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	<title>Auf, Ihr Helden! &#187; Presseschau</title>
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	<description>Das Magazin für Fußballzeitgeschichten rund um den KSC</description>
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		<title>Eine durchaus gängige Praxis?</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 10:26:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein vertraulicher Spielervertrag gelangt an die Öffentlichkeit und sorgt im Umfeld des KSC für Diskussionen. Hierbei werden daraus folgende Widersprüche des heutigen Fußballgeschäfts unterschätzt und publizistisch nicht aufgelöst. \ Vor zwei Wochen veröffentlichte die Sport-Bild Kopien des Vertrages mit dem ehemaligen KSC-Spieler Dino Drpic, woraufhin dieses Thema von Harald Linder in seinem Sportkommentar der Kurier-Ausgabe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left; margin:0 0 4px 0; padding:0;">
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/gaenige-praxis_auf-ihr-helden_11.jpg"></a><a title="––– / © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/gaenige-praxis_auf-ihr-helden_11.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5374"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/gaenige-praxis_auf-ihr-helden_12-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150"/></a>
</div>
<h2 style="color: gray; font-family: courier; font-weight: normal; font-size: 13px; letter-spacing:0.1em; text-align:left;"> Ein vertraulicher Spielervertrag gelangt an die Öffentlichkeit und sorgt im Umfeld des KSC für Diskussionen. Hierbei werden daraus folgende Widersprüche des heutigen Fußballgeschäfts unterschätzt und publizistisch nicht aufgelöst.<br />
</h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><span style="color:gray; font-size:17px;">\ </span><strong>Vor zwei Wochen veröffentlichte die Sport-Bild Kopien des Vertrages mit dem ehemaligen KSC-Spieler Dino Drpic, woraufhin dieses Thema von Harald Linder in seinem Sportkommentar der Kurier-Ausgabe vom vergangenen Freitag gewohnt pointiert aufgegriffen wurde.</strong> Hierbei bezieht er Stellung und zeigt Verständnis für die Personalentscheidung des damaligen Managers Rolf Dohmen, der mit attraktiven Vertragskonditionen nicht nur den Kroaten für ein Engagement beim KSC gewinnen konnte &#8230; <span id="more-5355"></span></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-family:monaco, lucida console; font-size:11px; color:#58585a; font-style:italic; padding-right:7px;">«Eine durchaus gängige Praxis, zumal die gezahlten Gehälter beileibe nicht Ligaspitze darstellten, auch wenn sie für einen Normalsterblichen natürlich utopisch erscheinen mögen.»</span> Diese „gängige Praxis“ bestand zum Beispiel im Fall Drpic aus einem Monatsgehalt von 50.000, sowie Punktprämien von 20.000 bzw. 10.000 Euro.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Auch wenn es ausreichend Anknüpfungsgründe gäbe, soll es an dieser Stelle aber nicht um den damaligen Vorgang und dessen Bewertung an sich gehen. Denn wir stolperten bei der Lektüre der betreffenden Seite des Kuriers über einen Beitrag am Ende der Seite, in dem auf einem großen Foto zu sehen ist, wie KSC-Nachwuchskoordinator Ede Becker ein handtuchgroßer Scheck über 700 Euro für die Jugendarbeit überreicht wird. Der Betrag war über die Glücksradaktion eines KSC-Sponsors zum Familientag zusammengetragen worden.</p>
<div style="float:left; margin:0 0 4px 0; padding:0;">
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/gaenige-praxis_auf-ihr-helden_21.jpg"></a><a title="——— / © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/gaenige-praxis_auf-ihr-helden_21.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5375"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/gaenige-praxis_auf-ihr-helden_2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150"/></a>
</div>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Ungewollt gelang dem Kurier auf diese Weise eine treffende Kollage, die das ganze Elend des Bundesligafußballs – und besonders des KSC &#8211; aufzeigt. Auf der einen Seite wird bei Fans und Sponsoren um Unterstützung der Jugendarbeit geworben, als ob sich eine ehrenamtlich tätige, karitative Organisation um Straßenkinder bemühe. Hierbei geht es nicht um Kuchenspenden, sondern mitunter um beträchtliche Summen, für die sich auch Sponsoren und Gönner vor ihren Mitarbeitern rechtfertigen müssen. Aber andererseits fließen an die Vertragsfußballer Gelder ab, die einen Verein wie den KSC aufgrund von Banalitäten wie einer vergebenen Torchance an den Rand seiner Existenz bringen können. Ein gefährliches Vabanquespiel, welches sich der KSC spätestens nach dem bösen Absturz zur Jahrtausendwende nicht mehr hätte leisten dürfen &#8211; weil er eigentlich hätte gelernt haben müssen, für die „gängige Praxis“ nicht mehr konditioniert zu sein. Aber während solche Beträge in Freiburg erfolgreich in die Substanz des Vereins gesteckt wurden, gingen sie in Karlsruhe an eine handvoll Spieler.</p>
<div style="float:left; margin:0 0 4px 0; padding:0;">
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/gaenige-praxis_auf-ihr-helden_3.jpg"></a><a title="——— / © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/gaenige-praxis_auf-ihr-helden_3.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5378"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/gaenige-praxis_auf-ihr-helden_31-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150"/></a>
</div>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Fußballvereine neigen dazu, ihre Abteilungen „Profis“ und „Jugend“ nach außen als völlig getrennt und von einander unabhängig zu verkaufen. Das mag zwar clever sein, aber nicht ehrlich. Denn gerade die Austarierung beider Bereiche macht die verantwortungsvolle Führung eines gemeinnützigen Vereins aus. Der Fall Dino Drpic wäre eine geeignete Gelegenheit gewesen, sich diesem Widerspruch zu widmen. So mag für Leser und Fußballfreunde weiterhin gelten, aufmerksam zu bleiben und buchstäblich auch zwischen den Zeilen zu lesen. Denn hier kann man oftmals mehr „übber des G’schäft“ erfahren, als zu erwarten wäre.</p>
<p><span style="font-size: 10px; color: gray; text-align: left;">Text: M.Dreisigacker \ Fotos: C.Pfefferle</span></p>
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		<title>Raus in den Wildpark</title>
		<link>http://www.heldenmagazin.com/2011/01/07/raus-in-den-wildpark/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 09:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um den KSC]]></category>

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		<description><![CDATA[Artikel in der Rheinpfalz vom 6. Januar 2011 \Das Wildparkstadion erwacht aus dem Winterschlaf. Nicht nur sportlich mit einem 5:1 gegen Germania Friedrichstal, sondern auch am Spielfeldrand. Denn in den letzten Wochen des alten Jahres glichen Kulisse und Stimmung zu den Heimspielen den lähmenden Erinnerungen an 2003/04, als die Köstner-Ära sich nur mehr dahinschleppte. Nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: left; padding-left:11px; letter-spacing:0.35em; font-size:11px; padding-top:2px; color:#gray; background-color:#dedee7;">Artikel in der Rheinpfalz vom 6. Januar 2011</h5>
<p style="text-align:left; line-height: 1.5em;"><span style="color:#9aacbd; font-size:14px; padding-right:4px;">\</span><strong>Das Wildparkstadion erwacht aus dem Winterschlaf.</strong> Nicht nur sportlich mit einem 5:1 gegen Germania Friedrichstal, sondern auch am Spielfeldrand. Denn in den letzten Wochen des alten Jahres glichen Kulisse und Stimmung zu den Heimspielen den lähmenden Erinnerungen an 2003/04, als die Köstner-Ära sich nur mehr dahinschleppte. Nun machen Fans mobil.</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-2680"></span></p>
<p><a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/pro_ksc_helden.gif"></a><a title="Pro KSC — Raus in den Wildpark \ Matthias Dreisigacker, Rheinpfalz, Foto ARTIS" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/pro_ksc_helden.gif"><img src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/pro_ksc_helden.gif" alt="pro ksc wildparkstadion karlsruher sport club" title="Pro KSC — Raus in den Wildpark" width="1148" height="884" class="alignnone size-full wp-image-2703" /></a></p>
<p><a href='http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/pro_ksc_helden.pdf' title="Raus in den Wildpark" style="border:1px dotted gray; padding:2px 5px 1px 5px; margin-right:7px; background-color:#fdf8ed;" target="_blank"><span style="color:orange; font-size:16px;">» </span>Raus in den Wildpark</a><a href='http://www.proksc.de/' title="Pro KSC" style="border:1px dotted gray; padding:2px 5px 1px 5px; background-color:#fdf8ed;" target="_blank"><span style="color:orange; font-size:16px;" >» </span> Pro KSC</a></p>
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		</item>
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		<title>Liebe Leser,</title>
		<link>http://www.heldenmagazin.com/2009/04/07/liebe-leser/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 08:55:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>

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		<description><![CDATA[die Fertigstellung der nächsten Ausgabe der HELDEN! Nimmt uns derart in Anspruch, daß wir an anderer Stelle etwas kürzer treten müssen. Daher werden Sie die Presseschau in ihrer gewohnten Form erst in den Tagen nach Ostern wiederfinden können. Ihre Redaktion]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">die Fertigstellung der nächsten Ausgabe der HELDEN! Nimmt uns derart in Anspruch, daß wir an anderer Stelle etwas kürzer treten müssen. Daher werden Sie die Presseschau in ihrer gewohnten Form erst in den Tagen nach Ostern wiederfinden können.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><em>Ihre Redaktion</em><em></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die kleine Presseschau vom 22. bis zum 27. März 2009 (Update)</title>
		<link>http://www.heldenmagazin.com/2009/03/25/die-kleine-presseschau-vom-22-bis-zum-25-marz-2009/</link>
		<comments>http://www.heldenmagazin.com/2009/03/25/die-kleine-presseschau-vom-22-bis-zum-25-marz-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 14:37:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntag, 22. März 2009 Sowohl in Boulevard Baden (Bert Langbehn) als auch im Sonntag (Harald Linder) wird dem KSC für seine Leistung Respekt gezollt und die Niederlage bei den Bayern letztlich als unglücklich bewertet. Auffallend ist jedoch, daß sich beide Blätter hinsichtlich eines Vorkommnisses im Stadion in ihrer Berichterstattung stark unterscheiden. So geht Langbehn auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Sonntag, 22. März 2009</h3>
<p>Sowohl in <strong>Boulevard Baden </strong>(<strong>Bert Langbehn</strong>) als auch im <strong>Sonntag </strong>(<strong>Harald Linder</strong>) wird dem KSC für seine Leistung Respekt gezollt und die Niederlage bei den Bayern letztlich als unglücklich bewertet. Auffallend ist jedoch, daß sich beide Blätter hinsichtlich eines Vorkommnisses im Stadion in ihrer Berichterstattung stark unterscheiden. So geht Langbehn auf die Unmutsäußerungen der mitgereisten KSC-Fans („Tschüß Disco&#8221; und „Neuanfang jetzt, Vorstand raus&#8221;) ein, während Linder hinsichtlich Vorstands- und Managementkritik weiterhin die Ohren auf Durchzug und die Augen verschlossen hält.</p>
<p><span id="more-1038"></span></p>
<p>Und während Langbehn darüber sinniert, weshalb Oliver Kahn statt Schalke nicht dem KSC hilft, finden wir im „Sonntag&#8221; (<strong>Peter Trebing</strong>) noch ein Interview mit Christian Eichner. Dieser über &#8230;</p>
<p><strong>&#8230; mangelnden Teamgeist</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><em>Wenn ich so was lese und höre, muß ich immer schmunzeln. Dass es im Team noch stimmt, sieht man doch einfach daran, dass wir nicht permanent 0:5 untergehen. Sondern meist wegen Kleinigkeiten knapp verlieren. (&#8230;)</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>&#8230; eine mögliche Wende</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><em>Ganz klare Antwort: wir brauchen ein Erfolgserlebnis. Wir brauchen ein Tor, wir brauchen eine Führung, und wir brauchen endlich wieder einen Sieg. Je eher uns dies gelingt, umso größer sind unsere Chancen, dass wir es packen. Und wir werden es packen. (&#8230;)</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>&#8230; das ursprüngliche Saisonziel</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><em>Es war sicher ein schmaler Grat, auf dem wir uns bewegt haben. Aber wir wollten Selbstvertrauen demonstrieren. (&#8230;) Im Prinzip spiegelt die Tabelle auch die finanziellen Möglichkeiten der anderen Vereine wieder. </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>&#8230; die Vorhersehbarkeit der Schwierigkeiten</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><em>Wissen Sie, drei Jahre lang konnten wir machen, was wir wollten, es hat geklappt. Jetzt haben wir die Seuche, es geht alles schief. Das ist eine neue Erfahrung. (&#8230;)</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>&#8230; Pfiffe gegen da Silva und Edmund Becker</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><em>Damit muss man professionell umgehen. Im Team war das kaum ein Thema. (&#8230;) Wir haben vor dem Bielefeld-Spiel doch alles versucht, auch taktisch das getan, was immer gefordert wurde &#8211; gegen Arminia mit zwei Spitzen gespielt. Trotzdem stand es am Ende 0:1. Da kann man an die Seitenlinie hinstellen, wen man will, da ist auch der Trainer machtlos. </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Im Baden-Badener <strong>WO am Sonntag </strong>titelt <strong>Andreas Riedinger</strong>: „<em>Mit Glück hätte Bayern mehr als nur gewackelt.</em>&#8221; Nicht so gut sah er Freis („<em>ohne Torerfolg und Durchschlagskraft</em>&#8220;), Celozzi („<em>bemüht &#8230;</em>&#8220;) und Engelhardt („<em>&#8230; ist zu langsam, außerdem im Spiel nach vorne harmlos</em>&#8220;). Bester KSCler war da Silva, auch Miller, Drpic, Timm und Mutzel dürfen sich ein Lob abholen.</p>
<h3>Montag, 23. März 2009   Freitag, 20. März 2009</h3>
<p>Die <strong>FAZ </strong>(<strong>Elisabeth Schlammerl</strong>) schreibt; „<em>Vielleicht hätte gegen jede andere Mannschaft die nachlassende Spiellust in der zweiten Hälfte Folgen gehabt. Die Karlsruher jedoch waren trotz Platzhoheit nicht in der Lage, die Abwehr groß in Schwierigkeiten zu bringen. Am Mut zur Offensive lag es nicht, am Ende standen drei gelernte Stürmer auf dem Platz, bei den Bayern keiner mehr. (&#8230;) Ein biederer KSC genügte, um zu offenbaren, wie sehr die Bayern (&#8230;) von Luca Toni abhängig sein werden. </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>In den <strong>BNN </strong>gibt <strong>René Dankert </strong>einige Informationen über die Vertragsverhältnisse beim KSC. Ausschließlich Ertsligaverträge haben Antonio da Silva, Maik Franz und Christian Eichner. Und gültige Verträge für die 2. Liga besitzen Stefano Celozzi, Lars Stindl, Marco Engelhardt, Michael Mutzel, Massimilian Porcello und Aleksander Iashvili. Celozzi soll jedoch zu jener Verfügungsmasse gehören, deren Verkauf Geld in die Kasse bringen könnte.</p>
<p>„<em>&#8216;Die wichtigen Spiele gegen die direkten Konkurrenten kommen erst noch. Die müssen wir gewinnen&#8217;</em>&#8220;, hat <strong>Frank Ketterer</strong> (<strong>Badisches Tagblatt</strong>) von einem weiterhin kämpferischen Andreas Görlitz aufgeschnappt. Und Christian Eichner ergänzt &#8211;  &#8221;&#8216;<em>wir haben heute allen Leuten die Antwort gegeben, die uns letzten Samstag schon abgeschrieben haben</em>&#8216;&#8221;. ,Derweil weiß Ketterer nach dem Bayern-Spiel aber auch von einem etwas geknickten Manager zu berichten:  „<em>Gleich nebenan, im feudalen Pressezentrum der Bayern, muss auch Rolf Dohmen dieses Gefühl der Ohnmacht beschlichen haben. </em>&#8216;<em>Ich weiß nicht, was wir verbrochen haben</em>&#8216;, sagte jener und der Autor antwortet, „<em>viel, das hat die Partie erneut gezeigt, kann es nicht gewesen sein. Abgestraft werden Manager Dohmen und Trainer Ede Becker nun dennoch. &#8216;Vorstand raus! Becker raus! Neuanfang jetzt!&#8217;, hatten ein paar KSC-Fans auf Plakate gemalt und auch gerufen. Überraschend kommen diese Äußerungen für den Trainer nicht, letztendlich gehören sie zum Geschäft. Und nicht ausgeschlossen ist, dass jene, die nun am lautesten brüllen, Becker noch vor kurzem am kräftigsten auf die Schulter geklopft haben.</em>&#8221;</p>
<h3>Dienstag, 24. März 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>In seinem heutigen Beitrag wirft <strong>René Dankert </strong>in den <strong>BNN </strong>die berechtigte Frage auf, weshalb Mahir Saglik überhaupt verpflichtet wurde. Als allienige Sturmspitze sei er nicht geeignet, und mit zwei Spitzen spielt der KSC eher selten. Die Folge &#8211; bislang kam er verteilt auf fünf Spiele erst zu 175 Einsatzminuten.</p>
<p>Bei Giovanni Federico fehlen Dankert sowohl die Fitneß wie auch der „&#8217;<em>letzte Kick</em>&#8216;&#8221;, um die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen zu können. Interessant der Schluß seines Beitrages, in dem Dankert Kritik an der Nutzung des spielfreien Wochenendes aufblitzen läßt. Er zitiert, Christian Timm, der ein Testspiel anregt, „<em>&#8216;bei dem  wir zehn oder zwanzig Tore schießen können.</em>&#8216;&#8221; Süffisant schließt der Autor &#8211; „<em>Jörg Bock, Pressesprecher des KSC, sagt, dass das seines Wissens während der Länderspielpause nicht vorgesehen ist.</em>&#8221;</p>
<h3>Mittwoch, 25. März 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>Der Investor Newport hat seine Pläne vorgestellt. Offen bleibt vor allem noch die Pachthöhe für den KSC &#8211; Newport wartet auf das Angebot der Stadt. Die Kleingärtner sollen in die Untere Hub geschickt und das Stadion mittels eines Plateaus auf die Höhe der Durlacher  Allee gehoben werden.  Kosten ohne Grundstückserwerb und Infrastruktur: 115 Millionen Euro. Der Wildpark-Umbau hingegen käme (ohne Infrastruktir und Parkdeck auf dem Birkenparkplatz) auf 107 Millionen Euro.</p>
<p>Weitaus handfester ist die Lagebeurteilung der <strong>BNN </strong>(<strong>René Dankert</strong>)<strong> </strong>hinsichtlich der immer deutlicher hervortretenden Disharmonien zwischen Präsidium und Verwaltungsrat. Rainer Schütterle habe von den „<em>Indiskretionen</em>&#8221; Lüppo Cramers genug und möchte sich buchstäblich nicht mehr mit diesem an einen Tisch setzen. Zudem meine er, im Herbst eventuell nicht mehr kandidieren zu wollen. Dankert: „<em>Der Konflikt zwischen beiden war vor zehn Tagen eskaliert, als Cramer bei der Verwaltungsratssitzung eine Diskussion zur sportlichen Situation und zur Frage anregte, ‚ob Trainer Becker noch der richtige Mann ist</em>&#8216;. <em>Er habe das Präsidium aufgefordert, eine außerordentliche Mitgliederversammlung zum Meinungsaustausch einzuberufen. ‚Das aber wollten die nicht&#8217;, so Cramer.</em>&#8221;</p>
<p>Erstmals liest man auch etwas über den Eklat zwischen Rolf Dohmen und Verwaltungsratsmitglied Giuseppe Lepore. Der Manager soll am 2. März gedroht haben, „&#8217;<em>wenn es stimmt, dass Sie meinen Namen mit Schmiergeld in Verbindung bringen, dann bringe ich Sie um.</em>&#8221; Lepore hatte zuvor nach den Hintergründen des Nike-Abschlusses gefragt. Dohmen bestätige den Vorfall, betone jedoch, sich hierfür umgehend entschuldigt zu haben. Der Verwaltungsrat habe diese auch angenommen.</p>
<p>Für das <strong>WO am Mittwoch </strong>aus Baden-Baden interviewte Thomas Riedinger KSC-Manager Rolf Dohmen zur Qualität der Neuzugänge und der Mannschaft überhaupt: „<em>Unser Abschneiden ist natürlich eine Frage der Qualität. Wir haben Qualität &#8211; in dem für uns möglichen Rahmen. Aber wir können uns einfach keine besseren Spieler erlauben. (&#8230;) Je höher man spielt, desto schwieriger wird es, Volltreffer zu landen. Der einzige Wintereinkauf, der richtig gegriffen hat, ist Dino Drpic. Engelhardt will zu viel, Federico wird nur an Toren gemessen &#8211; und die hat er nicht gemacht. Saglik hatte kaum Einsatzzeiten und konnte sich auch noch nicht aufdrängen.</em>&#8221;</p>
<p>Schließlich ist es schön, daß zumindest das <strong>Wochenblatt </strong>(<strong>Andreas Eisinger</strong>) den Brief der Supporters für Leser, denen er nicht zugänglich ist, zusammenrafft hat und generell eine Klärung verschiedener Vorfälle aus der Vergangenheit (Bochum, Stuttgart Hin- und Rückspiel, Bielefeld) anmahnt.</p>
<h3>Donnerstag, 26. März 2009</h3>
<p>Im <strong>Kicker </strong>geht <strong>Uli Gehrke </strong>auf den bislang enttäuschenden Mahir Saglik ein. „<em>die Bewährungsphasen wusste er nicht zu nutzen, um Ansprüche stellen zu können</em>&#8220;, urteilt Gehrke, wobei er aber auch alle anderen Offensivkräfte in diesen Befund mit einbezieht. Saglik soll sich übrigens vor dem Bayern-Spiel wegen ungenügender Einsatzzeiten beklagt haben, woraufhin Becker sagte, „&#8217;<em>Mahir fiel für die Partie in München wegen eines Infekts aus. Doch ich hätte ihn auch gesund nicht mitgenommen. Weil seine Trainingsleistung unter der Woche nicht gut genug war.</em>&#8216;&#8221;</p>
<p>Im seinem „Sportkommentar&#8221; läßt <strong>Harald Linder </strong>(<strong>Der Kurier</strong>) seinen Kragen platzen und teilt mit seiner Schelte ob der Scharmützel im und um den KSC tüchtig nach allen Seiten aus. Hinsichtlich Dohmens verbaler Entgleisung schreibt er „<em>einfach nicht hinsehbar</em>&#8221; &#8211; diese Formulierung ist eine kaum versteckte Aufforderung an den Verein, sich von seinem Manager zu trennen. Auch Lüppo Cramer, Stadt- und Verwaltungsrat, wird von Linder scharf beurteilt. Er vermenge aus Eigeninteresse seinen Gemeinderats-Wahlkampf mit der aktiven Vereinspolitik, lanciere interne Vereinsbelange an die Öffentlichkeit und unterhalte sich „<em>im KSC-Talk mit pubertierenden Zwölfjährigen und ein paar Alt-Talkern der ersten Stunde über die Unfähigkeit des Präsidiums, des Trainers und des Managers.</em>&#8221; Und Rainer Schütterle zeiht er der mangelnden Professionalität, wenn jener wegen der fehlenden vertrauensvollen Atmosphäre die gemeinsamen Sitzungen zwischen Präsidium und Verwaltungsrat nicht mehr besuchen möchte &#8211; „<em>in Zeiten des Erfolges war dieses ‚Nicht-mit-einander-Können&#8217; kein Problem, aber in Zeiten des Mißerfolgs, in denen Schulterschluß und gemeinsames Handeln angesagt wäre, bricht die mühsam aufrecht erhaltene Fassade zusammen und das Hauen und Stechen beginnt. Da interessiert es nicht, dass der Verein mittlerweile fast schuldenfrei ist, was diejenigen zu verantworten haben, die man jetzt als Deppen hinstellt. Da interessiert es nicht, dass der KSC vor zwei Jahren mit einer Mannschaft in die erste Liga aufgestiegen ist, die eigentlich gar nicht aufsteigen konnte. (&#8230;) Dass Fehler gemacht wurden, die zur sportlichen Misere führten, wird hier nicht dahingehend aufgearbeitet, dass man daraus lernt. Nein, statt dessen wäscht man schmutzige Wäsche.</em>&#8220;<em> </em></p>
<p>Linder schließt: „<em>Ja habt Ihr sie eigentlich noch alle? Ihr wurdet gewählt, um den Verein zu führen und nicht, um eure persönlichen Eitelkeiten zu befriedigen(&#8230;).</em>&#8221;</p>
<p>In seinem Bericht zur Lage geht Linder dann detaillierter auf die Vorgänge ein. So soll es Drohungen von Verwaltungsräten gegeben haben, den KSC-Haushaltsplan für die 2. Liga nicht abzusegnen. Steidl und Schütterle monierten zudem, daß Lüppo Cramer sich nicht an die Vereinbarung halte, sich gegenüber der Öffentlichkeit nicht über strittige Fragen zu äußern. Finanziell sei der Club fast schuldenfrei, zudem seien noch ca. acht Millionen Euro Rückstellungen (Kölmel&#8230;) da. Und Präsident Raase wehre sich gegen die Vorwürfe, untätig zu sein. Alle Planungen, sportlich wie wirtschaftlich, seien für beide Bundesligen auf dem Weg.</p>
<p>Und, klar, mit den Newport-Konkretisierungen ist nach Linders Ansicht der Umbau des Wildparks sowohl finanziell als auch inhaltlich aus dem Rennen.</p>
<h3>Freitag, 27. März 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>In seinem Kommentar in den <strong>BNN </strong>wertet <strong>René Dankert </strong>die internen Zwistigkeiten weitaus seriöser und läßt erkennen, daß er hinsichtlich der Vereinsführung tatsächlich Gesprächsbedarf sieht. Allerdings merkt er an: „<em>Zweckdienlich ist in der aktuell prekären sportlichen Lage nur die Selbstbeherrschung aller: Wenn klar ist, wohin die Reise des Vereins geht, dann  lässt sich sachgerechter diskutieren als auf einem sportlichen Pulverfaß.</em>&#8221;</p>
<p>Zudem schreibt er in seinem  Artikel „<em>Eine Posse zur Unzeit</em>&#8220;, daß der „bedrohte&#8221; Giuseppe Lepore „<em>keine Hinweise darauf habe, dass Dohmen Schmiergelder erhalten hat</em>.&#8221; Der Manager selbst kündigte eine rasche Stellungnahme und juristische Schritte zu den Vorwürfen an. Und Lüppo Cramer wehrt sich gegen den Vorwurf der Redefreudigkeit damit, dass er eben jenen Vorwurf auch der Gegenseite mache, da sein Vorschlag einer außerordentlichen Mitgliederversammlung allzu zeitnah in einem Interview Ronny Zellers aufgetaucht sei.</p>
<p>Hübsch auch das von Dankert aufgeführte Zitat Rainer Schütterles, mit dem das Präsidium eine Diskussion zur sportlichen Situation und zu Trainer Becker ablehnte &#8211; „&#8217;<em>im Moment macht es überhaupt keinen Sinn, die Trainerfrage zu stellen.</em>&#8216;&#8221;</p>
<p>In seinem Kommentar „Anstoß&#8221; schreibt <strong>Frank</strong> <strong>Ketterer </strong>(<strong>Badisches Tagblatt</strong>): „<em>Rolf Dohmen, der Manager des abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten Karlsruher SC, hat die Beherrschung verloren, das steht außer Frage. In einer Sitzung des KSC-Verwaltungsrates hat er das Verwaltungsratsmitglied Guiseppe Lepore massiv bedroht &#8211; und zwar mit den Worten: ‚Wenn es stimmt, dass Sie meinen Namen mit Schmiergeld in Verbindung bringen, dann bringe ich Sie um.&#8217; Ein Gebaren wie dieses ist, darüber darf erst gar nicht diskutiert werden, inakzeptabel. (&#8230;) Fest steht: Der Manager hat sich verbal mächtig vergaloppiert. Das weiß er selbst. Er hat sich für seine schwere Entgleisung längst entschuldigt. Fest steht aber auch: Sollte Lepore, wie von Dohmen vermutet, tatsächlich den Verdacht geäußert haben, er, der Manager, habe beim Vertragsabschluss mit dem neuen KSC-Ausrüster, dem Sportartikelhersteller Nike, mitkassiert, wäre dies mehr als starker Tobak. Dass Lepore mittlerweile zugegeben hat, keinerlei Hinweise für die plötzlich im Raum stehenden Vorwürfe gegen Dohmen zu haben, rückt die Affäre möglicherweise sogar in die Nähe des Rufmordes. Dass Dohmen sich dagegen zu wehren versucht, wäre verständlich, auch wenn sein (verbales) Mittel nach wie vor das falsche bliebe. Allemal deutlich macht der Zwischenfall indes, dass es mächtig rumort hinter den Kulissen. (&#8230;) Im Schein des Aufstiegs waren Präsident Hubert Raase und seine Mannen so gut wie unantastbar. Nun, im Schatten des Abstieges, hat sich dies geändert. Die ersten Leichenfledderer scheinen sich in Position zu bringen.</em>&#8220;</p>
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		<title>Die kleine Presseschau vom 18. bis zum  21. März 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 07:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittwoch, 18. März Widerstandskräfte weckt laut BNN (René Dankert) offenbar die Aussage von OB Heinz Fenrich, der im Anschluß an das Bielefeld-Spiel in einem Radio-Interview kund tat, „&#8217;wer ein Heimspiel gegen einen solchen Gegner nicht gewinnt, kann nicht in der ersten Liga bleiben. Deshalb ist nach dem Spiel heute klar: Wir steigen ab!&#8216;&#8221; Maik Franz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Mittwoch, 18. März</h3>
<p><em> </em></p>
<p>Widerstandskräfte weckt laut <strong>BNN </strong>(<strong>René Dankert</strong>) offenbar die Aussage von OB Heinz Fenrich, der im Anschluß an das Bielefeld-Spiel in einem Radio-Interview kund tat, „&#8217;<em>wer ein Heimspiel gegen einen solchen Gegner nicht gewinnt, kann nicht in der ersten Liga bleiben. Deshalb ist nach dem Spiel heute klar: Wir steigen ab!</em>&#8216;&#8221; Maik Franz soll darob in den Boulevard-Medien gezetert haben, während sich Christian Eichner wehmütig an einen OB wie Professor Seiler erinnert, der sich „&#8217;<em>mit viel Herzblut für den Verein eingesetzt hat und das immer noch tut</em>&#8216;&#8221;. Auch Antonio da Silva hat den Glauben noch nicht aufgegeben und möchte „&#8217;<em>befreit, aggressiv und frech</em>&#8216;&#8221; beim FC Bayern auftreten &#8211; „&#8217;<em>wir haben auch in der Vergangenheit schon mehrfach bewiesen, dass wir gegen große Mannschaften große Spiele machen können.</em>&#8216;&#8221;</p>
<p><span id="more-1011"></span></p>
<p>Trotz aller Zuversicht wabern natürlich Vertragsgerüchte durch den Wildpark. So werde laut Dankert geraunt, daß Franz und Eichner im Falle eines Abstieges den Verein ablösefrei verlassen könnten. Bei Miller träfe dies nicht zu, ebenso soll seitens des KSC Interesse an Patrick Klandt vom FSV Frankfurt bestehen. Und eigentlich wollte der KSC Dino Drpic ja auf jeden Fall kaufen &#8211; wenn nicht Raases Diktum, nur ablösefreie Spieler verpflichten zu wollen, im Raum stünde. Kommentar des Präses hierzu: „&#8217;<em>Wir müssen noch einmal durchrechnen.</em>&#8216;&#8221; Auf jeden Fall sollen laut Drpic&#8217; Berater für den Kroaten schon andere Interessenten aufgetreten sein.</p>
<p>Im <strong>Wochenblatt </strong>echauffiert sich Kommentator <strong>KArle </strong>über die so langsam daheim bleibenden „Modefans&#8221; und die Aussagen von Lokalpolitikern, daß der KSC nach dem zu erwartenden Abstieg ja wohl kein neues Stadion mehr bräuchte.</p>
<p>Auch im Sportteil wird attackiert, und zwar von <strong>Johannes Wagner</strong>. Das Fazit von Becker, daß „&#8217;<em>all die Dinge, die man für ein Fußballspiel braucht</em>&#8216;&#8221;, zur Zeit nicht klappten, nimmt Wagner auf und verweist darauf, daß dies schon länger der Fall sei. Auch kritisiert er Beckers Wechselentscheidungen sowohl als verwunderlich (da Silva), als auch als zu spät. Am Ende nimmt sich der Autor wieder zurück und wertet einen von vielen Beobachtern geforderten  Trainerwechsel nicht als „<em>Allheilmittel</em>&#8220;, da Becker weder die Tore selbst schießen, noch ein neuer Trainer die Stürmerqualität verbessern könne.</p>
<p>Schließlich berichten <strong>Andreas Eisinger </strong>und „<strong>ht</strong>&#8221; von der seltsamen Polizeiaktion vor dem Bielefeld-Spiel, als ca. 70 vom Fan-Projekt zum Stadion laufenden Fans filmreif aufgelauert worden war. Sie wurden alle erkennungsdienstlich erfaßt. Der Grund &#8211; Abgleichen von Ermittlungsdaten aus dem VfB-Spiel.</p>
<p>Im <strong>WO </strong>am Mittwoch hat sich <strong>Thomas Riedinger </strong>Verteidiger Andreas Görlitz geschnappt und kurz interviewt. „&#8217;<em>Wir geben nicht auf!&#8217;</em>&#8221; ist der Tenor seiner Aussagen, selbst bei den Bayern sei es möglich, etwas zu holen &#8211; „&#8217;<em>für uns ist es egal, gegen wen wir spielen, wir müssen punkten.</em>&#8216;&#8221;</p>
<p>Riedinger setzt sich auch mit den Statements Karlsruher Politiker (OB Heinz Fenrich, Harald Denecken) auseinander, die sich nach dem Bielefeld-Spiel herablassend über die sportlichen Qualitäten und Perspektiven der Mannschaft geäußert haben. Maik Franz sagte hierzu: „&#8217;<em>Ich arbeite wie besessen daran, der Mannschaft noch helfen zu können, und dann solche Aussagen. (&#8230;) Wenn Herr Fenrich dafür gesorgt hätte, dass der KSC ein wettbewerbsfähiges Stadion hätte, dann könnte man die Spieler kaufen, die der OB gerne sehen möchte. (&#8230;) Und so sollte ein OB in einer ganz schlimmen Lage das Aushängeschild seiner Stadt nicht behandeln.</em>&#8216;&#8221;</p>
<h3>Donnerstag, 19. März 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>In den <strong>BNN </strong>widmet sich <strong>Gerhard Wolff </strong>dem neuen Innenverteidiger <strong>Sebastian Langkamp</strong>. Dieser habe, obwohl er sich zuvor „<em>nicht regelrecht aufgedrängt</em>&#8221; habe, sein Chance vor allem deshalb bekommen, weil Becker mit Martin Stoll und Stefan Buck unzufrieden gewesen sei &#8211; „&#8217;<em>sie hatten ihre Chance schon bekommen, Sebastian noch nicht</em>&#8216;&#8221;, so Becker.</p>
<p>Im <strong>Kicker </strong>hakt <strong>Uli Gerke &#8211; </strong>„<em>Verwaltungsratsmitglied Lüppo Cramer fordert Ede Beckers Ablösung. Wackelt der Trainer doch?</em>&#8221; &#8211; bei Rainer Schütterle nach. Dessen Antwort: „&#8217;<em>Derartige Aussagen sind eine Frechheit und in unserer Lage alles andere als dienlich. Für das Präsidium stellt sich die Trainerfrage nicht. Auch nicht bei Abstieg</em>&#8216;&#8221;.</p>
<p>Und in seiner Analyse der Situation schreibt Gerke, daß von den Winterkäufen nur Drpic die Erwartungen erfüllen konnte. Hoffnung mache aber, daß die Mannschaft intakt sei, die Verantwortlichen (Präsidium, Manager, Trainer) sich vom Verwaltungsrat nicht verunsichern ließen und gegen Gladbach, Cottbus und Hannover verlorener Boden noch gutgemacht werden könne.</p>
<p>Im <strong>Kurier</strong>, genauer seinem „Sportkommentar&#8221;, <strong> </strong>nimmt sich <strong>Harald Linder </strong>des Defätismus an, der das Karlsruher Umfeld angesichts der sportlichen Situation nach dem Bielefeld-Spiel bestimmt &#8211; und kritisiert dies scharf als „<em>beschämend</em>&#8220;. So bekommt der Oberbürgermeister Heinz Fenrich nicht nur „<em>Stammtischniveau</em>&#8220;  um die Ohren gehauen, sondern auch weitergehend ein klare Ansage: „<em>Es ist einfach, im Erfolg den großen Gönner zu spielen</em>. <em>(&#8230;) Aber das ist in dieser Stadt ja nichts Neues. Im Erfolg sind sie alle da. Im Misserfolg </em> <em>werden die Schuldigen gesucht.</em>&#8221; Auch vereininterne Kritiker watscht Linder ab: „<em>Auch da versuchen mittlerweile einige profilierungsgeile Vereinsfunktionäre, die Situation zu nutzen, um endlich diejenigen aus dem Amt zu schießen. Die ihren eigenen Ambitionen schon immer im Weg standen.</em>&#8221; Auch der <a href="http://www.heldenmagazin.com/download/SUPP-ERKLAERUNG16.03.09.pdf" target="_blank">offene Brief der Supporters</a> fällt beim Autor in Ungnade: „<em>Und wenn dann auch noch die Supporters sich über die sportliche Situation dahingehend auslassen, dass sie sich selbst als die einzigen, die ‚alles geben&#8217; beweihräuchern und den handelnden Personen ‚Lethargie&#8217; und ‚Ratlosigkeit&#8217; vorwerfen, ist dies eine grenzenlose Arroganz, die allerdings Wasser auf die Mühlen derer ist, die endlich ihre Stunde gekommen sehen, um als Leichenfledderer ihren Schnitt zu machen.</em>&#8221;</p>
<h3>Freitag, 20. März 2009</h3>
<p>Im Lokalteil der <strong>BNN </strong>schreibt <strong>Patricia Kaluzny </strong>in der Serie „KSC &#8211; Hinter den Kulissen&#8221; über Busfahrerin Jessica Förster. Sie macht den Job seit drei Jahren, mag Pferde, ist 24 Jahre alt und kommt gebürtig aus Siegen.</p>
<p>Im Sport widmet sich <strong>René Dankert </strong>dem anstehenden Spiel bei den Bayern und weiß, daß Trainer Becker am Dienstag das schon in München war, um das Drittligaspiel von Bayern II gegen Eintracht Braunschweig zu beobachten. Und zwar nicht nur wegen Offensiv-Allrounder Thomas Müller, sondern einiger weiterer interessanter Spieler.</p>
<h3>Samstag, 21. März 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>„<em>Störfeuer zeigen Wirkung</em>&#8221; betitelt <strong>René Dankert </strong>seinen KSC-Beitrag in den <strong>BNN </strong>und spielt damit darauf an, daß sich Trainer Becker auf der gestrigen Pressekonferenz ausführlich zu den Aussagen Fenrichs geäußert hat. Dankert läßt auch den gescholtenen Lüppo Cramer zu Wort zu kommen. Verwaltungsrat Cramer hatte im montäglichen Präsidiumstreffen eine Debatte über die Frage, ob ‚<em>Ede Becker noch der richtige Mann beim KSC ist</em>&#8216; und war dafür allgemein gescholten worden. Nun zitiert ihn Dankert: „‚<em>Von den letzten 40 Spielen wurden nur acht gewonnen, in den letzten fünf Spielen gar kein ein ziges Tor mehr geschossen. Ich habe meine Befürchtung geäußert, dass wir nicht nur in die Zweite Liga absteigen, sondern auch in die Dritte Liga durchgereicht werden.</em>&#8216;&#8221;</p>
<p>Hübsch aufgespießt hat Dankert die Nachricht, daß Bayern-Manager Uli Hoeneß Verteidiger Andreas Görlitz offenbar eine mögliche Rückkehr nach München in Aussicht gestellt hat. Görlitz hat auch schon einer Münchner Zeitung gesagt, auf die Zweite Liga „&#8217;<em>keinen Bock</em>&#8216;&#8221; zu haben. Ja mehr noch, daß er sich zutraue, unter Klinsmann eine Rolle zu spielen, da er sich beim KSC nicht nur weiterentwickelt, sondern als Führungsspieler auch ‚<em>viel</em> <em>Verantwortung</em>&#8216; habe. Dankerts Kommentar: „<em>Mit Blick auf die Tabelle eine kuriose Vorstellung.</em>&#8221;</p>
<p>Im <strong>Badischen</strong> <strong>Tagblatt</strong> wirft sich auch <strong>Frank Ketterer </strong>für die derzeit Verantwortlichen des KSC in die Bresche. Der Oberbürgermeister wird kritisiert &#8211; „<em>Nun kann man im Kern zwar prinzipiell dieser Meinung sein, als sich sorgender Stadtvater sollte man diese aber zumindest nicht derart schadenfroh zum Besten geben. Schon gar nicht, wenn es am Ende so gedeutet werden könnte, als sei man gar nicht so unglücklich über den möglichen Abstieg, schon um beim Thema Stadionbau mehr als in Liga eins die Bedingungen diktieren zu können.</em>&#8221; <em> </em></p>
<p>Auch die Person und Kritik von Verwaltungsrat Lüppo Cramer wird als „<em>Fähnlein im Wind</em>&#8221; eingeordnet: „ <em>(&#8230;) der hat wiederum in einem TV-Interview sowohl Trainer Becker als auch Rolf Dohmen mehr oder weniger unverhohlen zur Disposition gestellt sowie dem gesamten Präsidium weitgehende Untätigkeit vorgeworfen. Möglicher Hintergrund dieser Attacke: Im Spätjahr stehen beim KSC Präsidiumswahlen an. Nicht ausgeschlossen, dass sich da der ein oder andere schon mal in Position zu bringen versucht.</em>&#8221;</p>
<p>Aber auch Positives hat Ketterer zu vermelden, wenn er auf die Unterstützungsaktion der Fans zu sprechen kommt &#8211; „<em>An Zuspruch fehlt es nicht in diesen schweren Tagen, wer auf dem Adenauerring Richtung Stadion fährt, bekommt davon schnell eine Ahnung. Überall hängen dort seit gestern aufmunternde Sprüchlein, von den Fans in blauer Farbe auf weiße Laken gepinselt. ‚Ihr schafft das!&#8217;, hat einer geschrieben, ‚Jetzt erst recht!&#8217;, ein anderer. An Brücken haben sie die Grüße an ihre bis über beide Ohren im Abstiegskampf steckende Mannschaft gepinnt, auch an Zäune, Laternen und Baumstämme. Je mehr man sich dem Wildparkstadion nähert, um so mehr dieser Mutmacher bekommt man vor Augen, und allen wohnt irgendwie inne, was auf zweien ganz wortwörtlich geschrieben steht: ‚Der Glaube versetzt Berge!&#8217; Und: ‚Die Hoffnung stirbt zuletzt!&#8217; Es ist eine wirklich anrührende Aktion, die die Fans des Karlsruher SC sich da haben einfallen lassen. Und es muss sich wie Balsam anfühlen auf den Seelen jener, die wohl am meisten unter der sportlich so schwierigen Situation leiden und am letzten Tabellenplatz, also Spieler und Trainer.</em>&#8220;</p>
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		<title>Die kleine Presseschau vom 10. bis zum 17. März 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 10:19:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Dienstag, 10. März 2009 Zunächst noch zwei Nachträge zur Sonntags- und zur gestrigen Montagspresse &#8211; im WO am Sonntag titelt Thomas Riedinger: „Motor läuft gut, doch Turbo zünden die Wölfe&#8220;. Weiter schreibt er, „so schlecht sah das doch gar nicht aus, was der Karlsruher SC (&#8230;) anzubieten hatte.&#8221; Gute Leistungen attestiert er in seinen Einzelbewertungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Dienstag, 10. März 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>Zunächst noch zwei Nachträge zur Sonntags- und zur gestrigen Montagspresse &#8211; im <strong>WO am Sonntag </strong>titelt <strong>Thomas Riedinger</strong>: „<em>Motor läuft gut, doch Turbo zünden die Wölfe</em>&#8220;. Weiter schreibt er, „<em>so schlecht sah das doch gar nicht aus, was der Karlsruher SC (&#8230;) anzubieten hatte.</em>&#8221; Gute Leistungen attestiert er in seinen Einzelbewertungen Miller, Drpic, Langkamp und Kornetzky. Abgefallen seien hingegen besonders Timm, Freis, Engelhardt, da Silva, Federico und Saglik.</p>
<p><span id="more-1005"></span></p>
<p>Und in der <strong>tageszeitung </strong>(<strong>taz</strong>) schrieb gestern <strong>Peter Unfried</strong>, „d<em>er KSC spielte, wie der KSC halt derzeit spielt: Okay organisiert, okay engagiert, aber ohne kollektives oder individuelles Know-how übers Toreschießen.</em>&#8221;</p>
<p>Doch zur heutigen Presse. In den <strong>BNN </strong>schreibt <strong>Gerhard Wolff</strong>, daß die Mannschaft, „<em>um den Rhythmus zu ändern und sich länger und in einem anderen Umfeld vorzubereiten</em>&#8220;, ab Donnerstag ein Trainingslager in Herxheim &#8211; nicht wie üblich auf Schöneck &#8211; beziehen wird. Dennoch, soviel stehe schon fest, werde es für Markus Miller bis zum Samstag eng werden, da ihn  „&#8217;<em>starke Quetschungen</em>&#8216;&#8221; im Knie noch immer nicht schmerzfrei auftreten lassen. Auch denke Becker daran, Mahir Saglik von Beginn an als zweite Spitze auftreten zu lassen.</p>
<p>Zu den verbalen Angriffen auf den Trainer schreibt Wolff &#8211; „<em>Dabei zielt der Hauptkritikpunkt jener Anhänger, nämlich dass Cheftrainer Edmund Becker seine Elf zu defensiv ausrichte, speziell mit Blick auf die Partie beim VfL ins Leere. Der 52-Jährige setzte beim Tabellenvierten auf die ‚Doppel-Sechs&#8217; im Mittelfeld, ließ seine Mannschaft aber keinesfalls Beton anrühren. Im Gegenteil: Der KSC, der sich als intaktes Team zeigte, suchte vielmehr von Beginn an seine Chance in der Vorwärtsbewegung und präsentierte sich gut eingestellt.</em>&#8221;</p>
<h3>Mittwoch, 11. März 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>In den <strong>BNN </strong>widmet sich <strong>René Dankert </strong>den zur Zeit in Ungnade gefallenen Nationalspielern des KSC: Edmond Kapllani, Aleksander Iashvili und Bradley Carnell. Während Kapllani das Gespräch mit dem Trainer suchen will &#8211; Becker sagte, er habe sich im Training vor dem Woilfsburg-Spiel nicht aufgedrängt &#8211; und um seine Einsatzmöglichkeiten in der albanischen Nationalmannschaft bangen muß, hat Iashvili zumindest dieses Problem nicht, da der Georgier in seiner Heimat weiterhin einen tadellosen Ruf besitzt. Dennoch sei die Situation für ihn ungewohnt, da er es stets gewohnt gewesen sei, zu spielen. Aber &#8211; „&#8217;<em>Der Trainer sieht es so, der Spieler so.</em>&#8216;&#8221; Carnell schließlich befürchtet, daß sein Kredit beim heimischen Verband bald aufgebraucht sein und seine WM-Chance endgültig entschwinden könnte. Trotzdem würde er gerne seinen auslaufenden Vertrag im Badischen verlängern. Manager Dohmen aber mauere noch: „<em>Vor April wird der Verein keine Gespräche führen.</em>&#8221;</p>
<p><strong>Johannes Wagner </strong>(<strong>Wochenblatt</strong>) hat den KSC in seinem „Sport-Kommentar&#8221; fast schon aufgegeben. Er bemängelt, daß in Wolfsburg insgesamt zu wenig Präsenz gezeigt worden sei  &#8211; „<em>(&#8230;) zu viele fahrlässige Ballverluste vor allem in der Vorwärtsbewegung, ja sogar oftmals schon in der Vorbereitung dazu. Überraschende Momente fehlten, dazu kamen Zögern und Umständlichkeit im Abschluss.</em>&#8221;</p>
<p>Die <strong>Sport-Bild </strong>zerreißt in ihrem Statistikteil die Angriffserfolge des KSC &#8211; „<em>Offenbarungseid der KSC-Offensive</em>&#8220;. Das Problem: „<em>Dabei schießen die Karlsruher nicht selten aufs Tor. Die 322 Versuche bedeuten Platz 9 in der Liga. Aber: Nur jeder 18. Schuss landet im Netz, bei den Stürmern gar nur jeder 22. &#8211; katastrophal. Zu Vergleich: Im Ligaschnitt sitzt jeder siebte Stürmerschuss.</em>&#8221; Und der Sport-Bild-Tip für den Samstag lautet: 0:1 („<em>Im Sturm herrscht wieder mal Flaute, und die Verteidiger leisten sich wie zuletzt beim 0:2 gegen den VfB einige Fehler. Der Arminia reichen wenige Chancen für den Sieg im Kellerduell</em>&#8220;)!</p>
<h3>Donnerstag, 12. März 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>Edgar Schmitt gibt im <strong>Kicker </strong>den KSC-Angreifern folgende Tips &#8211; „<em>Es gibt nur ein Mittel: Vorne draufgehen. Die KSC-Stürmer haben derzeit nicht die innere Ruhe beim Abschluss. Weil sie zu viel laufen, fehlt ihnen die Konzentration für den Torschuss. Sie müssen vorne bleiben.</em>&#8221;</p>
<p><strong>Uli Gerke </strong>weiß, daß zur Zeit noch mehr probiert wird, damit der KSC nicht den Anschluß verliert. Mit dem Trainingslager in Herxheim würde der Rhythmus geändert. Auch begännen gegen Bielefeld zwei Stürmer, wobei neben Freis alles auf Mahir Saglik hinausläuft. Auch die „<em>Einstellung vor dem Tor</em>&#8221; müsse sich laut Gerke ändern. Immerhin gesteht Giovanni Federico Fitneßdefizite ein, glaubt sich aber in besserer Verfassung als in den ersten Spielen. Leichte Kritik am Trainer scheint durch, wenn er sagt, daß er von der rechten Position mehr Torgefahr entwickeln könnte. Bislang war er von Becker stets als hängende Spitze oder im zentralen offensiven Mittelfeld eingesetzt worden.</p>
<p>In den <strong>BNN </strong>steht ein Nachruf (<strong>Edgar Grünvogel</strong>) auf Ex-KSC-Spieler Gerd Faltermeier, der im Alter von 65 Jahren verstorben ist.</p>
<p>Und <strong>Gerhard Wolff </strong>schreibt, daß Markus Miller heute wieder ins Mannschaftstraining einsteigen wird. Mal sehen, ob es bis Samstag reichen wird. Tim Sebastian hat sich zwar schon gestern zurückmeldet, doch würde wohl Sebastian Langkamp dennoch in der Mannschaft bleiben. Ansonsten gab es am Mittwochabend bezüglich der Stadionfrage einen „Runden Tisch&#8221; mit KSC-Präsident Hubert H. Raase, OB Heinz Fenrich, Vertretern der IKK Karlsruhe sowie der regionalen Wirtschaft. Über dessen Ergebnisse steht noch nichts in den BNN.</p>
<p>Im <strong>Wochenjournal</strong> <strong>WO </strong>aus Baden-Baden (<strong>Thomas Riedinger</strong>)<strong> </strong>wird Michael Mutzel zum anstehenden Endspurt zitiert &#8211; „<em>&#8216;Wer so gut gegen das beste Rückrundeteam spielt, muss sagen: Die unteren Teams besiegen wir!</em>&#8216;&#8221;</p>
<h3>Freitag, 13. März 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>Heute steht in den <strong>BNN </strong>(<strong>Tina Kampf/ Gerhard Wolff</strong>) mehr über den „Runden Tisch Wildparkumbau&#8221;, an dem auch Vertreter von Init AG, Fiducia, SWS Spedition, Aluplast, EFA Tankstellen, die Vorstandsvorsitzenden der Volksbank, der Sparkasse und des Badischen Gemeinde-Versicherungs-Verbands sowie ein Vertreter der LBBW teilgenommen haben. Offenbar bestehe die Bereitschaft zur Unterstützung und sei die Sitzung laut Stadt sehr konstruktiv gewesen. Seltsam nur, daß Präsident Raase zu einem entgegengesetzten Urteil kommt, indem er sich zitieren läßt, „&#8217;<em>eine(r) andere(n) Veranstaltung</em>&#8216;&#8221; beigewohnt zu haben. Zudem wolle der KSC recht rasch einen „Runden Tisch&#8221; zum Thema Stadionneubau organisieren.</p>
<p>Im Sport trommelt Wolff hinsichtlich des KSC-Trainingslagers in Herxheim kräftig für das Hotel, in dem der KSC abgestiegen ist. Eigentlich fehlt, nur noch die Anfahrtsskizze, um die Werbung komplett zu machen.</p>
<p>In seinem „Sportkommentar&#8221; hofft <strong>Harald Linder </strong>(<strong>Der Kurier</strong>) auf die psychisch befreiende Wirkung des Trainingslagerwechsels. Denn rein sportlich fehle dem Team nur „<em>der Biß, den man braucht, um umkämpfte Begegnungen oder Rückstände umzubiegen. (&#8230;) Dabei spielt man sich durchaus Tormöglichkeiten heraus, aber am Ende fehlt es an der Entschlossenheit und dem absoluten Willen, das Tor auch zu machen. Das ist aber weniger eine Frage des Trainings, sondern eher eine Frage des Kopfes.</em>&#8221;</p>
<h3>Samstag, 14. März 2009</h3>
<p>Im<strong> Badischen Tagblatt </strong>betätigt sich auch<strong> Frank Ketterer </strong>zunächst als Fachkraft für Marketing und Tourismus und exponiert das Herxheimer Hotel, wo der KSC zum Kurz-Trainingslager weilte, ehe er zum Sportlichen kommt &#8211; „<em>Ein ganz normales Spiel wird es nicht werden heute Nachmittag im Wildpark. Die Menschen in Karlsruhe sagen das. Die Fans sagen das. Die Spieler sagen das. Das Spiel gegen Bielefeld ist ein Endspiel, das steht für alle fest. Gibt es einen Sieg, gewinnt der KSC nicht nur den Anschluss an die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt, sondern auch neuen Mut und Hoffnung. Kassiert er eine Niederlage, ist es zumindest der gefühlte Abstieg, auch wenn selbst danach rechnerisch nichts entschieden ist und immer noch zehn Spieltage zu spielen sind bis Liga zwei.</em>&#8221;</p>
<p>Und Ede Becker baut vor: „<em>Und die Fans, das wiederum sagt Ede Becker, werden womöglich Geduld brauchen. ‚Bielefeld hat eine Mannschaft, die schwer zu bespielen ist&#8217;, weiß der KSC-Trainer. Vor allem defensiv stand die Arminia zuletzt äußerst stabil. ‚Das wird kein offener Schlagabtausch&#8217;, prophezeit Becker deshalb, schon eher ‚eine zähe Angelegenheit&#8217;. In dieser gelte es für die eigene Mannschaft zum einen entschlossen nach vorne zu spielen, zum anderen sich hinten nicht zu sehr zu entblößen, schon weil Arminen-Torjäger Artur Wichniarek nun doch mit von der Partie sein wird.</em>&#8221;</p>
<p>Im Lokalteil der <strong>BNN </strong>kommentiert <strong>Günter Kopp </strong>den „Runden Tisch&#8221; zwischen Stadt, Wirtschaft und KSC sehr skeptisch, da außer der Erkenntnis, den „<em>Menschen in Stadt und Land</em>&#8221; die Diskussion nicht mehr allzu lange zumuten zu wollen, nichts dabei herausgekommen sei. Auch sollten sich seiner Meinung nach alle Beteiligten endlich einmal darüber<em> </em>im Klaren sein, Vorbehalte abzulegen und sowohl offen wie vorbehaltlos miteinander umzugehen. Fenrichs Sololäufe und das nachträgliche Giften Raases sprächen nämlich dagegen, daß dies der Fall sei.</p>
<p>Im Sportteil (<strong>Gerhard Wolff</strong>) wiederum baut Manager Dohmen vor und versucht, der Mannschaft etwas en Druck zu nehmen &#8211; „<em>es sind ja auch danach noch zehn Spiele</em>&#8221; &#8211; und hofft weiter auf die Unterstützung der Fans. Doch die Karten-Aktion „eine zahlen, zwei bekommen&#8221; ist leider nur sehr schleppend angelaufen, der Run auf auf die Geschäftsstelle ist ausgeblieben.</p>
<p>Den Kommentar „Wort zum Sport&#8221; hat heute <strong>René Dankert </strong>geschrieben und erinnert daran, daß der KSC am Ende dieser Saison aufgrund der schlechten Plazierungen, des Zuschauerschnitts und der Wintereinkäufe rote Zahlen schreiben wird. Zudem spüre der Verein die Zurückhaltung der Wirtschaft, wenn es um das Sponsoring geht. Schließlich legt er dem Verein ans Herz, daß er das Minus als Bundesligist eher verschmerzen würde können, als daß er dies als Zweitligist tun müßte. <strong></strong></p>
<p><em> </em></p>
<h3>Sonntag, 15. März</h3>
<p><em> </em></p>
<p>„<em>Beim KSC war wenigstens der Wille zum Sieg zu erkennen</em>&#8221; &#8211; schreibt <strong>Michael Müller </strong>in <strong>Boulevard Baden</strong>. Aber daß dennoch gegen „<em>in keinster Weise</em>&#8221; bundestaugliche Bielefelder noch nicht einmal ein Tor erzielt werden konnte, verleiht seinem Beitrag fast schon resignierende Züge. Hart das Urteil über Marco Engelhardt &#8211; „<em>völlig neben der Spur</em>&#8220;.</p>
<p><strong>Bert Langbehn </strong>vermeldet übrigens, daß U-19-Spieler Matthias Cuntz ein Profi-Angebot erhalten hat. Allerdings sind noch zwei weitere Bundesligavereine an dem Taelent interessiert und fällt die Entscheidung wohl erst im April. Dessen Vater Günther Cuntz ist übrigens U-16-Trainer im Wildpark und spielte für den KSC einst sogar in der Bundesliga (1967/68, 1 Spiel/ kein Tor).</p>
<p>Auch <strong>Harald Linder </strong>(<strong>Der Sonntag</strong>) vermeldet ernüchtert &#8211; „<em>während die Arminia so Anschluss ans untere Mittelfeld fand, bleibt der KSC Tabellenletzter und braucht jetzt schon ein kleines Fußballwunder, um dem Abstieg jetzt noch zu entgehen. Die Fans, die ihre Mannschaft vorbildlich unterstützt hatten, glauben offenbar nicht mehr daran. Nach dem Rückstand verließen sie in Scharen den Wildpark.</em>&#8221;</p>
<p>Das <strong>Wochenjournal am Sonntag </strong>aus Baden-Baden (<strong>Thomas Riedinger</strong>) sah einen zwar agilen, aber erneut torlosen KSC. In der Einzelbewertung sah der Verfasser nur Drpic, Langkamp und da Silva positiv. Deutlich seine Kritik aber besonders an Engelhardt, Federico, Kapllani und Freis.</p>
<p><em> </em></p>
<h3>Montag, 16. März 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>„<em>KSC ist kaum noch zu retten</em>&#8220;, „<em>Freier Fall</em>&#8220;, „<em>Endzeitstimmung im Wildpark</em>&#8221; &#8211; so lauten die Überschriften in den <strong>BNN </strong>(<strong>René</strong> <strong>Dankert</strong>/ <strong>Gerhard Wolff</strong>). Und folgende Zitate wurden aufgeschnappt:</p>
<p>„<em>Jetzt stecken wir noch tiefer in der Scheiße</em>&#8221; (Rolf Dohmen)</p>
<p>„<em>Es ist nahezu unmöglich</em>&#8221; (Trainer Becker über die verbleibende Chance auf den Klassenerhalt)</p>
<p>„<em>Wenn man so Spiele verliert, sieht es dunkel aus</em>&#8221; (Michael Mutzel)</p>
<p>„<em>Wenn Du ein Endspiel verlierst, hast Du normalerweise auch das Spiel verloren</em>&#8221; (Christian Eichner)</p>
<p>Dankert sah den KSC allenfalls zwischen der 23. und der 40. Minute „<em>in einer guten Phase</em>&#8221; und würdigt „<em>die</em> <em>Zuschauer, die ihre Mannschaft mit einer bewundernswerten Ausfauer unterstützten (&#8230;)</em>&#8220;. Und in seinem Kommentar resümiert er treffend: „<em>Noch ist nichts entschieden, es bleiben dem KSC bei nunmehr sechs Zählern (&#8230;)  noch die Rechenwege; doch &#8211; nach menschlichem Ermessen &#8211; dürfte die 17. Saisonniederlage der Mannschaft von Trainer Edmund Becker des Schlechten dann doch entschieden zu viel gewesen sein. Spieler und Verantwortliche mühten sich nach der ersten Schockstarre, die das 0:1 gegen unvorstellbar harmlose Fußballspieler aus Bielefeld verursacht hatte, die wahre Tiefe ihrer Resignation nicht nach außen zu kehren. Um den Klassenverbleib in der höchsten Spielklasse noch zu schaffen, das wissen sie, müsste das Schlusslicht aus den zehn ausstehenden Spielen mindestens so viele Punkte schöpfen wie aus den vorangegangenen 24. Selbst 34 Punkte wären am Saisonende aber keine Garantie auf die Fortsetzung des Aufenthalts in der Ersten Liga. Ein grundlegender Neuanfang würde der freie Fall erforderlich machen. Die Vertragsgrundlagen der wenigen echten Leistungsträger erlauben im Sommer deren Fahnenflucht. Maik Franz wäre dann wohl weg, ebenso Torwart Markus Miller, die Leihkräfte Giovanni Federico, Andreas Görlitz und Mahir Saglik wären es sowieso. Insofern ist der KSC gut beraten, Spielern wie Stefano Celozzi, Lars Stindl und Sebastian Langkamp, über dessen späte, aus der Not geborene Berücksichtigung für die Innenverteidigung man sich wundern muss, auch die Zweite Liga frühzeitig schmackhaft zu machen &#8211; so der Abstieg sich nicht abwenden lässt. (&#8230;)</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Auch <strong>Frank Ketterer </strong>(<strong>Badisches Tagblatt</strong>) kommentiert die Lage des KSC &#8211; „<em>Klar, man kann jetzt natürlich einwenden, dass immer noch zehn Partien zu spielen sind und somit zumindest rein rechnerisch noch alles möglich ist, auch für den Karlsruher SC. Und klar, man kann auch darauf verweisen, dass die Karlsruher nach wie vor nicht den schlechtesten Fußball spielen in dieser Liga, sondern dass sie lediglich immer nur eines vergessen: Tore zu schießen. Fußball ohne Tore aber bringt nichts. Oder anders gesagt: Fußball ohne Tore ist kein guter Fußball, schon gar nicht, wenn die Trefferlosigkeit keine üble Laune des Augenblicks darstellt, sonder grausamen Normalität. Fest steht: Man kann all das nicht mehr sehen. Man kann all das nicht mehr hören. Man will all das nicht mehr schreiben. (&#8230;) Es reicht diesem KSC einfach nicht für Liga eins. Das hat nichts mit fortwährendem Pech zu tun, sondern mit dem Leistungsvermögen dieser Mannschaft und der Qualität ihrer Spieler. Die Gründe hierfür sind vielfältig, und natürlich wurden auch Fehler gemacht. Absteiger machen immer Fehler. Die größten Fehler, die in Karlsruhe begangen wurden, sind freilich nicht die aktuellen, sondern jene, die Trainer und Manager aus der noch gar nicht so alten Vergangenheit übernommen haben. Dass der KSC über den geringsten Etat der Liga verfügt, ist nicht Dohmens Schuld. Dass just dies sich mehr denn je direkt auf die Güte der Mannschaft auswirkt, nicht jene von Becker.</em>&#8221;</p>
<p>Und zum Spiel schreibt er: „<em>Es wird wohl 17.13 Uhr gewesen sein, vielleicht war es auch schon 17.14 Uhr, in den Erinnerungen der Zuschauer wird das einmal keine große Rolle spielen. Laut später vorgelegter Spielstatistik handelte es sich um die 86. Minute, und exakt in dieser, das konnte man spüren, verlor eine ganze Stadt ihre letzte Hoffnung. (&#8230;)</em> <em>Folgen sollte ein geradezu gespenstisch anmutendes Szenario: Die Menschen im Karlsruher Wildpark zogen wortlos von dannen. Oder sie verharrten regungslos auf ihren Plätzen. Eine Eiseskälte schien sich in diesem Moment über das marode Oval zu legen. So ist es wohl, wenn ein ganzes Stadion, die knapp über 200 Bielefelder Fans einmal ausgenommen, unter Schock steht. So sieht es wohl aus, wenn sich die Anhänger eines Vereins klar darüber werden, dass sie gerade abgestiegen sind, zumindest in ihren Gefühlen. Selbst der Schlusspfiff von Schiedsrichter Helmut Fleischer kurz darauf konnte die Schockstarre nicht lösen. Erst als die Mannschaft sich auf den Weg hinüber in die Kurve der Fans machte, kehrte zumindest ansatzweise ein wenig Leben auf die Ränge zurück. Manche klatschten trotzdem artig Beifall. Manche pfiffen, nicht wirklich wütend, eher verzweifelt. Manche hatten feuchte Augen. (&#8230;)</em></p>
<p><em>Christian Eichner war dennoch fest gewillt, in Optimismus zu machen, sogar Gründe dafür hatte er parat. Erstens (und in Anlehnung an den Kollegen Mutzel): &#8220;Der Fußball hat schon die verrücktesten Geschichten geschrieben.&#8221; Zweitens: &#8220;Die Mannschaft ist intakt.&#8221; Schließlich drittens: &#8220;Wir haben auch heute gezeigt, dass wir eigentlich Fußball spielen können.&#8221;Das mag so sein. Auch gegen eine erbärmlich schwache Arminia war der KSC die bessere Mannschaft &#8211; und das nicht nur wegen der 65 Prozent Ballbesitz. Aber auch und selbst gegen diese erbärmlich schwache Arminia gelang ihr erneut kein Tor, dafür aber ein ebenso famoser wie folgenschwerer Patzer, diesmal eben durch Torhüter Miller.(&#8230;)</em>&#8221;</p>
<p>Selbst in der <strong>tageszeitung </strong>(<strong>taz</strong>) wird die Karlsruher Abschlußschwäche anhand Sebastian Freis („<em>Der Chancentod</em>&#8220;) thematisiert und schreibt <strong>Tobias Schächter</strong>: „<em>Gegen Bielefeld hatte der KSC wieder einmal 65 Prozent Ballbesitz, zwei sehr gute Chancen und ein Dutzend gute Möglichkeiten. Aber mittlerweile scheinen die Spieler von Versagensängsten gequält, wenn sie nur des Gegners Tor sehen &#8211; auch Sebastian Freis, der schon in der Jugend und den Amateuren unter KSC-Trainer Edmund Becker spielte. Sein Antritt ist seine große Stärke. Aber oft fehlt dem immer engagierten Renner noch die Ruhe am Ball und zu oft auch vor dem Tor. Die einfachsten Chancen vergibt Freis meist kläglich, aus schwierigen Situationen Tore machen kann er aber wie kaum ein anderer. Zumindest im Kader des KSC. Ob er tatsächlich die Qualität hat, eine andere Bundesligaelf zu verstärken, wird die Zukunft zeigen. Für die Rolle des Retters seines KSC scheinen seine Schultern aber zu schmal. (&#8230;)</em>&#8221;</p>
<p>Und die <strong>Frankfurter Allgemeine </strong>(<strong>Peter Penders</strong>)<strong> </strong>fragt sich nach einem Spiel „<em>auf unterstem Bundesliganiveau</em>&#8220;, wie der KSC das Unmögloiche eigentlich noch schaffen wolle &#8211; „<em>(&#8230;), aber beim KSC ist nicht einmal mehr im Ansatz erkennbar, wie die Mannschaft aus dieser unangenehmen Lage herauskommen will.</em>&#8221; Des weiteren spricht der Autor von der „<em>unglaublichen Ungeschicklichkeit</em>&#8221; der Gastgeber vor dem Tor und geht davon aus, daß sich das Team vielleicht schon mit dem Abstieg abgefunden habe &#8211; „<em>ihre Möglichkeiten haben sie ja auch schon ausgeschöpft. Neue Spieler &#8211; wenn auch vielleicht für die falschen Positionen &#8211; kamen in der Winterpause hinzu, dazu hatte Becker sie vor der Partie (&#8230;)auf diese wegweisende Begegnung im Trainingslager eingeschworen.</em>&#8220;<em> </em></p>
<p>Und letztlich &#8211; auch <strong>Uli Gerke </strong>(<strong>Kicker</strong>) sieht den KSC am „<em>Nullpunkt</em>&#8221; angekommen und verweist auf ein Wunder, das allenfalls noch die Rettung bringen könnte. Überzeugen konnte ihn auch nicht Michael Mutzel, der darauf verweist, daß man schließlich nicht wie eine Gurkentruppe spiele und noch zehn Spiele ausstünden.</p>
<p>Außerdem stellte sich der Trainer dem Autor in einem Interview und nimmt seine resignativen Aussagen direkt nach Spielende zurück. Als Orientierung gelten ihm die positiven Entwicklungen in Bochum und Mönchengladbach. Ebenso sieht er seine Maßnahmen vor dem Bielefeld-Spiel nicht als verpufft an, sondern setzt auf deren langfristige Wirkung &#8211; „<em>auf dem Feld und nach dem Spiel war zu sehen: Die Mannschaft ist intakt.</em>&#8221;</p>
<p>Eine Entscheidung seitens des Präsidiums gegen seine Person würde er im Sinne des KSC akzeptieren, sieht hierfür jedoch keinerlei Anzeichen. Verantwortliche und Mannschaft stünden weiter hinter ihm. Die Punkte von München gibt er noch nicht verloren, da selbst Bochum und Köln in der Allianz-Arena etwas mitgenommen hätten. Und die Tor-Misere? „<em>Wir haben keinen Spieler, der 15 oder 20 Tore schießt. Aber auch ein Freis, Federico, Iashvili oder Kapllani könenn treffen. Die Qualität, um Tore zu machen, haben wir. Die kann ausreichen, die Liga zu halten. Sie greift, aus unerklärlichen Gründen, momentan nicht. Derzeit läuft alles total gegen uns. Das müssen wir ändern.</em>&#8221;</p>
<h3>Dienstag, 17. März 2009</h3>
<p>In den <strong>BNN </strong>findet sich ein Interview von <strong>René Dankert </strong>mit Präsident Hubert H. Raase.</p>
<p><strong>Mußte er Becker zuletzt vom Weitermachen überzeugen?</strong></p>
<p><em>Nein. (&#8230;) Allerdings baten wir ihn auch, es uns wissen zu lassen, wenn er Probleme sehe, weiterzumachen. (&#8230;) Den Trainer trifft keine Schuld, wenn die Mannschaft gut spielt, aber das Tor nicht trifft. (&#8230;) Präsidium, Management und Trainer müssen ein Team sein. Ich halte nichts davon, mich vom Moment leiten zu lassen, das hat der SC Freiburg mit Volker Finke auch nicht getan. Wie schnell sich die Perspektiven ändern, zeigt  doch die Sache mit unserem Spieler Antonio da Silva. Vor wenigen Wochen wurde er ausgepfiffen und als Fehleinkauf abgestempelt. Jetzt gegen Bielefeld gab es Pfiffe, als er ausgewechselt wurde. </em></p>
<p><strong>War die Vorstandschaft im Winter damit einverstanden, Marco Engelhardt eine Vertrag bis 2012 zu geben?</strong></p>
<p><em>Wir waren einer Meinung, dass uns dieser Spieler weiterbringen kann. Wir wissen, was Marco Engelhardt zu leisten imstande ist, auch wenn er noch nicht zu seiner 100-prozentigen Leistung findet.</em></p>
<p><strong>Belastet der drohende Abstieg die Diskussionen um einen Stadionneubau?</strong></p>
<p><em>Es wäre natürlich für das Umfeld besser, wir würden nicht gegen den Abstieg spielen. Jeder, der sich mit dem Stadionthema beschäftigt, weiß, dass es in einem neuen Stadion einfacher ist, Gelder zu generieren. So ist, siehe Gladbach und Köln, auch die Rückkehr in die erste Liga schneller möglich. Ich kenne ja die Aussagen: ‚Wenn die so eine  Stiefel zusammenkicken, brauchen die auch kein neues Stadion.&#8217; Genau umgekehrt ist es aber richtig.</em>&#8220;<strong> </strong></p>
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		<title>Die kleine Presseschau vom 3. bis zum 9. März 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 08:45:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Dienstag, 3. März 2009 Die Frankfurter Allgemeine (FAZ) geht in ihrer Nachbetrachtung (Oliver Trust)  des VfB-Spiels vor allem auf die negativen Begleitumstände des Derbys ein. Zur sportlichen Situationsbeschreibung zitiert der Autor auf ebenso charmante wie präzise Weise KSC-Manager Rolf Dohmen &#8211; „&#8217;Der Lehmann hätte auch seinen Chauffeur ins Tor stellen können &#8211; oder seinen Hubschrauberpiloten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Dienstag, 3. März 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>Die <strong>Frankfurter</strong> <strong>Allgemeine</strong> (<strong>FAZ</strong>) geht in ihrer Nachbetrachtung (<strong>Oliver Trust</strong>)  des VfB-Spiels vor allem auf die negativen Begleitumstände des Derbys ein. Zur sportlichen Situationsbeschreibung zitiert der Autor auf ebenso charmante wie präzise Weise KSC-Manager Rolf Dohmen &#8211; „&#8217;<em>Der Lehmann hätte auch seinen Chauffeur ins Tor stellen können &#8211; oder seinen Hubschrauberpiloten. Nichts kam aufs Tor, nichts.</em>&#8216;&#8221;</p>
<p><span id="more-991"></span></p>
<p>Und für das <strong>Badische</strong> <strong>Tagblatt </strong>stellt <strong>Frank Ketterer </strong>fest, daß Trainer Becker mehr und mehr die Optionen ausgingen, um eine Wende zum Guten herbeizuführen &#8211; „<em>Was die Lage von Mal zu Mal weiter verschärft: Becker und der KSC suchen nun schon eine ganze Weile &#8211; und sie haben noch immer nichts gefunden, schon gar keine goldene Formel. Vier neue Spieler (&#8230;)  sind in der Winterpause hinzu gekommen, um die Defensive zu stabilisieren und, vor allem, die Offensive endlich in Schwung zu bringen, auch das Spielsystem wurde dahingehend verändert. Der KSC agiert neuerdings nur noch mit einem &#8220;Sechser&#8221;, dafür mit einem deutlich offensiver ausgerichteten Vierer-Mittelfeld. Auch das komplette Personal hat Becker auf den verschiedenen Positionen mehrfach durchgetestet &#8211; und bei allem Lamento einzelner, unberücksichtigter Spieler muss man doch feststellen, dass dem Trainer all zu große Fehler nicht nachgewiesen werden können. Stefan Buck und Martin Stoll etwa durften schon mehrfach beweisen, dass sie, wenn überhaupt, nur bedingt bundesligatauglich sind, weshalb Becker gegen Stuttgart erstmals auf den 21-jährigen und durchaus solide spielenden Sebastian Langkamp in der Innenverteidigung setzte. Auch Christian Eichner führte am Sonntag vor, warum zuletzt der diesmal verletzte Stefano Celozzi einen Platz in der Startelf fand. Von den Nulltorestürmern Joshua Kennedy (ausgemustert) und Edmond Kapllani (Ersatzbank) soll erst gar nicht die Rede sein. Noch sind es zwölf Spieltage bis zum Rundenende. Noch also kann die goldene Formel gefunden werden und mit ihr die Antwort auf jene Frage, die sich Ede Becker täglich mehrfach stellt: &#8216;Was für Möglichkeiten habe ich noch, die Dinge zu ändern?&#8217; Viele, so macht es derzeit den Anschein, sind es nicht mehr.</em>&#8221;</p>
<h3>Mittwoch, 4. März 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>Ein Zitat von Dietmar Hopp aus der <strong>FAZ</strong>: „&#8217;<em>Hoffenheim wird oft mit fehlender Tradition in Verbindung gebracht. Wenn ich sehe, wie beim Baden-Württemberg-Derby so eine Art Krieg den Fußball überkommt, da kann ich nur sagen: Tradition, nein danke.</em>&#8216;&#8221;</p>
<p><strong>René Dankert </strong>(<strong>BNN</strong>) hat beim KSC so manchen Galgenhumor gefunden. So bei Markus Miller, der die hohe Trainingstreffer-Quote seiner Mannschaftskameraden auf die schlechten Platzverhältnisse zurückführt &#8211; „&#8217;<em>bei unseren schlechten Plätzen verspringen die Bälle und gehen rein.</em>&#8216;&#8221; Auch Stefano Celozzi flüchte sich in Heiterkeit, wenn er seine Freundin zitiert: „&#8217;<em>Meine Freundin meint manchmal, sie könnte es besser</em>.&#8217;&#8221;</p>
<p>Hinsichtlich des anstehenden Spiels beim VfL Wolfsburg deuten sich Veränderungen in der Aufstellung an. Godfried Aduobe und Stefano Celozzi werden einsatzfähig sein, sodaß Dankert für Christian Eichner die erneute Versetzung auf die Ersatzbank drohen sieht.</p>
<p>Leicht zu überlesen sind neben dem Hauptbeitrag über den KSC einige Zeilen über den Verwaltungsrat des Vereins des Vereins. In Person von dessen Vorsitzenden Peter Mayer gab jener Präsidium, Manager und Trainer auf den Weg, „<em>die prekäre sportliche Situation ‚noch stärker in den Köpfen der Spieler zu verankern</em>&#8216;&#8221;.</p>
<p>Fest verankert bleiben werden auch &#8211;  allerdings in den Köpfen von Zuschauern, Journalisten und Politikern &#8211; die Ausschreitungen vor und nach dem Spiel gegen den VfB. Der Kommentator des Wochenblatts (<strong>KArle</strong>) greift die so noch nicht gelesene Tatsache auf, daß sich „<em>die kleinen badisch-schwäbischen Animositäten (&#8230;) zu einem Pulverfaß entwickelt haben</em>&#8221; und zeigt sich empört über den „<em>Hohngesang ‚Schwaben sind zum Heizen da</em>&#8216;&#8221;, der während des Spiels im Fanblock angestimmt worden war &#8211; „<em>das ist unerträglich und der geistige Unterbau zu körperlichen Angriffen. Der Mensch ist nichts mehr wert, weil er zu einer anderen Volksgruppe gehört. (&#8230;) Denn aus diesem Problem ist längst ein gesellschaftliches Problem geworden.</em>&#8221;</p>
<p>Auch im Sportteil des Wochenblatts wird das Thema aufgegriffen und das Geschehene geschildert. <strong>Hartmut Mayer </strong>sieht den Gewaltausbruch unabhängig des Spielausgangs und verurteilt, daß die von der „<em>im Kreuzfeuer der Kritik stehenden Ultra-Szene</em>&#8221; angekündigte „<em>Selbstregulierung</em>&#8221; nach den Vorfällen gegen den SV Wehen offenbar gescheitert ist. Welchen Bärendienst die Randalierer dem KSC geleistet hätten, würde auch dabei offensichtlich, wenn Politiker selbst nach einem Umbau des Wildparkstadions die offenbar strikt erforderliche Fan-Trennung als nicht gewährleistet ansähen.</p>
<p>Das <strong>Wochenjournal </strong>aus Baden-Baden (<strong>Thomas Riedinger</strong>) sieht den KSC dort gelandet, „<em>wo er aufgrund des zweit-niedrigsten Etats auch zu erwarten war &#8211; im bitteren Abstiegskampf.</em>&#8221; Auch erkannte der Autor nach dem Spiel gegen den VfB erste moralische Verfallserscheinungen, wobei er „<em>Rufe nach einer Ablösung des </em>Trainers&#8221; als „<em>völlig fehl am Platze</em>&#8221; erachtet. Denn dieser habe in den vergangenen Wochen die Bereitschaft zu Veränderungen mutig gezeigt, so mittels des Aufstellens nur noch eines Abfangjägers und den Einsätzen von Mahir Saglik und Sebastian Langkamp in der Startelf.</p>
<p>Und schließlich &#8211; in der <strong>Sport-Bild </strong>soweit nichts Relevantes über den KSC. Ihr Tip für das Spiel in Wolfsburg: 4:0 für den VfL („<em>Der KSC hat der bärenstarken VfL-Offensive nichts entgegenzusetzen. Schon 27-mal klingelte es im gegnerischen Tor, wenn die zu Hause ungeschlagenen Wolfsburger vor heimischer Kulisse antraten. Zweimal Dzeko,  Grafite und Misimovic machen die drei Punkte perfekt</em>&#8220;).</p>
<h3>Donnerstag, 5. März 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>Im <strong>Kicker </strong>macht <strong>Uli Gerke </strong>eine erste Transferbilanz auf, die zu einem ernüchternden Fazit kommt. „<em>Dino Drpic(27) erfüllt noch am ehesten die Erwartungen. Doch trotz des neuen Abwehrchefs ist die Defensive oft schlecht organisiert, führen Abstimmungsprobleme wie zuletzt wieder gegen Stuttgart immer zu Gegentoren. Dass sich der Kroate in der Innenverteidigung ständig mit neuen Partnern (Tim Sebastian, Stefan Buck, Sebastian Langkamp) arrangieren muss, erschwert den Eingewöhnungsprozess.</em>&#8221; Harscher fällt das Urteil über Marco Engelhardt und Giovanni Federico aus. Ersterem fehle mittlerweile mangels Leistung sogar die Akzeptanz innerhalb der Mannschaft, konstatiert Gerke. Trainer Becker stimme zu, daß „<em>der angedachte Schachzug</em>&#8221; mit dem ehemaligen Nürnberger Reservisten nicht aufginge, halte jedoch an ihm fest. In Wolfsburg würde ihm ein zweiter „Sechser&#8221; (Aduobe/Mutzel) zur Seite gestellt werden.</p>
<p>Auch Federico habe seine Erstligatauglichkeit noch nicht nachgewiesen und bei Neuzugang Nummer vier, Mahir Saglik, habe man gegen den VfB immerhin zwar gute Ansätze gesehen, aber keinen Torabschluß. Offenbar beabsichtigt Becker, in Wolfsburg mit zwei Angreifern (Saglik/Freis) zu agieren.</p>
<p>Die Kategorie „Gewinner + Verlierer&#8221; auf Seite zwei des Kicker stellte diesmal <strong>Jörg</strong> <strong>Jakob</strong> zusammen. Hierin geht er auch auf das Zitat von Dietmar Hopp zum Thema Tradition ein &#8211; „<em>Daumen runter für Dietmar Hopp (68). Hoffenheims Mäzen sagte nach den Krawallen beim Derby Karlsruhe &#8211; Stuttgart: ‚Hoffenheim wird oft mit fehlender Tradition in Zusammenhang gebracht. Wenn ich sehe, wie beim Baden-Württemberg-Derby so eine Art Krieg den Fußball überkommt. Da kann ich nur sagen: Tradition, nein danke.&#8217; Damit bringt Hopp die Kritiker der TSG in Zusammenhang mit kriminellen Randalierern. Ein Beitrag, der in der Debatte um Fußball-Kultur das Thema verfehlt.</em>&#8221;</p>
<p>Auch <strong>Harald Linder </strong>spricht in seinem „Sportkommentar&#8221; (<strong>Der Kurier</strong>) von „<em>Fußball-Verbrechern</em>&#8220;. Zugleich demontiert er anhand der Ereignisse beim Derby die Auffassung der Stadt, daß ein Stadion am bisherigen Standort  tatsächlich noch realistisch sei. Zu viele Hindernisse wären aus dem Weg zu räumen, um die Umgebung an die heutigen Sicherheitskonzepte anzupassen.</p>
<p>Hinsichtlich der Chancen auf den Klassenerhalt kommt Linder zu folgenden Schlußfolgerungen: „<em>(&#8230;) Dazu genügt es aber nicht, dass wie gegen Stuttgart lediglich Markus Miller, Toni da Silva und mit Abstrichen Sebastian Langkamp, Dino Drpic und Sebastian Freis Normalform bringen. Dazu gehört vor allem der unbändige Wille, ein Spiel nicht nur zu verlieren, sondern es gewinnen zu wollen, mit allem, was man als Spieler zu investieren vermag.</em>&#8221;</p>
<h3>Freitag, 6. März 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>In den <strong>BNN </strong>ist ein Leserbrief zum Derby abgedruckt. Der Verfasser urteilt: „<em>(&#8230;) Die Realität zur Kenntnis nehmend, müssen wir aufgeklärten humanistischen Bürger hoffen: KSC zurück in die 2. Liga, damit dieser Pöbel nicht weiter unsere Stadt in Verruf bringt. Den friedlichen Fußballern gönnen wir ja den Spass, aber solange der Fußballsport sich so darstellt wie derzeit, wollen wir gerne auf ihn verzichten.</em>&#8221;</p>
<p><strong>René Dankert </strong>(BNN) deutet das gestrige Abschlußtraining dahingehend, daß die Vierkette in Wolfsburg unverändert bleiben wird. Stefano Celozzi bliebe somit einzig die Möglichkeit, Christian Timm aus der Startelf zu verdrängen. Fest steht hingegen, daß der KSC mit der Doppelsechs Mutzel-Engelhardt beginnen wird. Zum moralischen Hochhangeln an der Siegesserie gegen den VfL schreibt Dankert: „<em>In den Köpfen aller Karlsruher seien die guten Erfahrungen mit Wolfsburg präsent, erklärt derweil Eichner. Die jüngsten drei Duelle hat der KSC für sich entschieden, und der Abwehrspieler hatte einmal sogar ein besonderes Highlight: sein erstes Bundesligator: „Das war am fünften Spieltag der letzten Saison&#8221;, hat er die Geschichte prompt parat. Wenn Marc Seemann die morgige Partie angepfiffen hat, wird sie wertlos sein.</em>&#8221;</p>
<h3>Samstag, 7. März 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>Felix Magath hat laut <strong>BNN </strong>(<strong>Gerhard Wolff</strong>) keinen Zweifel, daß, „&#8217;<em>wenn wir das spielen, was wir können</em>&#8216;&#8221;, <em> </em>es für einen  Sieg gegen den KSC reichen sollte. Und Edmund Becker weiß, daß seine Spieler „&#8217;<em>sehr viel</em>&#8216;&#8221; leisten müßten, um beim VfL zu bestehen. Daher wäre er auch schon mit einem Punkt zufrieden.</p>
<p>Sehr zufrieden ist auf jeden Fall der KSC-Freund, wenn er das <strong>Badische Tagblatt </strong>aufschlägt: <strong>Frank Ketterer </strong>hat mit Maik Franz gesprochen und die Sportredaktion dem Interview nahezu eine ganze Seite eingeräumt. Maik Franz über&#8230;</p>
<p><strong>&#8230; den Absturz des KSC </strong></p>
<p><em>Vielleicht muss man da auch mal den Blick für die Realitäten bewahren. (&#8230;) jene, die sich wirklich auskennen, wussten doch von vornherein, dass es ein sehr schweres Jahr für uns wird. Dass das, was die Mannschaft letzte Saison erreicht hat, nicht die Normalität ist und wir in dieser Saison etwas weiter unten stehen würden, das war doch allen klar. Nur dass es nun so extrem gekommen ist, das ist ärgerlich. </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>&#8230; dessen Gründe </strong></p>
<p><em>Ganz einfach: Wir schießen keine Tore. Das ist keine Schuld von den Stürmern, sondern ein Gesamtverschulden. (&#8230;) Man kann sich da keinen einzelnen herausgreifen und sagen: Der oder der ist schuld. Wir machen insgesamt zu wenig Tore.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>&#8230; die Reaktionen der Zuschauer</strong></p>
<p><em>(&#8230;) Wir haben eine negative Phase, keine Frage. Aber wenn man sich derzeit ein bisschen bei den Leuten umhört, könnte man gerade meinen, wir seien schon abgestiegen. Hallo! Wir haben noch 12 Spieltage. Es ist noch alles drin &#8211; und wir haben es selber in der Hand. Nur so dürfen wir denken: Positiv! (&#8230;) Natürlich. Wir sind Vorletzter, da ist es doch logisch, dass die Leute sauer und enttäuscht sind. Und trotzdem müssen wir alle zusammen positiv an die restlichen Aufgaben gehen. Nur so können wir es schaffen, in der 1. Liga zu bleiben.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>&#8230; was kann man tun?</strong></p>
<p><em> (&#8230;)  ich denke, wir müssen einfach mit allen Mitteln versuchen, zu gewinnen, auch über die Aggressivität. Es geht nicht darum zehn Spieler umzutreten, sondern darum, den Gegner einzuschüchtern und das Spiel mit allen Mitteln an sich zu reißen. Es geht um kämpfen, kratzen und beißen. Das sind zwar platte Fußballersprüche &#8211; aber sie treffen einfach zu.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>&#8230; die Qualitätsfrage</strong></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Der Trainer sagt immer zu uns, wir sollen aufpassen mit dem Wort Qualität. Schließlich hat jeder von uns seine Qualität &#8211; und das in der Vergangenheit auch schon gezeigt, sonst wären wir ja erst gar nicht aufgestiegen. Vielleicht gelingt es uns derzeit nur nicht, unsere Qualitäten voll zum Tragen zu bringen. Das wir prinzipiell mithalten können, haben wir in der Vergangenheit ja schon oft genug gezeigt. Jetzt müssen wir zeigen, dass wir nicht nur mithalten, sondern auch gewinnen können.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>&#8230; wirtschaftliche Gründe</strong></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Im Prinzip gibt es zwei Vereine, die wirtschaftlich mit uns auf einer Stufe stehen &#8211; Bielefeld und Cottbus. Alle anderen spielen finanziell in einer anderen Liga. Das darf man nicht vergessen. Wir, der KSC, sind einfach nicht so aufgestellt, dass wir einfach mit Transfers nachlegen können. Und so lange kein neues Stadion gebaut wird, wird sich daran auch nichts ändern. Mit was soll der KSC denn Geld verdienen?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>&#8230; über den Erfolg der letzten Saison </strong></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Weil eine enorme Euphorie da war. Und weil es einen Tamas Hajnal und einen Mario Eggimann gab. Mit ihnen sind uns zwei Spieler weggebrochen, die extrem wichtig waren &#8211; und das nicht nur wegen der 13 Tore, die sie zusammen erzielt haben. Wenn wir aktuell diese 13 Tore mehr hätten, dann hätten wir auch fünf, sechs, sieben Punkte mehr und stünden nicht auf einem Abstiegsplatz.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>&#8230; die Stimmung in der Mannschaft</strong></p>
<p><em>Es ist doch klar, dass die Stimmung nicht blendend ist. Nichtsdestotrotz haben wir nach wie vor eine funktionierende Mannschaft, die auch hinter dem Trainer steht.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>&#8230; Martin Stoll („<em>Ihr Kollege Martin Stoll hat unlängst in einem Interview auf die Frage, ob er befürchte, dass die Mannschaft nach der Saison auseinander breche, geantwortet: ‚Das ist mir ehrlich gesagt im Moment egal! Es ist nicht meine Aufgabe als Spieler, mir darüber Gedanken zu machen, ob die Mannschaft auseinander fällt oder nicht. Für mich geht es um Martin Stoll! Ich kümmere mich um meine eigene Situation.&#8217;&#8221;) </em></strong></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Wenn er soetwas sagt, ist bestimmt auch eine ganze Menge Frust dabei. Andererseits hat er seine Chancen gehabt, auch wenn er sie vielleicht nicht so genutzt hat, wie er sich das vorgestellt hat. Wir haben jetzt 24 Spieler im Kader, da ist es doch logisch, dass mal ein paar unzufrieden sind. Es muss sich aber jeder im Klaren sein, dass es nicht um Einzelschicksale geht, sondern ausschließlich um den Verein, den KSC. Und ich bin überzeugt davon, dass der Großteil der Mannschaft alles tun wird, um mit dem KSC in der ersten Liga zu bleiben.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>&#8230; seinen Beitrag für den Rest der Saison</strong></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Wenn es optimal läuft, kann ich die letzten fünf, sechs Spiele wieder an Bord sein. Ich will an unserem Klassenerhalt unbedingt beteiligt sein.</em></p>
<h3>Sonntag, 8. März 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>Die <strong>Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung </strong>kommt zu einem vertrauten Fazit &#8211; „<em>In Wolfsburg zeigte der KSC altbekannte Schwächen. Er spielte gut mit, drängte den VfL in der zweiten Hälfte sogar meist in dessen Hälfte zurück, war dann aber im Abschluss zu harmlos.</em>&#8221;</p>
<p>Aus dem Gesehenen zieht <strong>Harald Linder </strong>(<strong>Der Sonntag</strong>) zusätzlich den Schluß, dass nun nur noch „<em>die</em> <em>größten Optimisten</em>&#8221; an den Klassenerhalt glauben könnten. Solch ein Optimist ist auch der von Linder Vize-Präsident Michael Steidl, der auf die noch elf verbleibenden Spiele verweist. Auch stünde eine Trennung von Trainer Becker  nach wie vor „<em>&#8216;nicht zur Debatte</em>&#8216;&#8221;.</p>
<p><strong>Boulevard Baden </strong>(<strong>Bert Langbehn</strong>/ <strong>Michael Müller) </strong>sagt unmißverständlich: „<em>Die Zeichen stehen auf Abstieg</em>&#8221; und führt die bekannten Punkte auf, die solch eine Betrachtungsweise stützen. Die Entwicklung nach dem 9. Spieltag (!) der Vorrunde 2007/08, die kommenden Gegner, das fehlende Aufbäumen, die Wirkungslosigkeit der neuen taktischen Reize und Umstellungen des Trainers, das Fehlen eines Leitwolfs und, ergänzend, das zähe Thema „Stadion&#8221;. Den letzten Strohhalm &#8211; Trainerwechsel! &#8211; bewerten die Autoren wenig erfolgversprechend &#8211; „<em>Ein Trainerwechsel wäre die letzte Möglichkeit, die Mannschaft aus der Lethargie zu wecken, käme nun aber sehr wahrscheinlich zu spät.</em>&#8221;</p>
<h3>Montag, 9. März 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>Auch für <strong>René Dankert </strong>(<strong>BNN</strong>) gibt es gute Gründe für den 18. Tabellenplatz des KSC. Die Personalentscheidungen der Winterpause hätten den Sinkflug ebensowenig bremsen wie die Torgefahr erhöhen können. Auch vermißt er einen Maik Franz und jene Motivation, wie sie in der Hinrunde 2007/08 gezeigt worden war. Eine Trainerentlassung mache keinen Sinn mehr, da sie zu spät käme, auch keine Tore schösse sowie Präsidium und Management mit Becker ohnehin in die 2. Liga gehen wollten.</p>
<p>An einen glücklichen Ausgang dieser Spielzeit glauben machen ihn nur noch der in Wolfsburg gezeigte Wille sowie die noch ausstehenden vier Heimspiele gegen direkte Mitkonkurrenten.</p>
<p>Das Spiel in Wolfsburg sah für <strong>Gerhard Wolff </strong>(<strong>BNN</strong>) nicht wie das eines Abstiegskandidaten aus und so hadert er auch mit der Unentschlossenheit Sebastian Freis&#8217; und Christian Timms bei ihren beiden Großchancen. Wolf erwähnt nicht nur die Reaktionen („Becker raus!) der mitgereisten Fans, sondern auch (endlich!) den Fitneßzustand Giovanni Federicos, „<em>dessen körperlichen Defizite weiter unübersehbar sind&#8221;</em> .</p>
<p>Auch <strong>Sebastian Stiekel </strong>(<strong>FAZ</strong>) arbeitet sich an der Misere des KSC ab. Er zitiert KSC-Pressesprecher Jörg Bock &#8211; „&#8217;<em>bestimmt zum zehnten Mal&#8217;</em>&#8221; habe ein gegnerischer Trainer nach einem Spiel dem KSC die bessere Leistung zugestanden und resümiert &#8211; „<em>allein die Tabelle drückt das nicht aus. Der KSC ist Letzter. Er weiß vor lauter Rückschlägen langsam nicht mehr, woher er noch den Glauben an den Klassenerhalt nehmen soll. Am Samstag kommt Arminia Bielefeld, das ist so etwas wie ein Abstiegsendspiel. Es hat nur einen Haken: Bei Bielefeld spielt mit Artur Wichniarek ein echter Torjäger.</em>&#8221;</p>
<p>Im <strong>Badischen Tagblatt (</strong>Kolumne „Anstoß)<strong> </strong>streitet <strong>Frank Ketterer </strong>vehement für Trainer Edmund Becker und benutzt für den Unmut der Fans die Metapher „<em>Fähnlein  im Wind</em>&#8221; &#8211; „<em>(&#8230;)Sogar &#8220;Becker raus&#8221;-Rufe waren erstmals einigermaßen lautstark zu vernehmen. Auch in Wolfsburg war die eine Mannschaft, also der VfL, einigermaßen glücklich in Führung gegangen. Auch in der Autostadt wehrte sich die andere, also der KSC, zumindest tapfer und (erneut) fußballerisch gar nicht so übel. Nur der Ausgleich wollte ihr (auch dies kennt man bereits) nicht gelingen (&#8230;).Ganz klar: Wer als Fan als Tabellenletzter durch die Woche hetzen muss &#8211; und seit Samstag sind das nun mal jene aus Karlsruhe &#8211; hat schlechte Laune und sucht nach einem Schuldigen. Dass als erster Kandidat hierfür der Trainer gefunden wird, gehört zu den scheinbar unumstößlichen Gesetzen des Fußballs, ganz ungeachtet der Realitäten. Die Realitäten in Karlsruhe indes besagen deutlich anderes. Man kann jetzt nur noch hoffen, dass wenigstens Manager und Präsidium fest bei dieser, ihrer Meinung bleiben.</em>&#8221;</p>
<p>Den Bericht zum Spiel schrieb <strong>Karl Koslowski</strong> &#8211; „<em>Edmund Becker stieg über die grün-weiße Werbebande und schleppte sich in nachdenklicher Haltung zur Fankurve. Dann hielt der Trainer des Karlsruher SC inne &#8211; und kehrte um. &#8220;Becker raus!&#8221;, brüllten die wilden Kerle in den blau-weißen Klamotten. Mit den szeneüblichen Schuldzuweisungen versuchten also die badischen Bruddler, ihren Frust loszuwerden. (&#8230;) Genervt von den Wiederholungsmissetaten war auch der Trainer. &#8220;Ich könnte alte Video-Kassetten einlegen&#8221;, erzählte Becker zu Beginn seiner Spielanalyse, ehe er zum x-ten Mal in dieser verflixten Saison &#8220;das ganz, ganz große Problem&#8221; erklärte: den fehlenden Torabschluss, das Zaudern im Strafraum. Und ewig grüßt das Murmeltier&#8230; Auch der Wolfsburger Spielfilm zeigte Leidvolles: Der KSC kombinierte flüssig, kämpfte tapfer, war aktiver als der Gegner (60 Prozent Ballbesitz), betrieb einen hohen Aufwand und hatte gute Chancen. (&#8230;) &#8220;Spielerisch bessere Mannschaft &#8230;&#8221;, ätzte Rolf Dohmen. &#8220;Ich kann&#8217;s nicht mehr hören: spielerisch bessere Mannschaft &#8211; das geht einem auf den Senkel.&#8221; Der sonst so fröhliche KSC-Manager sah blass aus. (&#8230;) Denn die bisherige Bilanz lässt das Schlimmste befürchten: 18 Treffer in 23 Spielen sind Beleg der Bundesliga-Untauglichkeit. Und trotz Nachrüstung in der Winterpause konnte die Torschusspanik nicht gelindert werden: Feintechniker Mahir Saglik ist im Strafraum so gefährlich wie ein Schützenbruder, der mit Wasserpistole schießt, und Rückkehrer Giovanni Federico wirkt wie ein Kandidat auf ein Abo fürs Fitness-Studio. (&#8230;) &#8220;Wir könnten eigentlich ohne Tore spielen&#8221;, sagte sarkastisch Rolf Dohmen, der das ständige &#8220;Quergeschiebe&#8221; vor der 16-Meter-Zone beklagte und im Verliererteam den &#8220;letzten Willen&#8221; vermisste, &#8220;das Ding reinzumachen, egal wie, ob mit Hechtsprung oder was auch immer.&#8221; Der Manager schonte in seiner Trauerrede nur den Trainer. &#8220;Null Diskussion&#8221;, sagte er, &#8220;wir haben dem Trainer nichts vorzuwerfen.&#8221;</em></p>
<p>Problem erkannt, Michael Mutzel! Im <strong>Kicker </strong>(<strong>Thomas Hiete</strong>) wird er folgendermaßen zitiert: „&#8217;<em>Wir müssen den Schalter bald umlegen und sollten gegen Bielefeld damit anfangen.</em>&#8216;&#8221; Und auch Hiete fällt über den KSC-Sturm ein vernichtendes Urteil &#8211; „<em>Sebastian Freis erweist sich als Chancentod, Edmond Kapllani als weitgehend untauglich, Joshua Kennedy ist vorerst ausgemustert und Mahir Saglik (&#8230;) keine Verstärkung. Auch Rückkehrer Giovanni Federico strahlt kaum Torgefahr aus.</em>&#8221;</p>
<p>Ebenfalls für den Kicker hat <strong>Hans-Günther Klemm </strong>mit Rolf Dohmen ein Interview geführt. Der Manager über &#8230;</p>
<p><strong>&#8230; Sebastian Freis </strong></p>
<p><em>Ich weiß nur, daß er nächstes Jahr bei Bayern München spielen müsste, wenn er einige von den vielen Chancen genützt hätte.</em></p>
<p><strong>&#8230; Versäumnisse bei Verstärkungen für den Angriff</strong></p>
<p><em>Es ist wie beim Bäcker. Der schönste Kuchen ist der teuerste. Qualität kostet auch im Fußball viel Geld. Das haben wir nicht. Daher sollten wir jetzt mit diesen Dingen nicht anfangen. Es bringt nichts. </em></p>
<p><strong>&#8230; „Becker raus!&#8221;</strong></p>
<p><em>Was soll unser Trainer bei einem solchen Spiel machen? Er kann doch nicht selbst die Tore schießen. (&#8230;) solche Reaktionen unseres Anhangs sind doch normal. Auch Ede Becker kann damit leben. Ich bin davon überzeugt, dass die meisten uns gegen Bielefeld wieder unterstützen werden. Und zum Trainer: Ede tut alles, er redet die Spieler stark, er trainiert immer wieder den Abschluss. Ich habe keinen Anlass, seine Arbeit zu kritisieren. </em></p>
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		<item>
		<title>Die kleine Presseschau vom 1. und 2. März 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 08:31:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntag, 1. März 2009 „Frühlingserwachen im Derby?&#8221; &#8211; man geht vor die Tür, die Sonne scheint und Boulevard Baden (Bert Langbehn) stimmt auf das in wenigen Stunden beginnende Spiel gegen den VfB Stuttgart ein. „&#8217;Wir müssen einen richtig guten Tag erwischen und auf jeder Position unsere Leistung abrufen&#8216;&#8221;, gibt Antonio da Silva, „der sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Sonntag, 1. März 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>„<em>Frühlingserwachen im Derby?</em>&#8221; &#8211; man geht vor die Tür, die Sonne scheint und <strong>Boulevard Baden </strong>(<strong>Bert Langbehn</strong>) stimmt auf das in wenigen Stunden beginnende Spiel gegen den VfB Stuttgart ein. „&#8217;<em>Wir müssen einen richtig guten Tag erwischen und auf jeder Position unsere Leistung abrufen</em>&#8216;&#8221;, gibt Antonio da Silva, „<em>der sich in den vergangenen Wochen einer ansteigenden Formkurve erfreute und seinem Ex-Verein heute auf Augenhöhe begegnen will</em>&#8220;, die Richtung vor.</p>
<p><span id="more-969"></span></p>
<p>Auch spricht Langbehn die emotionale Reaktion Rolf Dohmen in der Pressekonferenz vom Freitag an, als er auf die Aussagen von Professor Werner Franke angesprochen wurde. Und es stimmt, Dohmen hatte mächtig gepoltert und sich u.a. der Worte „Unverschämtheit&#8221; sowie „davon hat er keine Ahnnung&#8221; bedient.</p>
<p>„&#8217;<em>Nach dem unbefriedigenden Ergebnis in der letzten Woche, als wir gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf verloren haben, müssen wir versuchen, jetzt zu gewinnen. Da ist es völlig egal, wie der Gegner heißt. (&#8230;) Mit jedem Spiel das wir weniger haben, wird es schwieriger, aus dem Schlamassel herauszukommen. Das geht nur mit Siegen.</em>&#8216;&#8221; &#8211; Edmund Becker wird hiermit von <strong>Harald Linder </strong>(<strong>Der Sonntag</strong>) zitiert. Mithelfen wird hierbei Christian Eichner, der nicht nur endlich wieder von Beginn an mitspielen, sondern die Mannschaft sogar als Kapitän auf das Feld führen wird.</p>
<p>Und auch in der kommenden Saison wird die Mannschaft das Logo von „EnBW&#8221; auf den Trikots tragen, wie Linder darüber hinaus bereits erfahren hat. Aber 2010 wird der Konzern endgültig sein Engagement als Hauptsponsor im Wildpark beenden, zudem ist noch offen, ob er sich generell aus dem Sponsoring beim KSC zurückziehen wird. Die Konditionen für 2009/10 bleiben übrigens unverändert (1,6 Millionen Euro), in der 2. Liga wären es sogar nur noch 800.000 Euro. Der Verein wollte laut Linder zwar höhere Beträge, bekam sie aber nicht.</p>
<p><em> </em></p>
<h3>Montag, 2. März 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>„&#8217;<em>Schon vor dem 0:1 hat mir die Aggressivität gefehlt</em>&#8216;&#8221;,  war Edmund Becker enttäuscht, wie den <strong>BNN </strong>(<strong>René Dankert</strong>, <strong>Tina Kampf</strong>, <strong>Gerhardt Wolff</strong>) zu entnehmen ist.  Die Niederlage sei laut Spielbericht zudem darauf zurückzuführen, daß man aus der Überlegenheit der ersten halben Stunde keinen Vorteil ziehen konnte. Zudem sahen die BNN in der 13. Minute ein Foul an Sebastian Freis, das von Schiedsrichter Felix Brych jedoch nicht geahndet worden war. Nach dem 0:1 wirkte der Gast „<em>abgeklärter</em>&#8220;, zumal gegen einen sich „<em>immer zerstreuter</em>&#8221; präsentierenden KSC. Debütant Sebastian Langkamp gestand hinterher, „<em>das hatte schon Klasse, wie die uns ausgekontert haben Mit Ausnahmen von zwei Spielsituationen bin ich mit meinem Spiel ganz zufrieden.&#8217;</em>&#8221;</p>
<p>Gerhard Wolff kommentiert ebenso treffend wie ernüchtert, daß der KSC nach seiner 15. Saisonniederlage „<em>anscheinend unaufhaltsam in Richtung Zweite Liga taumelt</em>&#8220;. Die Gründe legt er nach &#8211; „<em>Nach der Pause ließ der Tabellenvorletzte so ziemlich alles vermissen, was ein Abstiegskandidat aufbieten muss: Unbändigen Willen, Aggressivität und Disziplin. Warum dem so war, diese Frage muss sich auch Trainer Edmund Becker gefallen lassen. Er wirkt &#8211; wie alle anderen am Adenauerring &#8211; ratlos, ob der immer gleichen Probleme im Spiel des Karlsruher SC. Viel Zeit, diese abzustellen, ist schon verstrichen. Immer weniger verbleibt.</em>&#8221;</p>
<p>Darüber hinaus widmen sich die BNN ausführlich den Ausschreitungen vor und nach dem Spiel. Insgesamt 650 Polizisten, zuzüglich 200 Bundespolizisten hatten erhebliche Probleme mit den Randalierern. Bereits am Durlacher Bahnhof waren rund 150 Problemfans des VfB in Gewahrsam genommen worden. Auf dem Weg zum Auswärtsspiel beim SC Freiburg II befindliche Waldhof-Fans hatten sich zudem bereits am Sonntagvormittag, die Gunst der Wartezeit nutzend, mit ihren Kontrahenten vom KSC im Hauptbahnhof geprügelt. Auch vor dem nachmittäglichen Spiel kam es zwischen KSC- und VfB-Fans immer wieder zu Scharmützeln. Sogar der Mannschaftsbus der Gäste wurde blockiert und mußte daher das Spiel eine Viertelstunde später beginnen. Nach der Begegnung eskalierte die Situation an Adenauerring und Birkenparkplatz schließlich vollends. Erst nach einer Stunde hatten die Ordnungshüter die Lage wieder im Griff.</p>
<p>Stimmen zum Spiel aus dem <strong>Badischen Tagblatt, </strong>gesammelt von <strong>Frank Ketterer</strong>:</p>
<p>Trainer Becker &#8211;  <em>Die ersten 30 bis 35 Minuten waren spielerisch in Ordnung. Wir hatten die Spielkontrolle, ohne zu ganz klaren Chancen zu kommen. Danach hatten wir die ersten Probleme, zum Beispiel bei dem Pfostenschuss durch Marica. Deshalb ist es für mich auch unverständlich, wie wir die zweite Halbzeit beginnen. Da war keine Aggressivität da, keine Ordnung in der Defensive und Fehler in der Vorwärtsbewegung haben wir zudem gemacht. Nach dem Gegentor ist es für eine Mannschaft in unserer Situation schwer, ins Spiel zurückzukommen.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Markus Miller &#8211;  <em>Die Mannschaft, die die Tore gemacht hat, hat halt wieder gewonnen. Vielleicht muss mal ein Schalter bei uns umgelegt werden. (&#8230;) Fußball ist nicht nur ein physischer Sport, sondern auch ein psychischer.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Christian Eichner &#8211; <em>Es geht jetzt darum, dass jeder auf seiner Position an seine Leistungsgrenze kommt. Nur dann wird auch das Gesamtpaket wieder besser.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Ketterer selbst schließlich sah das Spiel wie alle Beobachter. Und für den Verlauf nach dem Rückstand findet er folgende Worte &#8211; „d<em>en Rest des Geschehens kennt man im Wildpark mittlerweile zu gut: Der KSC rannte mit zunehmender Spieldauer immer verbissener dem Rückstand hinterher, doch selbst wenn sich daraus Torchancen ergaben, wurden sie jämmerlich vergeben.</em>&#8221;</p>
<p><strong>Uli Gerke </strong>war gestern natürlich wieder für den <strong>Kicker </strong>im Stadion und resümiert: „<em>Ein auf Grunde der klareren Chancen verdienter Sieg der Stuttgarter gegen einen KSC, der im Abschluß alles schuldig blieb.</em>&#8221; Enttäuscht ist er von Mahir Saglik („<em>(&#8230;) spielte schwach und konnte seinen Ambitionen keinen Nachdruck verleihen</em>&#8220;) und von Sebastian Langkamp („<em>Nachhaltig empfahl er sich nicht. Nach solider erster Halbzeit baute er kräftemäßig ab und war auch beim Gegentor nicht frei von Schuld</em>&#8220;). Und auch Christian Eichners<em> </em>Comeback wußte ihn nicht gänzlich zu überzeugen &#8211; „<em>anfangs ließ er defensiv nichts anbrennen, beim Gegentor verlor er jedoch Marica aus den Augen, verhinderte aber kurz darauf gegen den einschussbereiten Gomez (&#8230;).</em>&#8221; Nun, immerhin, der Trainer erwartet noch viel von ihm &#8211; „&#8217;<em>Christian wird in der Rückrunde noch wichtig für uns. Er ist Karlsruher, hat in der Mannschaft ein großes Standing.</em>&#8220;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die kleine Presseschau vom 24. –  28. Februar 2009</title>
		<link>http://www.heldenmagazin.com/2009/02/28/die-kleine-presseschau-vom-24-%e2%80%93-28-februar-2009/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 17:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Dienstag, 24. Februar 2009 Eine gute Nachricht verkündet René Dankert (BNN) &#8211; Maik Franz hat „vage ins Auge gefaßt&#8220;, zum Heimspiel gegen Energie Cottbus am 30. Spieltag wieder einsatzbereit zu sein. Mittwoch, 25. Februar 2009 „Der KSC wird sein Hauptproblem nicht los&#8220;, schreibt René Dankert in den BNN &#8211; klar, es geht um die Abschlußschwäche. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Dienstag, 24. Februar 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>Eine gute Nachricht verkündet <strong>René Dankert </strong>(<strong>BNN</strong>) &#8211; Maik Franz hat „<em>vage ins Auge gefaßt</em>&#8220;, zum Heimspiel gegen Energie Cottbus am 30. Spieltag wieder einsatzbereit zu sein.</p>
<h3>Mittwoch, 25. Februar 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>„<em>Der KSC wird sein Hauptproblem nicht los</em>&#8220;, schreibt <strong>René Dankert </strong>in den<strong> BNN &#8211; </strong>klar, es geht um die Abschlußschwäche<strong>. </strong>Trainer Edmund Becker sähe als Ursache nicht nur „<em>Instinktlosigkeit</em>&#8221; in Tornähe, sondern erkenne zudem auch eine „<em>Qualitätsfrage</em>&#8220;. Bei Standards fehlten zudem ein Mario Eggimann sowie die Konsequenz, die Räume im gegnerischen Sechzehner nach Vorgabe zu besetzen. Laut Dankert denke Becker nun darüber nach, im Stuttgart-Spiel den noch vor kurzem als Hoffnungsträger gefeierten Christian Timm durch Neuzugang Mahir Saglik zu ersetzen.</p>
<p><span id="more-963"></span></p>
<p>Im <strong>Wochenblatt </strong>schafft sich <strong>Johannes Wagner </strong>mächtig Luft und schreibt sich mittels des Zitierens von Leserzuschriften mächtig Frust und Kritik von der Seele &#8211; „&#8217;<em>Haben die das Kicken verlernt?</em>&#8216;&#8221;, „&#8217;<em>Wo ist der Zug aufs Tor?</em>&#8216;&#8221;, „&#8217;<em>Warum machen sich in der Halbzeitpause keine Ersatzspieler warm und geben dem Gegner zumindest taktische Rätsel auf?</em>&#8216;&#8221;, „&#8217;<em>Warum lässt sich der KSC das einlullende Spiel des Gegners ohne Not aufzwängen?</em>&#8216;&#8221;, „&#8217;<em>Sch&#8230; Alibi-Gekicke!</em>&#8216;&#8221;, „&#8217;<em>Wo ist der körperliche Einsatz?</em>&#8216;&#8221;, „&#8217;<em>Warum braucht die Mannschaft immer eine längere Anlaufphase</em>?&#8221;, „&#8217;<em>Warum wird gegen einen Gegner wie Frankfurt so vorsichtig gekickt? Es ist ein Heimspiel!</em>&#8216;&#8221;, und schließlich geht Wagner auf zahlreiche Zuschriften ein, die monieren, daß nicht rascher auf veränderte Spielentwicklungen reagiert würde &#8211; siehe das Frankfurt-Spiel: 0:1 54. Minute, Saglik für Timm in der 57. Minute, doch dann erst in der 76. und 79. Minute Iashvili für Stindl und Kapllani für Engelhardt.</p>
<p>Und aus einem Kurz-Interview Wagners mit Drino Drpic noch ein schönes Zitat des Kroaten &#8211; „<em>Wir müssen 150 Prozent geben, darum geht es, zudem die Torverwertung einfach verbessern. Wir müssen das Gewinnen wollen besser zeigen. Eine Siegermentalität steckt in mir, ich hoffe, dass ich das der Mannschaft auch weitergeben kann.</em>&#8221;</p>
<p>Für <strong>Peter Putzing </strong>(<strong>Wochenjournal WO/ Baden-Baden</strong>) kehrt beim KSC alles stets auf den selben Punkt zurück  - die eklatante Abschlußschwäche der Mannschaft.  Aber auch Trainer Beckers Analysen „<em>drehen</em> <em>sich seit Monaten im Kreis</em>&#8220;, da er in diesen die Abschlußschwäche immer wieder hervorpredigen muß. Doch immerhin übermittelt Putzing die positive Botschaft Markus Millers: „&#8217;<em>In einem Derby ist alles noch größer &#8211; auch unsere Motivation. Und in einem Derby ist immer alles möglich &#8211; auch ein Erfolg des Außenseiters, und wir sind ganz klar Außenseiter.</em>&#8216;&#8221;</p>
<h3>Donnerstag, 26. Februar 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>Dino Drpic ist von seinen Mannschaftskameraden, natürlich auch von Maik Franz, über „<em>die besondere Bedeutung des Landesduells</em>&#8221; sowie über Mario Gomez aufgeklärt worden und verspricht, sein Bestes zu geben. Zudem weiß er laut <strong>René Dankert </strong>(<strong>BNN</strong>) natürlich um die schlechte Trefferquote der Mannschaft, sähe es allerdings als größeres Problem, erspielte sich das Team überhaupt keine Chancen.</p>
<p>Für den K<strong>icker </strong>hat <strong>Uli Gerke </strong>mit Antonio da Silva gesprochen. Dieser über&#8230;</p>
<p>&#8230; eine vorzeitige Aufgabe aufgrund der Anfeindungen gegen seine Person.</p>
<p><em>Auf keinen Fall. Ich hoffte einfach auf die Wende. An Wegrennen dachte und denke ich nicht.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>&#8230; seine lange Anlaufzeit beim KSC.</p>
<p><em>Der Systemwechsel kommt mir entgegen. Von der zentralen Position hinter zwei Spitzen kann ich mehr Einfluß aufs Spiel nehmen. Und habe keinen direkten Gegenspieler mehr, der mir wie in der Hinrunde überall hinterher geht, egal wohin ich laufe. Ich kann mich nun freier bewegen.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>&#8230; sein Profitieren von Stindl und Federico.</p>
<p><em>Durch Lars und Giovanni können wir mehr Druck nach vorne entwickeln, häufiger Torchancen herausarbeiten, besser kombinieren. Und wir verlieren nicht mehr so viele Bälle.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>&#8230; seine erfolgreichen Abstiegskämpfe bei Mainz 05.</p>
<p><em>Wir waren mit Mainz in einer ähnlichen Situation, am Ende Elfter. Der Abstand ist nicht groß. Wir brauchen eine Serie und sollten schnell damit anfangen. </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>&#8230; die Schwierigkeiten des KSC gegen Mannschaften auf Augenhöhe.</p>
<p><em>Weil wir uns zu sehr unter Druck setzen, indem wir sagen: Gegen die muss man gewinnen!</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>&#8230; seinen Tip für das Spiel gegen den VfB Stuttgart.</p>
<p><em>Ein 3:1, zu Hause mal viele Tore schießen und gewinnen. Das wünsche ich uns. </em></p>
<h3>Freitag, 27. Februar 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>Nichts Neues zum Thema „KSC und der nächste Hauptsponsor&#8221;, beklagt <strong>René Dankert </strong>in<strong> </strong>den<strong> BNN</strong>. Fast drei Wochen nach dem Sondierungsgespräch zwischen den beiden bisherigen Partnern schweigen sich diese über ihre weiter Zukunft aus und verweist der KSC auf eine Presseerklärung „&#8217;<em>zu gegebener Zeit</em>&#8216;&#8221;. Daß der KSC nicht (mehr) die beste Verhandlungsposition hat, bestätigt Präsident Hubert Raase &#8211; „&#8217;<em>Ganz klar: Dort, wo wir vor einem halben Jahr mit Firmen aus der Autoindustrie gesprochen haben, sieht es heute anders aus.</em>&#8216;&#8221; Gilt dies auch bei möglichen Investoren oder Sponsoren für ein neues, von der Stadt unabhängiges Stadion?</p>
<p>In einem Leserbrief der BNN erinnert ein Leser an die Begleitumstände eines möglichen Neubaus im Gleisdreieck und mahnt die Bedeutung der betroffenen ca. 330 (!) Kleingartenparzellen, die zum Teil schon seit 1917 bestehen, an &#8211; „<em>Viele der dort ansässigen Kleingärtner haben dort als Kinder gelebt und deren Kinder ebenfalls. (&#8230;) An eine Umsiedlung ist nicht zu denken. Eine Grünanlage kann nicht einfach umgezogen werden. Hier handelt es sich um gewachsene Natur, aufgebauten Humusboden mit alle den wichtigen Lebewesen, die in jeder Gärtnerei, in jedem landwirtschaftlichen Betrieb hoch geschätzt werden. Soll das alles aufs Spiel gesetzt werden? (&#8230;) Die älteren Menschen, die dort bis zu 45 Jahren ihren Garten hegen und pflegen: Gelten sie bei den Planern nichts mehr? Geht es nur um Besucherzahlen und Geld? (&#8230;) Vielen würde es das Herz brechen.  Sie können nicht woanders noch einmal von vorn anfangen. Sie haben dazu einfach keine Kraft mehr. Hinzu kommen die vielen Spaziergänger und Ausflügler, die sich in dieser Oase erholen. Das alles kann doch nicht für einen hässlichen  Betonklotz vernichtet werden?</em>&#8216;&#8221;</p>
<p>„<em>Großkotzig</em>&#8221; &#8211; <strong>Harald Linder </strong>bezieht sich hierbei in seiner Sportkolumne (<strong>Der Kurier</strong>) natürlich nicht auf das Stadion, sondern liest den Verantwortlichen der TSG Hoffenheim ordentlichst die Leviten und plädiert eindeutig dafür, die Fehler des Vereins bei den verspäteten Doping-Proben zweier Spieler nach dem Spiel in Mönchengladbach nicht als Bagatelle abzutun, sondern konsequent zu ahnden &#8211; „<em>deshalb ist das unsägliche Herumgeplärre von Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick und seine flapsig hingeworfene Bemerkung, in der Liga seien solche Vergehen gang und gäbe, einfach nur dumm und unverschämt.</em>&#8221; Linder geht es „<em>um die Art und Weise, wie die Hoffenheimer Verantwortlichen damit umgehen: Großkotzig, überheblich und bar jeder selbstkritischen Betrachtung</em>&#8220;, und hätte berechtigterweise erwartet, daß man sich  dort entschuldigen und versprechen würde, „<em>den Vorgang umgehend aufzuklären</em>&#8220;.</p>
<p>Und wenn Linder schon dabei ist, geraten auch vornehmlich die Offensivkräfte des KSC unter die Ausläufer seines Zorns &#8211; „<em>Der Hauptgrund für diese Misere </em>(Abstiegsplatz, d.R.) <em> liegt in der Offensivschwäche </em> <em>und im Auslassen bester Möglichkeiten, aber auch im fehlenden Druck nach vorne, und der fehlenden Entschlossenheit, ein Tor erzielen zu wollen. Vor allem gegen Mannschaften wie Frankfurt, die mit einem dichten Mittelfeld die Räume eng machten und nur auf Kontermöglichkeiten aus sind, bringt das gefällige Mittelfeldspiel, das der KSC aufzieht, nichts und erwies sich am Ende einmal mehr als brotlose Schönspielerei. Wenn dann noch ein Sebastian Freis als einzige Sturmspitze völlig von der Rolle ist, ein Christian Timm nicht im Stande ist, sich bei Ballbesitz im gegnerischen Strafraum robust zu behaupten, ein Lars Stindl seinen anfänglich gezeigten Zug zum Tor völlig vermissen lässt und auch ein Giovanni Federico sich nicht als Chancenverwerter, sondern als Chancentod präsentiert, hilft auch ein noch so engagierter und kämpferisch überzeugender Toni da Silva nicht, um der Offensive Flügel zu verleihen.</em>&#8221;</p>
<p>Am Mittwoch  Johannes Wagner im <strong>Wochenblatt</strong>, heute Linder im Kurier &#8211; die Geduld selbst der Wohlwollendsten scheint sich langsam der Erschöpfung zuzuneigen.</p>
<p>Das <strong>Badische Tagblatt/ BT </strong>(<strong>Franz Vollmer</strong>) meldet, daß das Heimspiel des KSC gegen Borussia Mönchengladbach wie geplant am Sonntag, 4. April, stattfinden kann. Wegen des „NATO-Wochenendes&#8221; hatte es hierzu zuletzt verwirrende Meldungen gegeben, die jedoch nicht zuträfen.</p>
<p>Ebenso für das <strong>BT </strong>hat <strong>Michael Ihringer </strong>mit Freiburgs Trainer Robin Dutt gesprochen. Für KSCler interessant sind dessen Aussagen über Heiko Butscher und zur Relegation.</p>
<p>BT: Heiko Butscher spielt seit Ende der Vorrunde auf der linken Außenbahn, obwohl er die Innenverteidigerposition bevorzugt. Wie geht der Kapitän mit der Situation um?</p>
<p>Dutt: <em>Ich glaube, das kann jeder im Stadion seit einigen Spieltagen schon verfolgen. Er ist regelmäßig bei uns einer der Besten. Er macht Druck, bereitet Tore vor, beim Heimsieg gegen Augsburg hat er den entscheidenden Pass gespielt. Da haben wir einen richtigen Zugewinn mit ihm auf dieser Position.</em></p>
<p>BT: Die Wiedereinführung der Relegation ist nicht unbedingt ein Vorteil für den Zweitliga-Dritten. Sehen Sie das auch so?</p>
<p>Dutt: <em>Ich empfinde die Relegation aus der aktuellen jetzigen Situation nicht als sehr gut. Wenn</em> <em>wir den Aufstieg geschafft haben, dann finde ich die Relegation gut.</em><em> </em></p>
<p>BT: Wären für Sie zwei badische Relegations-Derbys gegen den Karlsruher SC der sportliche Super-Gau?</p>
<p>Dutt: <em>Ja, darauf könnte ich absolut verzichten</em>.</p>
<h3>Samstag, 28. Februar 2009<em> </em></h3>
<p><em> </em></p>
<p>Das Derby steht an und die <strong>BNN </strong>widmen ihm größere Aufmerksamkeit. Für den Lokalteil hat <strong>Konrad</strong> <strong>Stammschröer</strong> eine „gewaltige&#8221; Rechercheleistung erbracht, kurz ins Internet geguckt und ein paar Zitate abgeschrieben, um die Stimmungslage unter den Fans darzustellen.</p>
<p>Und im Sport berichtet <strong>René Dankert </strong>von der gestrigen Pressekonferenz, die ungewöhnlich gut besucht und hinsichtlich der Presseschar „<em>boulevardesker</em>&#8221; als sonst zusammengesetzt war. Hier gab es schlechte Nachrichten von Trainer Becker, da Stefano Celozzi ausfallen wird. Auch Godfried Aduobe und Tim Sebastian werden am Sonntag noch nicht einsatzbereit sein.</p>
<p>Celozzi fällt aus und für ihn rückt Christian Eichner in die Mannschaft. „&#8217;<em>Ich bin so glücklich, dass ich es kaum in Worte fassen kann</em>&#8216;&#8221;, gibt der noch vor wenigen Monaten für die Nationalmannschaft gehandelte Sulzfelder gegenüber Dankert zu. Seine Zurückstufung könne er nicht nachvollziehen, „<em>aber der Trainer ist nun einmal der ‚Boss&#8217;</em>&#8220;. Wenig verwunderlich in Anbetracht der tabellarischen Situation ist Eichners Anmerkung, daß die Stimmungslage in der Mannschaft als „&#8217;<em>sehr angespannt</em>&#8216;&#8221; zu bezeichnen sei. Eichner möchte auch nach vorne Akzente setzen, um von Offensiven wie Sebastian Freis oder Giovanni Federico etwas Druck zu nehmen &#8211; denn für jene gelte der für Eichner nicht berechtigte Vorwurf, „&#8217;<em>die Blinden da vorne treffen ja nichts</em>&#8216;&#8221;.</p>
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		<title>Die kleine Presseschau vom 21. –  23 . Februar 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 08:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Samstag, 21. Februar 2009 Die heutige Partie gegen Eintracht Frankfurt besitzt für den KSC eine besonders hohe Bedeutung. Von René Dankert (BNN) hierauf angesprochen, bestätigt dies Trainer Edmund Becker: „&#8217;Erstens wollen wir die Richtung, die wir gegen den HSV und in Köln eingeschlagen haben, fortsetzen&#8216;&#8221;, zudem müssen angesichts des Auswärtsprogramms zuhause unbedingt zuverlässig Punkte geholt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Samstag, 21. Februar 2009</h3>
<p>Die heutige Partie gegen Eintracht Frankfurt besitzt für den KSC eine besonders hohe Bedeutung. Von <strong>René</strong> <strong>Dankert</strong> <strong>(BNN</strong>) hierauf angesprochen, bestätigt dies Trainer Edmund Becker: „&#8217;<em>Erstens wollen wir die Richtung, die wir gegen den HSV und in Köln eingeschlagen haben, fortsetzen</em>&#8216;&#8221;, zudem müssen angesichts des Auswärtsprogramms zuhause unbedingt zuverlässig Punkte geholt werden, und wolle man schlußendlich „&#8217;<em>die kleine Schallmauer von 20 Punkten</em>&#8216;&#8221; durchbrechen.</p>
<p><span id="more-952"></span></p>
<p>Und noch ein Nachtrag zum gestrigen Freitag. Im <strong>Sport-Mix </strong>hat sich <strong>Sven Wollenweber </strong>mit Martin Stoll unterhalten. Wir beschränken uns nur auf einen kleinen Teil des sehr aufschlußreichen und umfangreichen Interviews &#8211; die Selbsteinschätzung Stolls:</p>
<p>Glaubt er noch an seine Chance beim KSC?</p>
<p><em>Zunächst einmal bin ich generell  total von mir überzeugt. Ich weiß, daß ich das Zeug habe, in der Bundesliga zu bestehen. Das mag in der einen oder anderen Partie, die ich in der Vorrunde gemacht habe, nicht so ausgesehen haben. Dennoch habe ich vom Verein das Feedback bekommen, dass es von der Leistung her in Ordnung war.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Geht er im Sommer zum FCK?</p>
<p><em>Ich bin mir (&#8230;) nicht sicher, ob ich als Spielertyp zum FCK passen würde. </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Befürchtet er, die KSC-Mannschaft könne nach der Saison auseinander brechen?</p>
<p><em>Das ist mir ehrlich gesagt im Moment egal! Es ist nicht meine Aufgabe als Spieler, mir darüber Gedanken zu machen, ob die Mannschaft auseinander fällt oder nicht. Für mich geht es um Martin Stoll! Ich kümmere mich um meine eigene Situation. Die ist im Moment schwer genug. </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Seine Leistungen in dieser Spielzeit?</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Von den Ergebnissen her inakzeptabel. Wir haben nur eines der acht Spiele, die ich von Beginn an bestritten habe, gewonnen. Das ist natürlich viel zu wenig. Mit meiner Leistung kann ich auch nicht zufrieden sein. </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Hat er seine Chance nach der Verletzung von Maik Franz nicht genutzt?</p>
<p><em>Dem kann ich nicht zustimmen. Ich denke, dazu spiele ich schon zu lange im Verein. Ich habe beispielsweise auch in der vergangenen Saison bewiesen, dass ich ein guter Kicker bin. Es hat in der Vorrunde in ein oder zwei Spielen nicht so funktioniert, das ist ganz klar. Trotzdem hoffe ich, dass ich in der Zukunft wieder die Chance bekomme, zu zeigen, was ich kann. </em></p>
<h3>Sonntag, 22. Februar 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p><strong>Michael Müller </strong>von <strong>Boulevard Baden </strong>hofft, daß die seltsamen Leistungsexplosionen des KSC gegen „<em>starke Gegner</em>&#8221; auch gegen den VfB Stuttgart zum Tragen kommen, da die Leistung gegen Eintracht Frankfurt zu keinerlei Illusionen Anlaß gäbe.</p>
<p>„<em>Im Wildpark herrscht Tristesse</em>&#8220;, überschreibt <strong>Harald Linder </strong>im <strong>Sonntag</strong> seinen Spielbericht und fragt, „<em>ob sich der KSC am gestrigen Faschingssamstag aus der Bundesliga verabschiedet hat</em>&#8220;. Schwach gesehen hat Linder Christian Timm und Giovanni Federico. Ansonsten enthält er sich jeglicher Einzelbewertungen.</p>
<p>Hinsichtlich eines möglichen Wechsels von Markus Miller zum 1.FC Köln sichten Linder und <strong>Peter Trebing </strong>dankenswerterweise<strong> </strong>die Lage, in der es nach allen Richtungen (Miller selbst, dessen Berater, Michael Meier, Rolf Dohmen) nichts zu sehen oder zu bestätigen gibt. Zudem sich Fahid Mondragons Vertrag automatisch um ein Jahr verlängert hat. Und schließlich zur Information &#8211; Miller hat einen Vertrag bis 2010, bei einem vorzeitigen Abgang würden 1,2 Millionen Euro Transfergeld fällig.</p>
<p>In der <strong>Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung </strong>macht <strong>Marc Heinrich </strong>kurzen Prozeß -  „<em>Fehlpässe, Flanken ins Niemandsland, verunglückte Abschläge oder falsche Einwürfe: Die Begegnung des Karlsruher SC mit der Eintracht  bot fast jede Unzulänglichkeit, die einem auf die Schnelle zu einem vermeintlich erstklassigen Bundesligaspiel einfällt &#8211; nur kaum sehenswerten Sport. (&#8230;) Die Karlsruher waren die bemühtere von zwei schwachen Teams, fanden aber kaum ein geeignetes Mittel gegen die kompakte Defensive der Hessen (&#8230;).</em>&#8221;</p>
<h3>Montag, 23. Februar 2009</h3>
<p><em> </em></p>
<p>In der <strong>Frankfurter Allgemeinen </strong>(<strong>FAZ</strong>) vermittelt <strong>Ralf</strong> <strong>Weitbrecht</strong> einen guten Eindruck der Stimmungslage im Wildpark und bewertet es als „<em>kurios</em>&#8220;, daß es dem KSC &#8211; Ausnahme in Bielefeld &#8211; nicht gelingt, „<em>einen Mitbewerber aus dem Souterrain zu schlagen.</em>&#8221; Den KSC sah er am Samstag „<em>bemüht und eifrig, aber im Abschluß glücklos</em>&#8221; und er dürfte es „<em>in der aktuellen Verfassung schwer haben, in der Liga zu verbleiben</em>.&#8221; Er zitiert einen offenbar schwer geschlagenen Rolf Dohmen, der befindet, „&#8217;<em>dass es für die Mannschaft jetzt schwierig wird</em>, <em>aus der Situation rauszukommen. Sie hat begriffen, um was es geht, aber sie verliert trotzdem. Man kann ihr nur den Vorwurf machen, dass sie keine Tore schießt.</em>&#8216;&#8221;</p>
<p>Und in der <strong>tageszeitung </strong>(<strong>taz</strong>) schüttelt sich <strong>Tobias Schächter </strong>ob des Geschehenen &#8211; „<em>(&#8230;) Bei der Eintracht dagegen war die Erleichterung deshalb riesig. Hätten sie verloren, wären sie punktgleich mit dem KSC auf einem Abstiegsplatz gewesen. Doch die Analyse dieses fürchterlichen Fußballspiels rief in Frankfurt fast so etwas wie Scham hervor. Man kann auch ganz schlecht spielen, keine Torchancen haben &#8211; und trotzdem gewinnen.</em>&#8221;</p>
<p>Der <strong>Kicker </strong>(<strong>Uli Gerke</strong>) bilanziert &#8211; „<em>Ein schmeichelhafter Sieg der Eintracht, die Glück hatte, dass der KSC seinen großen Aufwand nicht in Tore umsetzen konnte.</em>&#8221; Für den KSC sieht er ob der schlechte Torausbeute schwarz: „<em>Die Zahlen sind besorgniserregend: 17. in der Tabelle, mit 18 Toren (wie Energie Cottbus) die wenigsten der Liga erzielt, nur 16,2 Prozent 109 Chancen zu Toren genutzt und damit absolutes schlußlicht im Elitekreis. Wenn man dazu noch Spiele verliert, in denen man wie gegen Frankfurt klar besser ist, dann steigt man gewöhnlich ab.</em>&#8221; Angetan ist Gerke wie Trainer Becker von Antonio da Silva &#8211; „<em>Toni hat nicht den Kopf in den Sand gesteckt und nicht resigniert, sondern gesagt: So, jetzt zeige ich es euch! Nun sind die anderen Spieler gefordert, die Kurve einzuschlagen, die Toni gekriegt hat.</em>&#8221;</p>
<p>Christian Eichner, zur Zeit nicht in der Stammelf, hatte in der vergangenen Woche ein Vier-Augen-Gespräch mit dem Trainer, „<em>einem Förderer des Spielers</em>&#8220;, wie Gerke es formuliert. Becker hierzu &#8211; „<em>Christian muß Geduld haben, in seinem Spiel einfach wieder effektiver werden.</em>&#8221;</p>
<p>Ebenfalls für den Kicker hat sich <strong>Hans-Günther Klemm </strong>mit Mario Eggimann unterhalten und für diesen Beitrag eine ganze Seite im Farb-Mantel erhalten. Die aus diesem Text resultierenden Erkenntnisse sind für den Leser allerdings bescheiden. Nein, Eggimann muß laut Selbsteinschätzung  nicht auf die Couch, ja, die Nichtberücksichtigung in den EM-Kader der Schweiz hat ihn wohl mehr getroffen, als man erahnen kann. Immerhin formuliert der Autor, daß der Schweizer zuletzt „<em>schon beim KSC ein wenig aus der Spur</em>&#8221; war.</p>
<p>„ <em>(&#8230;) Erneut hatten sie ein Spiel verloren, das sie nie und nimmer hätten verlieren dürfen</em>&#8221; &#8211; schreibt <strong>Frank Ketterer</strong> (<strong>Badisches Tagblatt</strong>) und neigt sich schicksalsergeben  den altbekannten Defiziten des KSC : „<em>Doch selbst wenn man das große Punkten der Mitbewerber außer Acht ließe, bliebe genügend Grund für ein mächtiges Lamentoso übrig. Im Spiel zweier richtig schlechter Teams war der KSC zwar das bessere und engagiertere, aber doch nicht gut genug, auch nur ein Tor gegen eine durch und durch verunsicherte und wankelmütige Frankfurter Mannschaft zu erzielen. (&#8230;) Dabei folgte auch diese Partie jenem längst bekannten Schema, das in Karlsruhe kaum noch jemand als Spielanalyse hören kann: Der KSC, angetrieben vom enorm emsigen Antonio da Silva, hatte von Anfang an mehr von Ball und Spiel und sogar Chancen, am Ende aber eben erneut weniger an Toren. (&#8230;) An der von Dino Drpic ansonsten erneut umsichtig geführten Defensive lag es dennoch nicht, dass das Spiel verloren ging. Eindeutig wie selten zuvor war dafür allein die Karlsruher Offensivabteilung verantwortlich, der auch nach der Nachrüstung in der Winterpause mit Giovanni Federico und Mahir Saglik unvermindert das fehlt, was man branchenintern Torgarantie nennt. (&#8230;) Es ist der große Unterschied zur spielerisch ansonsten keineswegs besseren Konkurrenz. Bielefeld hat Wichniarek, Köln Novakovic, Bochum seit neuestem Klimowicz &#8211; Karlsruhe hingegen hat nur ungenutzte Chancen.</em>&#8221;</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>René Dankert </strong>(<strong>BNN</strong>) trifft den Kern der momentanen Tragödie letztlich exakt, wenn er kommentiert: „<em>Ein Punkt aus jedem der noch 13 verbleibenden Spiele dürfte für den KSC im Schnitt zu wenig sein, selbst 34 Zähler wie im Vorjahr gewähren keine Garantie mehr. Der KSC hat in dieser Runde so ziemlich alle ‚Big Points&#8217; ausgelassen. Zum zweiten Mal nun gegen Frankfurt, in Cottbus, in Gladbach, in Hannover und auch in Bochum. Zwar haben die Profis inzwischen erkannt, worum es geht und treten entsprechend auf. Im Wildpark aber hat die Furcht Einzug gehalten, dass diese Einsichten zu spät gekommen sein könnten.</em>&#8220;</p>
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