv und geht davon aus, bei entsprechender Fitneß stets in der ersten Elf zu stehen. Ebenso bemerkenswert wie vielsagend dann folgende Interview-Passage:

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Samstag, 24. Januar 2009

Da uns die BILD-Zeitung vom Samstag in die Hände gefallen ist, hier noch ein kleiner Nachtrag. Mario Basler, der Nachfolger Max Merkels in der beliebten Serie „BILD testet die Bundesliga”, hat die drei Absteiger genannt. Neben Borussia Mönchengladbach und Energie Cottbus wird seiner Meinung nach auch der KSC dazugehören, dessen „Bosse” er Jobs als Fensterputzer anheimstellt – „Kommen wir zu Absteiger Nummer 2: Tschüs, KSC! Ich hätte es im Sommer nicht gedacht, aber auch ihr seid bald weg vom Fenster. In Karlsruhe fehlt mir in der Führung einer mit Biss. Wenn die Bosse dort mal was machen wollen, wo sie etwas Durchblick haben, dann bleibt denen nur ein Job übrig: Fensterputzer! Der Engelhardt aus Nürnberg soll der neue Retter sein? Spätestens dann weißt du: Das Kapitel Bundesliga ist bei denen vorerst beendet!

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Montag, 19. Januar 2008

Im Kicker wird von starkem Interesse des 1.FC Köln an Sebastian Freis berichtet. Jener ist im Sommer ablösefrei und sei somit selbst nach der Verpflichtung Podolskis finanzierbar. Sportlich mache es für die Kölner Sinn, da man sowohl für die rechte als auch die linke offensive Außenposition Alternativen suche.

Darüber hinaus holt Uli Gerke zur großen KSC-Analyse aus und zählt dessen Problemzonen auf – zunächst Maik Franz und die Suche nach einem Innenverteidiger, der ihn vertreten soll. Ahmed Madouni scheidet wegen fehlender Spielpraxis ebenso aus wie der Hoffenheimer Christoph Janker, der keine Freigabe erhält. Laut Manager Rolf Dohmen wird im Ausland nach einer Alternative gesucht, da man in Deutschland nicht fündig würde. Im defensiven Mittelfeld sieht Gerke ebenso ein Problem, da der verschärfte Konkurrenzkampf, z.B. bei Godfried Aduobe, an den Nerven zu zerren scheint. Im Moment sieht er Michael Mutzel und Marco Engelhardt in der Startformation. Und schließlich ist seiner Meinung nach auch Edmond Kapllani ein Problemfall, der seine beiden Tore gegen Düsseldorf mit einem „verbalen Aussetzer“ gegen Michael Mutzel konterkarierte. Aber immerhin, Dohmen schraubt die Affäre auf Normalmaß herunter: „’Edmond vergriff sich im Ton. Das passiert im Eifer des Gefechts schon mal’

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Sonntag, 11. Januar 2009

Während Michael Müller in Boulevard Baden hinsichtlich einer weiteren Verpflichtung noch im Dunkeln tappt und auf die Allgemeinplätze Manager Dohmens und Trainer Beckers verweist, weiß Harald Linder (Der Sonntag) schon wieder etwas mehr – der Kongolese Blaise Lelo Mbélé, zurzeit von Club L’Espérance Sportive (Tunesien) an Al Hilal (Saudi Arabien) ausgeliehen, soll im Trainingsbetrieb getestet werden. Marc André Kruska von Borussia Dortmund, der für den Sommer offenbar schon fest eingeplant war, wechselt hingegen für 750.000 Euro zum FC Brügge. Er wollte nicht so lange auf einen Vereinswechsel warten. Den BVB wird es freuen, wäre er doch am Saisonende ablösefrei gewesen.

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Dienstag, 6. Januar 2009
Baden-Württemberg hat Feiertag.
Mittwoch, 7. Januar 2009
Beim Harder-Cup in Mannheim gab es für den KSC nichts zu holen. Entsprechend nüchtern fallen auch die Reaktionen in der regionalen Presse aus, sah Frank Ketterer im Badischen Tagblatt einen „uninspirierten“ KSC und befindet – „das Gute daran: Verletzte waren auf Karlsruher Seite nicht zu beklagen, die Mannschaft kam zudem früh aus der Halle – und konnte gestern einigermaßen ausgeruht ins vorgezogene Trainingslager ins türkische Belek fliegen (…)

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Mittwoch, 31. Dezember 2008
Hurra – der Kurier liegt schon heute vor der Haustür! Und Harald Linder schenkt der Karlsruher Bevölkerung mit einem Jahresrückblick eine ganze Seite über den KSC. Er greift die enttäuschende Rückrunde auf und bemängelt, daß „die einstigen Leistungsträger weit weg von ihrer guten Verfassung der Hinrunde“ und „mit dem Kopf schon bei ihrem neuen Arbeitgeber“ gewesen seien. Zudem  waren „ihnen einige Ereignisse“ wohl zu Kopf gestiegen. Namentlich nennt er Markus Miller, Tamas Hajnal und Mario Eggimann. Den aufmerksamen Leser der Sportkommentare des Autors verwundert bei Letzterem allerdings, daß sich Linder im Sommer ausgerechnet über die Nichtberücksichtigung Eggimanns durch den Schweizer Bundestrainer Köbi Kuhn so erregt hatte. Denn die schwachen Leistungen des Abwehrspielers in den Monaten zuvor hatten eine Nominierung schlicht nicht gerechtfertigt.

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Dienstag, 23. Dezember 2008
Aufatmen bei Florian Krebs, dem talentierten Innenverteidiger der 2. Mannschaft – die Verletzung vom Samstag, nach der er sogar vom Platz getragen werden mußte, stellte sich letztlich „nur” als Kapselverletzung am Knie heraus. Zum Trainingsbeginn am 12. Januar wird er von Trainer Rainer Krieg bereits wieder zurückerwartet. Bei Fnan Teweldes Wechselentscheidung scheint sich die Waage laut BNN übrigens zu Eintracht Frankfurt zu neigen.

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Freitag, 19. Dezember 2008
Gerhardt Wolf (BNN) besuchte Rolf Dohmen auf der verwaisten Geschäftsstelle und versuchte, ihm Konkretes über seine Transferbemühungen zu entlocken. Allerdings vergeblich. Zwar bekäme der Manager täglich „ ‚mindestens 50 Spieler angeboten’“, doch ist bislang noch nicht einmal die Ausleihe Giovanni Federicos definitiv vollzogen – es gälte, „nur noch letzte, finanzielle Modalitäten des Leihgeschäfts mit Borussia Dortmund zu klären.“ Ansonsten werden Spieler wie Marek Mintal oder Theofanis Gekas als schlicht nicht finanzierbar eingeordnet oder erhält Toni Kroos von den Bayern in der Winterpause keine Freigabe. Neben vielen anderen, nicht genannten Spielern scheint weiterhin Marco Engelhardt in der Verlosung zu sein. Zwei Spieler sollen in jedem Fall geholt werden, und ein Dritter im Falle weiterer Schwierigkeiten im Genesungsprozeß von Maik Franz.

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