Archiv für die Kategorie: “Presseschau”

Das Interesse am KSC boomt nach wie vor, und noch nie wurde so viel über den Verein geschrieben wie heute. Dadurch mag es bisweilen schwer fallen, den Überblick zu behalten. Da wir nun zwangsläufig sehr viel lesen und uns hierbei so manch Bemerkenswertes in die Hände fällt, möchten wir hierüber an dieser Stelle künftig allen KSC-Freunden – vor allem jenen, die nicht im Raum Karlsruhe leben – eine kleine Übersicht verschaffen.

Natürlich wird in dieser Rubrik kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben (wer z.B. möchte schon täglich die BILD lesen, geschweige denn kaufen?). Doch hoffen wir, mit lockerer und – selbstverständlich! – subjektiver Kommentierung den Wust ein wenig lichten zu können.

die Fertigstellung der nächsten Ausgabe der HELDEN! Nimmt uns derart in Anspruch, daß wir an anderer Stelle etwas kürzer treten müssen. Daher werden Sie die Presseschau in ihrer gewohnten Form erst in den Tagen nach Ostern wiederfinden können.

Ihre Redaktion

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Sonntag, 22. März 2009

Sowohl in Boulevard Baden (Bert Langbehn) als auch im Sonntag (Harald Linder) wird dem KSC für seine Leistung Respekt gezollt und die Niederlage bei den Bayern letztlich als unglücklich bewertet. Auffallend ist jedoch, daß sich beide Blätter hinsichtlich eines Vorkommnisses im Stadion in ihrer Berichterstattung stark unterscheiden. So geht Langbehn auf die Unmutsäußerungen der mitgereisten KSC-Fans („Tschüß Disco” und „Neuanfang jetzt, Vorstand raus”) ein, während Linder hinsichtlich Vorstands- und Managementkritik weiterhin die Ohren auf Durchzug und die Augen verschlossen hält.

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Mittwoch, 18. März

Widerstandskräfte weckt laut BNN (René Dankert) offenbar die Aussage von OB Heinz Fenrich, der im Anschluß an das Bielefeld-Spiel in einem Radio-Interview kund tat, „’wer ein Heimspiel gegen einen solchen Gegner nicht gewinnt, kann nicht in der ersten Liga bleiben. Deshalb ist nach dem Spiel heute klar: Wir steigen ab!‘” Maik Franz soll darob in den Boulevard-Medien gezetert haben, während sich Christian Eichner wehmütig an einen OB wie Professor Seiler erinnert, der sich „’mit viel Herzblut für den Verein eingesetzt hat und das immer noch tut‘”. Auch Antonio da Silva hat den Glauben noch nicht aufgegeben und möchte „’befreit, aggressiv und frech‘” beim FC Bayern auftreten – „’wir haben auch in der Vergangenheit schon mehrfach bewiesen, dass wir gegen große Mannschaften große Spiele machen können.‘”

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Dienstag, 10. März 2009

Zunächst noch zwei Nachträge zur Sonntags- und zur gestrigen Montagspresse – im WO am Sonntag titelt Thomas Riedinger: „Motor läuft gut, doch Turbo zünden die Wölfe“. Weiter schreibt er, „so schlecht sah das doch gar nicht aus, was der Karlsruher SC (…) anzubieten hatte.” Gute Leistungen attestiert er in seinen Einzelbewertungen Miller, Drpic, Langkamp und Kornetzky. Abgefallen seien hingegen besonders Timm, Freis, Engelhardt, da Silva, Federico und Saglik.

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Dienstag, 3. März 2009

Die Frankfurter Allgemeine (FAZ) geht in ihrer Nachbetrachtung (Oliver Trust)  des VfB-Spiels vor allem auf die negativen Begleitumstände des Derbys ein. Zur sportlichen Situationsbeschreibung zitiert der Autor auf ebenso charmante wie präzise Weise KSC-Manager Rolf Dohmen – „’Der Lehmann hätte auch seinen Chauffeur ins Tor stellen können – oder seinen Hubschrauberpiloten. Nichts kam aufs Tor, nichts.‘”

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Sonntag, 1. März 2009

Frühlingserwachen im Derby?” – man geht vor die Tür, die Sonne scheint und Boulevard Baden (Bert Langbehn) stimmt auf das in wenigen Stunden beginnende Spiel gegen den VfB Stuttgart ein. „’Wir müssen einen richtig guten Tag erwischen und auf jeder Position unsere Leistung abrufen‘”, gibt Antonio da Silva, „der sich in den vergangenen Wochen einer ansteigenden Formkurve erfreute und seinem Ex-Verein heute auf Augenhöhe begegnen will“, die Richtung vor.

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Dienstag, 24. Februar 2009

Eine gute Nachricht verkündet René Dankert (BNN) – Maik Franz hat „vage ins Auge gefaßt“, zum Heimspiel gegen Energie Cottbus am 30. Spieltag wieder einsatzbereit zu sein.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Der KSC wird sein Hauptproblem nicht los“, schreibt René Dankert in den BNN – klar, es geht um die Abschlußschwäche. Trainer Edmund Becker sähe als Ursache nicht nur „Instinktlosigkeit” in Tornähe, sondern erkenne zudem auch eine „Qualitätsfrage“. Bei Standards fehlten zudem ein Mario Eggimann sowie die Konsequenz, die Räume im gegnerischen Sechzehner nach Vorgabe zu besetzen. Laut Dankert denke Becker nun darüber nach, im Stuttgart-Spiel den noch vor kurzem als Hoffnungsträger gefeierten Christian Timm durch Neuzugang Mahir Saglik zu ersetzen.

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Samstag, 21. Februar 2009

Die heutige Partie gegen Eintracht Frankfurt besitzt für den KSC eine besonders hohe Bedeutung. Von René Dankert (BNN) hierauf angesprochen, bestätigt dies Trainer Edmund Becker: „’Erstens wollen wir die Richtung, die wir gegen den HSV und in Köln eingeschlagen haben, fortsetzen‘”, zudem müssen angesichts des Auswärtsprogramms zuhause unbedingt zuverlässig Punkte geholt werden, und wolle man schlußendlich „’die kleine Schallmauer von 20 Punkten‘” durchbrechen.

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Samstag, 14. Februar 2009

Na, mal schauen, was denn so der Kölner Boulevard über den KSC zu schreiben hat. Die BILD vermeldet, „Der Wechsel von Karlsruhe-Stürmer Sebastian Freis (23) zum FC ist durch!” und bestätigt, daß Köln nach wie vor Markus Miller im Hinterkopf habe.

Der Express wiederum titelt, „Der Freis ist heiß!” und schwärmt: „Dieser Sturm soll der Liga das Füchten lehren: Tor-König Milivoje Novakovic, ‚Prinz’ Lukas Podolski – und Baden-Blitz Sebastian Freis.” Zudem zitiert die Zeitung Christoph Daum mit den Worten, „’er hat überragende Anlagen. Wenn er noch permanent treffen würde, könnten wir ihn nicht bezahlen. Das Toreschießen bringe ich ihm schon bei‘”. Als Gehalt werden 720.000 Euro zuzüglich 30.000 Euro Siegprämie vermeldet.

Dies ist eine gute Nachricht für den Express. Doch er trauert auch: „Schade! Karlsruhes schärfster Schuß bleibt zu Hause“. Gemeint ist natürlich Nives Celsius, die Gattin von Dino Drpic. Immerhin, „zumindest können sich so alle auf das Geschehen auf dem Platz konzentrieren“. Keine schlechte Idee.

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Donnerstag, 12. Februar 2009

Auf Seite 3 der BNN wurde nur für die Stadiondiskussion eine ganze Seite freigeräumt und gewinnt der Leser hiermit einen guten Überblick über den Stand der Dinge. Auch die Computer-Animation eines neuen, auf die alten Wälle aufgesetzten Wildparkstadions wirkt beeindruckend – ein Koloß, der seinesgleichen sucht.

Nochmals sind Für und Wider der jeweiligen Standorte Wildpark und Gleisdreieck aufgeführt. Eine klare Positionierung fällt dennoch schwer, da beide Standorte mit noch zu lösenden und kostspieligen Fragestellungen verbunden sind. Es braucht also weiterhin viel Geduld, bis einer der beiden Parteien ein entscheidender Vorstoß gelingt.

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