Archiv für die Kategorie: “Kolumnen”

Die hier veröffentlichten Beiträge des Herausgebers Matthias Dreisigacker basieren auf den Kolumnen in der Zeitung Die Rheinpfalz, die dort in der Regel montags in der Rubrik ‘An der Seitenlinie’, veröffentlicht werden.
Hier werden sie am jeweils darauf folgenden Donnerstag freigestellt.

Die Kolumne «An der Seitenlinie» aus der Rheinpfalz vom 3. November 2011

Rainer Scharinger KSC-Trainer

Im Fußball kann der Zeitpunkt, da bunte Schaudiagramme und choreographierte Mitgliederversammlungen der Vergessenheit anheimfallen, sehr schnell kommen.

\ Denn entscheidend – die Plattitüde sei hier erlaubt – ist tatsächlich immer noch auf dem Platz. So zu sehen am frühen Montagnachmittag beim KSC, als Präsident Ingo Wellenreuther und Sport-Direktor Oliver Kreuzer die schon erwartete Trennung von Cheftrainer Rainer Scharinger offiziell werden ließen … Den Rest des Eintrages lesen »

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Am heutigen Abend steigt in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe die Mitgliederversammlung des KSC. Und das ist natürlich allemal ein Grund, für die «Rheinpfalz» nach langer Pause mal wieder eine Kolumne zu schreiben. Jubel – es ist die hunderste ihrer Art. Hier lesen Sie nun die etwas erweiterte Fassung aus der heutigen Ausgabe.

\ Noch in der Sommerpause kam es in Karlsruhe zu spontanen Polonaisen, wenn wieder einmal die Kunde eines Abgangs aus dem KSC-Spielerkader durchgedrungen war. Nach zwei völlig enttäuschenden Spielzeiten setzte der Verein die Sense an und trennte sich bis heute von insgesamt 19 Spielern, die bis auf Godfried Aduobe für den Niedergang geradezu in Kollektivhaftung genommen wurden. Den Rest des Eintrages lesen »

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Erschienen in der RHEINPFALZ am 11. August 2011

\ Es sollte ein Beitrag über die gesellschaftlichen und sozialen Aktivitäten des KSC werden. Denn der Verein und seine Spieler engagieren sich seit vielen Jahren freiwillig auch außerhalb des Stadions für die Menschen in dieser Region. Doch am Ende konnten doch nur der 1.FCK und die TSG Hoffenheim gelobt werden … Den Rest des Eintrages lesen »

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Erweiterte Version eines Artikels in der RHEINPFALZ vom 7. Juli 2011

“ksc

neuer Wellblechpalast für die Kahns und Scholls von morgen

\ Für den KSC hat die eigentliche Zukunft bereits rund zwei Wochen vor dem ersten Heimspiel der neuen Saison begonnen. —————————————— Denn am vergangenen Freitag wurde das neue Nachwuchsleistungszentrum eröffnet, mit dem Präsident Ingo Wellenreuther gewährleistet sieht, dass der Verein gegenüber den anderen Vereinen in der Region „konkurrenzfähig bleibt“. … Den Rest des Eintrages lesen »

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Die Rheinpfalz-Kolumne « An der Seitenlinie » 26.4.2011

\ Schon den ganzen Nachmittag hatte die Truppe Karlsruher Hooligans in Oberhausen nach Ärger gesucht, um ihn an dessen Ende schließlich doch noch zu finden. Und so belustigt wie nach der enttäuschenden 1:2-Niederlage im „Abstiegsendspiel“ bei RWO nur möglich, hatte die übrige Masse KSC-Fans deren hilflosen Versuche zuvor noch beobachtet und kommentiert, ehe durch das späte Gelingen auch noch die rasche Abfahrt vom Ort der Enttäuschung verhindert wurde. … Den Rest des Eintrages lesen »

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Die Rheinpfalz-Kolumne « An der Seitenlinie » 4.4.2011

\ In der vergangenen Woche sorgte eine Mahnwache von Atomkraftgegnern auf dem Vereinsgelände des 1.FC Nürnberg für überregionale Aufmerksamkeit. Dass sich die Aktivisten nun ausgerechnet am Valznerweiher zusammenrotteten, lag hierbei nicht an der bislang strahlenden Punktebilanz der Cluberer in dieser Saison, sondern an deren Hauptsponsor „Areva“, einem deutsch-französischen Kerntechnikunternehmen mit Weltmarktführerprofil. … Den Rest des Eintrages lesen »

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Die Rheinpfalz-Kolumne « An der Seitenlinie » 14.3.2011

\ Eine mitunter kindliche Ausgelassenheit herrschte im Wildparkstadion nach dem Spiel gegen den MSV Duisburg. Lächelnde Mondgesichter überall, und selbst die routiniertesten Kollegen im Presseraum schäkerten sich in eine an Prunksitzungen erinnernde Lust und Laune. Der 3:1-Sieg hatte die Menschen ohne Zweifel tief berührt. Dass deren Versöhnung mit dem KSC nach den beiden horrenden Heimniederlagen gegen Hertha BSC und Ingolstadt so rasch würde vonstatten gehen können, war kaum vorherzusehen gewesen, sollte Mannschaft, Verein und Umfeld aber weiteren Auftrieb für die restlichen Spiele geben. … Den Rest des Eintrages lesen »

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Die Rheinpfalz-Kolumne « An der Seitenlinie » 7.3.2011

\ Es dürfte selten sein, dass ein derart später und unglücklicher Ausgleichstreffer wie am Samstagnachmittag in Bochum die unendliche Erleichterung der Betroffenen dennoch nicht verhinderte. Und so konnte man nach dem offiziellen Teil der Pressekonferenz einen jungenhaft aufgekratzten Rainer Scharinger erleben, dessen Euphorie auf die Mannschaft ansteckend wirken dürfte. Die Spieler haben in ihm nun schon den vierten Vorgesetzten der Saison vor sich stehen, der alles richten und sie zu einer harmonischen und erfolgreichen zusammenfügen soll. Oberflächlich betrachtet scheint der Einstand Scharingers gelungen zu sein, da man immerhin einen Aufstiegs­kandidaten am Rand einer Heimniederlage hatte. …

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Die Rheinpfalz-Kolumne « An der Seitenlinie » 1.3.2011

Anmerkung: Geschrieben und gedruckt vor der Entlassung Uwe Rapolders

\ Der 27. Februar 2011 war ein schwarzer Tag in der Geschichte des KSC. Mannschaft, Trainer und Publikum – niemand konnte hinterher für sich behaupten, den Anforderungen des Existenzkampfes in der 2. Liga gerecht geworden sein. Es griffe zu kurz, der Mannschaft eine bewusste Leistungsverweigerung zu unterstellen, da dies nicht ihrem Charakter entsprechen würde. Zudem zeigt die Mannschaft keine ungewöhnlichen Auffälligkeiten von Zerrüttung, sodass man die Gründe für das umgreifende Versagen eher im mentalen Bereich verorten sollte. Es ist dramatisch, dass zur Zeit Kleinigkeiten genügen, um das Kollektiv völlig aus der Bahn zu werfen. …

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Die Rheinpfalz-Kolumne « An der Seitenlinie » 15.2.2011

\ Genau das hätte nicht passieren dürfen – eine derart vernichtende Heimniederlage, die allen Beteiligten und Fans des KSC den Schock in alle Glieder jagen würde. Denn es war zuletzt gerade die Heimbilanz gewesen, die den selbstgewissen Hochmut, besser als zumindest drei andere Mannschaften zu sein, getragen hatte. Und jetzt das. Erklärungen für die desolate zweite Halbzeit gibt es viele. Man lese nur die Sportteile in Tageszeitungen und Fachpresse quer und konzentriere sich auf die Berichterstattungen über andere abstiegsgefährdete oder aus der Spur geratene Vereine aller höherklassigen Ligen, und destilliere hieraus die ewigen Klassiker dieses Genres. Damit machte man als Redakteur, bei Arbeitskollegen oder am Stammtisch allemal eine gute Figur und gewiss nichts falsch, denn irgendwie passen würde es gewiss …

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