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	<title>Auf, Ihr Helden! &#187; Allgemeines</title>
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	<description>Das Magazin für Fußballzeitgeschichten rund um den KSC</description>
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		<title>Urlaubsgrüße vom Admin</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 07:29:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Die allerbesten Urlaubsgrüße aus dem wunderschönen Tioman/Malaysia an die Redaktion und natürlich auch an alle Leser des Heldenmagazins.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="color: gray; font-family: courier; font-weight: normal; font-size: 13px; letter-spacing: 0.1em; text-align: left;">Die allerbesten Urlaubsgrüße aus dem wunderschönen Tioman/Malaysia an die Redaktion und natürlich auch an alle Leser des Heldenmagazins.</h2>
<p style="text-align: center;"><a title="Und da sage noch mal einer etwas gegen unseren Wildpark ;-)" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/l288.jpg" rel="lightbox"><img class="aligncenter size-full wp-image-7645 bildschatten" src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/l288.jpg" alt="" width="506" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Am Freitag wieder ein historischer Sieg gegen Ingolstadt?</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 16:58:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sagt, dass Ingolstadt nicht einer der attraktivsten Gegner im Wildpark sein könnte? Denn immerhin verdankt die Vereinsgeschichte einem der beiden Vorgängervereine der Schanzer, dem ESV, den höchsten Punktspielsieg des KSC seit dessen Gründung im Jahr 1952! Wir blicken mit einem Zeitzeugen zurück auf den 2. Februar 1980. \ Kaum etwas deutete an jenem grauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left; margin:0 0 5px 0; padding:1px 0 0 0;">
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/ingolstadt_auf-ihr-helden-2.jpg"></a><a title="David Pisot holt Anton Finks Linksschuß aus dem Netz – doch gegen den FC 04 klappt es nicht so gut wie einst gegen MTV und ESV – nur zwei Tore in drei Spielen, kein Sieg \ FC Ingolstadt 04 1-1 KSC \ 1. Oktober 2010 ©Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/ingolstadt_auf-ihr-helden-2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7429"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/ingolstadt_auf-ihr-helden-21-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150"/></a>
</div>
<h2 style="color: gray; font-family: courier; font-weight: normal; font-size: 13px; letter-spacing:0.1em; text-align:left;"> Wer sagt, dass  Ingolstadt nicht einer der attraktivsten Gegner im Wildpark sein könnte? Denn immerhin verdankt die Vereinsgeschichte einem der beiden Vorgängervereine der Schanzer, dem ESV, den höchsten Punktspielsieg des KSC seit dessen Gründung im Jahr 1952! Wir blicken mit einem Zeitzeugen zurück auf den 2. Februar 1980.</h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><span style="color:gray; font-size:17px;">\ </span><strong>Kaum etwas deutete an jenem grauen Winternachmittag daraufhin, dass sich etwas besonderes ereignen könnte. </strong> Der KSC als Tabellenzweiter der 2. Liga Süd empfing zuhause nur den Aufsteiger ESV Ingolstadt, der den Aufstiegsfavoriten  noch im August beim Hinspiel schwer geärgert und mit 3:2 bezwungen hatte. <span id="more-7453"></span></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Bereits das erste Auswärtsspiel beim FV Würzburg 04 hatte mit einem für den KSC enttäuschenden 0:0 geendet, sodass  KSC-Trainer Manfred Krafft nach der Niederlage im ESV-Stadion und somit nur drei Punkten aus den ersten drei Saisonspielen schwer erbost war. Via Kicker entrüstete er sich: „Wenn man zwei Tore auswärts schießt, muß man mindestens einen Punkt holen. Ich bin von unserer Abwehr und unserem Mittelfeld maßlos enttäuscht. Das wird Konsequenzen haben.“ Während es den Herren Kohlenbrenner, Dohmen, Busch, Struth oder Bold also mächtig in den Ohren geklingelt haben muss und Zeugwart Klimesch im Geiste  schon die Medizinbälle einfettete, herrschte beim ESV natürlich Hochstimmung. Herfried Ruhs, Schütze des Siegtores und als Torjäger des SSV Jahn und eben auch der Ingolstädter in den siebziger Jahren ein populärer Repräsentant des bayerischen Fußballs, erinnert sich noch heute gerne an die grandiose Atmosphäre im vollen ESV-Stadion – „der KSC war damals ein absoluter Kassenmagnet“.</p>
<div>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/ingolstadt_auf-ihr-helden-41.jpg"></a><a title="Schon beim legendären 10:0 saß peter Gadinger auf der Bank des KSC, damals allerdings als Ersatztorwart \ FC Ingolstadt 04 1-1 KSC \ 1. Oktober 2010 © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/ingolstadt_auf-ihr-helden-41.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7436"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/ingolstadt_auf-ihr-helden-4-150x150.jpg" alt=“---" width="90" height="90"/></a>
</div>
<div>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/ingolstadt_auf-ihr-helden-61.jpg"></a><a title="Luis Robles erlebte vergangenes Jahr in Ingolstadt seine Premiere im KSC Dress als N°1 und glänzte mit einer starken Leistung und weitreichenden Flugeinlagen \ FC Ingolstadt 04 1-1 KSC \ 1. Oktober 2010 © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/ingolstadt_auf-ihr-helden-61.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7448"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/ingolstadt_auf-ihr-helden-62-150x150.jpg" alt=“---" width="90" height="90"/></a>
</div>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Und nun also die Revanche <a href="http://www.heldenmagazin.com/2010/03/18/bildband-im-wildpark/" style="color:black; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px solid #2100ea; font-size:10px; letter-spacing:0.1em; margin:0 3px; font-weight:normal;" title=" » " target="_blank"><span style="color:#2100ea;">\</span> im Wildpark</a>. Wie in der Hinrunde war der KSC auch aus der Weihnachtspause heraus nur schwach gestartet. Zwar wurde im DFB-Pokal der Bundesligist Borussia Mönchengladbach ebenso überraschend wie verdient mit 1:0 bezwungen, doch in der Liga hatte es in der Folge zuhause gegen den späteren Absteiger aus Würzburg nur zu einem peinlichen 1:1 gereicht. Und als nur eine Woche darauf bei den Stuttgarter Kickers sogar mit 1:2 verloren wurde, drohte bereits wieder der traditionelle Frühjahrseinbruch und somit der Verlust aller Aufstiegsträume. Kein Wunder also, dass sich gegen die Eisenbahner im Wildparkstadion nur 2.500 Unentwegte einfanden. Diejenigen, die nicht gekommen waren, dürften dann während der „Landesschau“ oder bei „Heute im Stadion“ ihren Augen und Ohren nicht getraut haben – dem KSC gelang mit 10:0 ein historischer Kantersieg, und hätte Kalli Struth nicht noch einen Elfmeter verschossen, so wäre ein noch deutlicheres Ergebnis zustande gekommen. Hier die Torfolge:</p>
<div style="border-top:1px solid #314b9d; border-bottom:1px solid #314b9d;">
<p style="font-family:monaco, lucida console; font-style:italic; line-height:1.6em; color:#3c435a;">1:0 Edmund <strong>Becker</strong> <span style="color:#bbb;">[ 6.]</span> \ 2:0 Martin <strong>Wiesner</strong> <span style="color:#bbb;">[ 28.]</span> \ 3:0 Edmund <strong>Becker</strong> <span style="color:#bbb;">[32.]</span> \ 4:0 Gerd <strong>Bold</strong> <span style="color:#bbb;">[ 41.]</span> \ 5:0 Emanuel <strong>Günther</strong> <span style="color:#bbb;">[ 52.]</span> \ 6:0 Emanuel <strong>Günther</strong> <span style="color:#bbb;">[ 58.]</span> \ 7:0 Michael <strong>Harforth</strong> <span style="color:#bbb;">[ 59.]</span> \ 8:0 Gerd <strong>Bold</strong> <span style="color:#bbb;">[ 68.]</span> \ 9:0 Wilfried <strong>Trenkel</strong> <span style="color:#bbb;">[ 70.]</span> \ 10:0 Gerd <strong>Bold</strong> <span style="color:#bbb;">[ 87.]</span></p>
</div>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Im Kicker geriet Rainer Speck völlig außer sich und steigerte sich in das Erschaffen eines ewigen Epos – das Originalmanuskript hat sich bestimmt schon vor Jahren das Deutsche Literaturarchiv in Marbach sichern können: „Der Fluch mehrerer böser KSC-Taten in jüngster Vergangenheit traf den Aufsteiger hart, ließ ihn so tief wie kaum zuvor fallen. Vor Ehrfurcht erstarrend wurde der ESV-Expreß in Karlsruhe reichlich unsanft gebremst, ja sogar aus der Bahn geworfen.   Endlich ließ der KSC wieder einmal Ball und Gegner laufen, attackierte über die Flügel, kanonierte  aus allen Rohren.  Wäre vor Ingolstadts arg strapaziertem Tornetz nicht mit Hummel ein Meister seines Fachs gestanden, die Zuschauer wären mit dem Trefferzählen gewiss in Schwierigkeiten geraten. Die ausnahmslos unbeschäftigten KSC-Abwehrrecken taten endlich auch etwas für den Gang nach vorn ,das Mittelfeld kurbelte wie schon lange nicht mehr an und traf zugleich. An der Spitze Bold, dem dieses Erfolgserlebnis nach Wochen Abstinenz bestimmt am ehesten helfen dürfte. (&#8230;)“</p>
<div>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/ingolstadt_auf-ihr-helden-151.jpg"></a><a title="Der Schütze zum 10:0 und zweier weiterer Treffer dieser Begegnung, Gerd Bold, hat nichts von seiner blonden Haarpracht vergangener Tage eingebüßt \ Benefiz-Spiel für Raimund Krauth im Beiertheimer Stadion: KSC-Allstars 3-5 Eintracht Frankfurt Allstars \ 30. Juli 2010 © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/ingolstadt_auf-ihr-helden-151.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7455"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/ingolstadt_auf-ihr-helden-15-150x150.jpg" alt=“---" width="90" height="90"/></a>
</div>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Weitaus weniger Glücksgefühle löste dieser spektakuläre Nachmittag hingegen bei Ruhs aus – „Ja, es war ein Wahnsinn!  Der KSC war dermaßen überlegen, und wir hingegen viel zu grün für so eine gute Mannschaft. Ich war jeweils fünf Jahre beim Jahn und in Ingolstadt Profi, habe aber niemals  zweistellig verloren – nur eben beim KSC. Allerdings, beim VfB Stuttgart haben wir mit dem Jahn auch einmal mit 8:0 verloren. Ottmar Hitzfeld hat sechs Tore geschossen, der war nicht zu halten. Da habe ich aber nicht mitgespielt.“ Trainer Horst Pohl durfte nach dem Debakel im Wildpark noch das Derby gegen den MTV Ingolstadt (2:2) verantworten, ehe das Präsidium reagierte und dessen Vorgänger Heinz Schmal zurückholte.
</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Ruhs, der zu Beginn seiner Karriere nicht nur Fußball spielte, sondern in München auch Sport studierte,  war gewiss kein Schlechter  und gehörte bei seinen Mannschaften stets zum Stamm. In der zweiten Liga Süd für den SSV Jahn kam er von 1975 bis 77  auf 64 Spiele und erzielte 21 Tore, für den ESV waren es von 1979 bis 81 immerhin noch 63 Einsätze Spiele mit elf Treffern.  Nachdem der ESV 1981 die Qualifikation für die eingleisige zweite Liga nicht geschafft hatte, „machte die Vorstandschaft brachiale Fehler und alles brach zusammen. Aber schon vorher hat der Verein viel kaputt gemacht, indem er zu viele auswärtige Spieler holte und der alte Stamm plötzlich nichts mehr zählte“. Für Ruhs zerschlugen sich anschließend Wechsel zum FC Vaduz und zur ambitionierten SpVgg. Starnberg, die mit ehemaligen Bundesligastars wie Jupp Kapellmann und Erich Beer von der Bezirksliga aus hoch hinaus wollte, ehe auch ihr das Geld ausging. Ruhs sattelte anschließend um, hörte als Lehrer auf  und wechselte in die Immobilienbranche, wo er in Starnberg noch heute erfolgreich tätig ist.  Ruhs war übrigens der erste Profi, der die Fußballlehrerlizenz bekam: „Mein Studium war so anspruchsvoll, dass der DFB trotz Widerständen irgendwann nicht mehr anders konnte. Alle meine Trainer hatten immer einen Heidenrespekt vor mir, weil sie genau wussten, dass ich eine bessere Ausbildung als sie selbst hatte.“  Dass er nach der Karriere nicht selbst Trainer wurde, bedauert er zwar ein wenig, möchte sich nun aber endlich diesen Lebenstraum erfüllen und seine Erfahrungen beim FT Starnberg 09 weitergeben – „dort steige ich jetzt wahrscheinlich ein“. An die Derbys gegen den MTV erinnert er sich noch immer gerne. “Das waren Klassenkämpfe. Möbel Wangler hatte bei uns alles bezahlt, und der MTV war eben der Arbeiterverein. Es trafen Welten aufeinander, eine ewige Rivalität.“
 </p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Für den gebürtigen Regensburger müssen es insgesamt tolle Jahre gewesen sein: „Mir ging es  als Profi beim ESV nicht schlecht, ich hab’ heute noch was von dem Geld, das ich damals dort verdient habe! Es war eine wunderschöne Zeit und ich ein recht bekannter Mann. Wenn ich montags in die Schule kam, dann haben die Kinder schon die Zeitung in der Hand gehabt“. Noch heute hat der einstige „Spaßvogel von der Firma ESV“ Kontakte zum Fusionsverein FC Ingolstadt und zum Jahn,  er pflegt Freundschaften zu ehemaligen Mannschaftskameraden wie Heinz Michalka, Gerhard Fischer oder Manfred Richthammer. Aber auch zu Norbert Hartmann, seinerzeit mit ihm beim ESV und anschließend lange Jahre Manager der SpVgg. Unterhaching, „bis die Francisco Copado geholt und ihn vor die Tür gesetzt haben. Wenn ein Verein von einem einzigen Sponsor abhängig ist, der eines Tages zusperrt, dann bist Du kaputt. Denken Sie an meine Worte, ein Klub muss sich auf breitere Beine stellen und darf sich nicht von einem einzigen Mann abhängig machen lassen.“</p>
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		<title>Nicht nur verbissen und akribisch — mehr Lockerheit für den KSC</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 10:45:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem KSC gelang es nicht, das optimistische Versprechen der ersten Saisonwochen dauerhaft mit Leben zu füllen, längst zurückgekehrt ist die Ohnmacht der vergangenen drei Jahre. Und nun kommt ausgerechnet die SpVgg. Fürth ins Wildparkstadion. \ Rainer Scharingers Körpersprache bietet in diesen Tagen jene breite Palette, zu der ein Fußballtrainer unfreiwilligerweise fähig ist. Noch zur Pressekonferenz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left; margin:0 0 5px 0; padding:1px 0 0 0;">
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fuerthfuerth-aih.jpg"></a><a title="Toni Fink gelang es bereits zweimal, Max Gürn zu bezwingen – beim 1:4 Auftaktspiel 10/11 im Ronhof und zum 1:1 Vorsaisonabschluß  im Wildpark \ im Hintergrund: Christopher Nöthe , Stephan Fürstner , Marco Engelhardt und Andreas Schäfer \ mit 12 bei 5 zu 2 hat der KSC seit 1960 im Wildparkstadion eine Top-Bilanz \ Mai 2010 © Foto &#038; Typo: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fuerthfuerth-aih.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6764"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/gruenfink150c.jpg" alt="Grün Fink" width="150" height="150"/></a>
</div>
<p style="text-align:left; font-family:courier; font-size:13px; color:#888;">Dem KSC gelang es nicht, das optimistische Versprechen der ersten Saisonwochen dauerhaft mit Leben zu füllen, längst zurückgekehrt ist die Ohnmacht der vergangenen drei Jahre. Und nun kommt ausgerechnet die SpVgg. Fürth ins Wildparkstadion.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><span style="color:gray; font-size:17px;">\ </span><strong>Rainer Scharingers Körpersprache bietet in diesen Tagen jene breite Palette, zu der ein Fußballtrainer unfreiwilligerweise fähig ist.</strong> Noch zur Pressekonferenz vor dem jüngsten Heimspiel gegen den FC St. Pauli aus Hamburg war ein Mann zu erleben, welcher der Herausforderung nicht mehr gewachsen schien &#8230; <span id="more-6761"></span></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Es war ein später Freitagnachmittag, die Tagesarbeit war getan und das Spiel stand erst am folgenden Montag an. Eine recht stressfreie Situation also,  gerade im Kreise der eher umgänglichen Karlsruher Journalisten. Und gewiss kein Grund, fahrig zu sein, Blicken auszuweichen, sich den Schweiß auf die Stirn treiben zu lassen oder ebenso permanent wie krampfhaft die Hände zu kneten. Doch bei Scharinger geschah all dies, der Mann schien sich und der Situation ganz offensichtlich nicht mehr sicher. Und der Beobachter wurde zu dem gespenstischen Schluss gezwungen, dass, wenn der Trainer auch nur einen  Bruchteil der eigenen Verunsicherung auf seine Mannschaft übertrüge, das Spiel gegen die favorisierten Hamburger schon Tage zuvor gänzlich verloren war.  </p>
<h2 style="font-weight: normal; font-family: courier; font-size: 13px; letter-spacing: 0.2em; margin-top: 20px; color: gray; padding-left: 20px;">
Vom Können und Wollen</h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">In der Woche darauf stand ihm dann der Schock ins Gesicht geschrieben, da sich im Training nur wenige Minuten zuvor sein Stürmer Louis Ngwat-Mahop schwer verletzt hatte. Und nun am Donnerstag, vor dem sonntäglichen Spiel gegen die SpVgg. Greuther Fürth, war  wieder ein gefasster Trainer zu sehen, der ein wenig an jenen aus dem Frühjahr zu erinnern vermochte. Nur leichter, sogar geradezu in ergebener Distanz zum Kommenden. Der Druck, den Rainer Scharinger nicht nur von Dritten auferlegt bekommt, sondern sich auch selbst macht, ist immens. Er betreibt zwar einen großen Aufwand, doch der sportliche Ertrag blieb und bleibt bis zuletzt unangemessen gering. Das Sichern des Klassenerhaltes war nicht so überzeugend gelungen, als dass er daraus einen hinreichenden Bonus für den anschließenden Neuaufbau hätte gewinnen können. Zudem &#8211; Oliver Kreuzer hätte es in den vergangen Wochen ein Leichtes sein müssen, Scharinger medial aus der Diskussion zu halten. Dass ihm dies nicht gelungen ist &#8211; oder nicht gelingen wollte? &#8211; war interessant zu beobachten.</p>
<div style="border:1px solid #aaa; background-color:black; padding:5px 18px; margin:20px 0 12px 0;">
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; font-family:monaco; lucida console; font-style:italic; color:#aaa;">von 1960 –’71 und ’79 –’99 kein spielvereinigter Fürther Sieg gegen den KSC </p>
<h4 style="font-family:monaco; lucida console; font-size:13px; color:#444; font-weight:bold; font-style:normal;"># die jüngsten vier Begegnungen:</h4>
<p style="text-align:left; font-family:courier; font-size:13px; color:#ddd;">
<strong style="color:#aaa;">dez’09</strong>   SpVgg Fürth ———— 1:4\(0:2) —————————— KSC<br />
<strong style="color:#aaa;">mai’10</strong>   KSC —————————— 1:1\(1:1) ———— SpVgg Fürth<br />
<strong style="color:#aaa;">aug’10</strong>   SpVgg Fürth ———— 4:1\(2:0) —————————— KSC<br />
<strong style="color:#aaa;">jan’11</strong>   <em style="color:blue">KSC<</em> ————————— 1:1\(0:0) ——— <span style="color:green;">>SpVgg Fürth</span>
</p>
<p style="text-align:left; font-family:courier; font-size:13px; color:#ddd;">
<span style="color:green;">*</span> 1914 , 1926 , 1929 <span style="color:green;">‘‘‘</span> Deutscher Fußballmeister
</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; font-family:monaco; lucida console; font-style:italic; color:#aaa;">Einer, der sowohl mit Fürth 1914 als auch ’10 mit dem Karlsruher FV den Meistertitel errang, war &#8230;</p>
<h2 style="text-align:center; font-family:courier; letter-spacing:0.3em; font-weight:normal; font-size:14px; color:#444; margin-top:9px; margin-bottom:19px; padding-top:0px; color:white;">. . . Julius Hirsch aus Weingarten . . .</h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; "><span style="color:gray; font-size:14px; ">Als Ballspieler war er ein ganz Großer zu Beginn des ersten Fußballjahrhunderts; beide Vereine Spitzenclubs. Der Fürther Kapitän Juller Hirsch und der mit ihm gemeinsam beim KFV spielende Karlsruher Gottfried Fuchs sind bis heute die beiden einzigen jüdischen Nationalspieler des DFB. Dabei hält Fuchs einen noch bis mindesten übermorgen gültigen Rekord: zehn Tore beim 14:0 gegen Russland 1912. Beide litten wohl unsäglich unter Ihrer Zeit: Ausbruch des ersten Weltkriegs stoppte ihre Fußballkarriere, anschließend latente Judenfeindlichkeit, Holocaust: Hirsch wurde einundfünfzigjährig im KZ Auschwitz-Birkenau brutal hingerichtet; Fuchs floh ’37 im letzten Moment nach Kanada und lebte dort bis 1972.<span style="color:#222; padding-left:6px; font-size:12px; font-family:courier;">cP</span></p>
</div>
<h2 style="font-weight: normal; font-family: courier; font-size: 13px; letter-spacing: 0.2em; margin-top: 20px; color: gray; padding-left: 20px;">Ein Event</h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Die Länderspielpause wird anschließend mit einem Ausflug nach Armenien eingeläutet werden. Günter Pilarsky, Vizepräsident und fleischgewordener Tropf, an dem der KSC seit dem Präsidiumswechsel mit allen Konsequenzen hängt, hatte sich diesen aufgrund seiner Geschäftsbeziehungen so gewünscht. Kreuzer sprach von einem Event für die Truppe &#8211; „So ein Date schweißt die Mannschaft zusammen“, der gut tun könne. Scharinger hingegen reagierte in seiner Begeisterung homöopathischer, „das gehöre zum Profisport dazu“. Klar. Der bisweilen mehr verbissen als akribisch Arbeitende wäre bestimmt nicht alternativlos dagestanden, hätte er mit seiner Belegschaft im Schatten des Lauterberges bleiben müssen. Von sich aus verkehrt sein kann es jedenfalls nicht, wenn die Jungs mal etwas anderes sehen. Aber &#8211; welche Bedeutung letztlich in den Abstecher hineininterpretiert werden darf, bleibt abzuwarten und wird einzig davon abhängen, wie der KSC bei Union Berlin spielen wird. Fußball ist ja so einfach.</p>
<h2 style="font-weight: normal; font-family: courier; font-size: 13px; letter-spacing: 0.2em; margin-top: 20px; color: gray; padding-left: 20px;">Ein Absturz</h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Einfacher hatten sich Verantwortliche und Fans auch diese Saison vorgestellt. Zwar ohne ein hau-ruckendes Aufrollen des Feldes, aber zumindest mit dem Gefühl, dass etwas zusammenwachsen wird, das mit der Vergangenheit der jüngsten Spielzeiten nichts mehr zu tun hat. Diese Hoffnung hat sich noch nicht erfüllt. Sicherlich hatten es zu Beginn die Mannschaften aus Duisburg, Aachen und Aue dem KSC ein wenig zu freundlich gestattet, positive Ergebnisse zu erzielen. Aber der folgende Absturz war doch zu nachdrücklich, als dass er einfach nur unter schlichten Stichworten wie „sich finden müssen“, „Einbau neuer Spieler“ u.ä. zu pauschalisieren wäre. Besonders enttäuschend ist, dass es ausgerechnet jene Stützen der sportlichen Gesellschaft wie Staffeldt, Iashvili, Milchraum, Lechner oder Aquaro sind, von denen mehr erwartet werden durfte als bislang gesehen. Am Sonntag hat der KSC mehr zu verlieren, als es die Verantwortlichen glauben machen möchten. Favorit und Angriffsmaschine hin oder her – dem KSC sollte noch vor der Länderspielpause ein glaubhaftes Zeichen glücken. Vielleicht hat Scharingers Körper hierzu ja schon wegweisend gesprochen und seine Männer erzwingen weniger das Glück, als dass sie es im Vertrauen auf ihr Können einfach so erspielen.<span style="color:#ddd; padding-left:5px; font-size:12px; font-family:courier;">mD</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Godfried Aduobe \ «Ich habe die Straße überlebt»</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 09:43:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz bevor er vor wenigen Tagen nach Accra in Ghana zurückkehrte, trafen wir uns auf der Terrasse seines alten Freundes Conny Kluge in Wörth noch einmal mit Godfried Aduobe. \ Abseits des Fußballbetriebes wurde es ein munteres Gespräch, aus dem wir nur in Auszügen zitieren. Aduobe fand die Karlsruher Presse übrigens stets „okay“, wofür das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left; margin:0 0 5px 0; padding:1px 0 0 0;">
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/aduobe_auf-ihr-helden_1.jpg"></a><a title="Zurück daheim in Accra \ 2011 © Foto: Christian Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/aduobe_auf-ihr-helden_1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6721"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/aduobe_auf-ihr-helden_11.jpg" alt="Godfried Aduobe" width="150" height="150"/></a>
</div>
<h2 style="color: gray; font-family: courier; font-weight: normal; font-size: 13px; letter-spacing:0.1em; text-align:left;">Kurz bevor er vor wenigen Tagen nach Accra in Ghana zurückkehrte, trafen wir uns auf der Terrasse seines alten Freundes Conny Kluge in Wörth noch einmal mit Godfried Aduobe. </h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><span style="color:gray; font-size:17px;">\ </span><strong>Abseits des Fußballbetriebes wurde es ein munteres Gespräch, aus dem wir nur in Auszügen zitieren. </strong> Aduobe fand die Karlsruher Presse übrigens stets „okay“, wofür das afrikanische Cleverle allerdings auch etwas getan hat – „Ich habe einfach nie sehr viel erzählt“.  &#8230;<span id="more-6630"></span></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Diese Taktik behält er – zumindest in Bezug auf seine Karlsruher Zeit – letztlich auch an diesem lauen Sommerabend jenseits des Rheins bei. Und wenn die Sprache auf die seine Karriere beim KSC begleitenden Personen kommt,  bleibt Aduobe der bekannt hartnäckige Defensivspezialist und divergiert er allenfalls zwischen den Extremen „Freund“ und „guter Freund“. Wie auf dem Platz möchte er niemandem weh tun und werden besondere Beziehungen nur in Nuancen erkennbar. So bei Hubert H. Raase <em>(„Mein Präsident“)</em> und Rolf Dohmen <em>(„Guter Mann&#8221;)</em>, aber auch bei seinen ehemaligen Trainern Edmund Becker <em>(„Mein Trainer“)</em> und Armin Veh <em>(„Ziehvater“)</em>. Auch bei den Stichworten „KSC“ <em>(„überragend“)</em> und „Fans“ <em>(„Meine Leute“)</em> wird er sichtlich emotionaler. Negative Erinnerungen spitzelt er elegant beiseite und bleiben manchmal nur Vermutungen zurück <em>(Uwe Rapolder – „Er ist anders“)</em>. </p>
<h2 style="font-weight: normal; font-family: courier; font-size: 13px; letter-spacing: 0.2em; margin-top: 20px; color: gray; padding-left: 20px;">Zur Karriere genötigt</h2>
<div style="float:left; margin:0 0 5px 0; padding:15px 0 0 0;">
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/aduobe_auf-ihr-helden_41.jpg"></a><a title="Die ewige Nummer 4 des KSC \ Aduobe mußte schon als kleiner Junge kämpfen, um weiter zu kommen; vielleicht sind Rituale deshalb für Ihn mehr als nur Pflichterfüllung \ KSC 1-1 SpVgg Greuther Fürth \ 9.5.2010 © Foto: Christian Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/aduobe_auf-ihr-helden_41.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6724"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/aduobe_auf-ihr-helden_4-150x150.jpg" alt="Godfried Aduobe" width="100" height="100"/></a>
</div>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Dabei hat er viel zu erzählen. Fünfeinhalb Jahre flog er über die Grasnarbe des Wildparkstadions, schon mit 18 Jahren hatte er seine ghanaische Heimat verlassen und war zum AC Turin gewechselt –„Ich bin nicht alt, aber ich habe viel erlebt“. Er lacht. Noch ein Jahr vor seinem Wechsel nach Italien hatte er seine Fußballkarriere eigentlich schon beendet gehabt, „nur um auf die Schule gehen zu können. Ich wollte studieren und Bankkaufmann werden“. Doch ein Vereinsfunktionär sah den damaligen Stürmer <em>(„Ich habe viele Tore geschossen!“)</em> bei einem Privatspiel und setzte alles in Bewegung, um ihn zu reaktivieren. Dies ging sogar soweit, dass Aduobe seinen Namen nur ein paar Tage später in der Zeitung fand – mitten im Aufgebot für das kommende Spiel der U-17 Ghanas.</p>
<h2 style="font-weight: normal; font-family: courier; font-size: 13px; letter-spacing: 0.2em; margin-top: 20px; color: gray; padding-left: 20px;">Kampf </h2>
<div style="float:left; margin:0 0 5px 0; padding:15px 0 0 0;">
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/aduobe_auf-ihr-helden_3.jpg"></a><a title="Godfrieds Revier : wer versucht, die Mittellinie zu überschreiten, macht unweigerlich Bekanntschaft mit den immer harten aber stets fairen Taklings von Aduobe \ Selim Teber wirkt ein wenig überrascht, der Nigerianer Chinedu Obasi weiß ganz genau, warum er sich lieber im Hintergrund hält \ KSC 2-2 TSG 1899 Hoffenheim \ 18.4.2009 © Foto: Christian Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/aduobe_auf-ihr-helden_3.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6682"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/aduobe_auf-ihr-helden_31-150x150.jpg" alt="Godfried Aduobe" width="100" height="100"/></a>
</div>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Der Fußball hat ihn dann weit geführt. Diesen Sport hatte er einst barfuss auf der Straße gelernt. Und in Accra bedeutete selbst das Spiel über sich selbst hinaus eine wegweisende Lebensschule: „Ich habe die Straße überlebt – sie ist Kampf!“ Hier heraus konnte Aduobe Spiel und Arbeitsauffassung wohl nie anders interpretieren, wie er es schließlich bis zum Ende tat. Nie aufgeben, sich nicht schonen und nicht aufhören, das Beste herausholen zu wollen. Und das mit Anstand, nie unfair und mehr für sich selbst und seine Familie, als einem für ihn letztlich doch abstrakten Vereinspathos verpflichtet. Noch dazu in einem Land, das nie seine Heimat werden konnte.</p>
<h2 style="font-weight: normal; font-family: courier; font-size: 13px; letter-spacing: 0.2em; margin-top: 20px; color: gray; padding-left: 20px;">Voodoo</h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">In seiner Jugend tat er einst sogar noch viel mehr, um auf dem Fußballplatz den Erfolg zu erzwingen &#8211; Voodoo. „Vor Spielen gab es viel Voodoo“, lacht er. Und erzählt Geschichten aus einer fremden Welt. Vor einem die Meisterschaft entscheidenden Spiel spürte er auf seinem Zimmer in der Nacht zuvor einen Stich. Die Hand schwoll trotz Gegenmaßnahmen sofort an. Tags darauf wurde eine ihm fremde  togolesische Frau hinzugezogen, die ihn ein bitter schmeckendes Holz kauen ließ. Aduobe konnte zwar spielen und schoss nach drei Minuten das entscheidende 1:0, doch nur wenige Minuten später musste er wegen Magenkrämpfen vom Feld. Später fand ein Arzt in der Wunde eine abgebrochene Nadel. Offenbar war es keine Mücke gewesen, die ihn gebissen hatte, sondern sollte er gezielt vergiftet werden. Es erzählt weitere Geschichten, hier es geht sogar um Tod. Aduobe zuckt mit den Schultern, sie einzuordnen, muss ihm noch immer schwer fallen. Selbst nach Europa nahm er eine dunkle Voodoo-Creme mit, die ihn schützen sollte. Dann fand er seinen Weg zu Gott und machte sich frei – „Voodoo hat keine Kraft, nur Gott hat Kraft“. </p>
<h2 style="font-weight: normal; font-family: courier; font-size: 13px; letter-spacing: 0.2em; margin-top: 20px; color: gray; padding-left: 20px;">Er ist vorbereitet</h2>
<div style="float:left; margin:0 0 5px 0; padding:15px 0 0 0;">
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/aduobe_auf-ihr-helden_21.jpg"></a><a title="Wenige Minuten nach dem Bundesligaabstieg : Godfried Aduobe wird on den Zuschauern als einziger KSC-Spieler mit ausgedehnten Sprechchören gefeiert \ seine Nebenleute Joshua Kennedy (der nach 1 1/2 torlosen Jahren ausgerechnet zu seinem Abschied doppelt traf), Aleksandar Iashvili und Lars Stindl (mit zwei Assists in jenem Spiel) bekamen hingegen keine Standing Ovations \ KSC 4-0 Hertha BSC Berlin \ 23.5.2009 © Foto: Christian Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/aduobe_auf-ihr-helden_21.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6662"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/aduobe_auf-ihr-helden_2-150x150.jpg" alt="Godfried Aduobe" width="100" height="100"/></a>
</div>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Aduobe ist nicht naiv und weiß genau, dass er sich in Ghana wieder auf einen anderen Lebensrhythmus einstellen muss und Politik wie Gesellschaft anders funktionieren. Doch er ist vorbereitet und gibt entschlossen zu verstehen, dass er sich zu wehren weiß. Und wenn nötig wieder mit jenen Erfahrungen, die er einst auf der Straße gelernt hat.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"><strong>Herzlichen Dank und viel Glück, Godfried, es war uns ein Fest!</strong></p>
<p style="padding:19px 0px; line-height:1.5em; text-align:left;"><span style="font-family:courier; letter-spacing:0.1em; color:#5b6807;">» lesen Sie auch das große Interview mit der ewigen Nummer 4 des Karlsruher SC – Godfried „Goddie“ Aduobe – in der Printausgabe von «Auf, Ihr HELDEN! N°12» :</span> <a style="color:#00f0ff; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px dotted #00f0ff; font-size:10px; letter-spacing:0.2em; margin:0 3px; font-weight:normal; background-color:#01225d;" href="http://www.heldenmagazin.com/alte-hefte/auf-ihr-helden-nr-12/" title=" » Auf, Ihr HELDEN! N°12" der vergessene Abstiegskampf beim KSC "> \ An God kommt keiner vorbei!  \</a> <br /><span style="font-family:courier; letter-spacing:0.1em; color:#5b6807;">und auch</span> <a style="color:#00ff30; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px dotted #00ff30; font-size:10px; letter-spacing:0.2em; margin:0 3px; font-weight:normal; background-color:#01225d;" href="http://www.heldenmagazin.com/2009/07/14/dann-ware-ich-hier-fehl-am-platz/" title=" » Godfried Aduobe, Schirmherr der Benefiz-Radtour von Conny Kluge"> \ Dann wäre ich hier fehl am Platz  \</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Der FSV Frankfurt kommt, doch Neugierde erregt nur Macauley Chrisantus</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 17:28:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem FSV Frankfurt kommt am kommenden Samstag ein süddeutscher Traditionsverein in den Wildpark, auf den von Karlsruhe aus wohl besonders wegen der drei Ehemaligen Macauley Chrisantus, Gerd Kleppinger und Hans-Jürgen Boysen geschaut wird. \ Ansonsten bietet der Verein für viele Karlsruher wohl eher ein sparsames Profil. Sicher ist es respektabel, dass sich die Frankfurter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/chrisantus_auf-ihr-helden.jpg"></a><a title="11x forderte Macauley Chrisantus die KSC-Fans durch seine Tore zum Jubeln auf; 7x bereitete er in seinen 47 Spielen für den KSC den Torschrei vor – nun trägt er das Trikot des FSV Frankfurt mit der Rückennummer 33 / © Foto &#038; Typo: Christian Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/chrisantus_auf-ihr-helden.jpg" alt="Macauley Chrisantus KSC Karlsruher SC FSV Frankfurt Nigeria"><img src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/chrisantus_auf-ihr-helden.jpg" alt="Macauley Chrisantus KSC Karlsruher SC FSV Frankfurt Nigeria" title="Chrisantus coming soon" width="700" height="361" class="alignnone size-full wp-image-6405" /></a></p>
<h2 style="color: gray; font-family: courier; font-weight: normal; font-size: 13px; letter-spacing:0.1em; text-align:left;">Mit dem FSV Frankfurt kommt am kommenden Samstag ein süddeutscher Traditionsverein in den Wildpark, auf den von Karlsruhe aus wohl besonders wegen der drei Ehemaligen Macauley Chrisantus, <a style="color:black; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px solid #aaa; font-size:10px; letter-spacing:0.2em; margin:0 3px;" href="http://www.heldenmagazin.com/alte-hefte/auf-ihr-helden-nr-13/" alt="Gerd Kleppinger" title=" » Auf, Ihr Helden! N°13 \ die Meistersaison 1983/’ Teil 1 ">Gerd Kleppinger</a> und <a style="color:black; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px solid #aaa; font-size:10px; letter-spacing:0.2em; margin:0 3px;" href="http://www.heldenmagazin.com/alte-hefte/auf-ihr-helden-nr-15/" alt="Hans-Jürgen Boysen" title=" » Auf, Ihr Helden! N°15 \ die Meistersaison ’/84 Teil 2 ">Hans-Jürgen Boysen</a> geschaut wird. </h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><span style="color:gray; font-size:17px;">\ </span><strong>Ansonsten bietet der Verein für viele Karlsruher wohl eher ein sparsames Profil. </strong> Sicher ist es respektabel, dass sich die Frankfurter nach schwierigen Jahren nun schon in der vierten Saison in Folge in der 2. Liga halten können.  &#8230;<span id="more-6404"></span></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">
Und eigentlich böte die südhessische Metropole auch ausreichend Platz für eine zünftige Lokalrivalität. Doch hierfür hatten sich die beiden Klubs in den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg einfach nicht mehr auf Augenhöhe befunden. Bis 1962  sie noch zusammen in der Oberliga Süd, der damals höchsten deutschen Spielklasse, doch dann trennten sich die Wege. Erst letztes Wochenende kam es wieder zu einem gemeinsamen Punktspiel. </p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">
Und auch überregional wird der FSV allenfalls wahrgenommen, große Emotionen erzeugt er nicht. Die meiste Aufmerksamkeit dürften deshalb die ausufernden Spalten der Zu- und Abgänge im jährlichen Kicker-Sonderheft erzeugen. Bis zur Auflösung der Frauenabteilung vor fünf Jahren hatten die Jungs des Vereins die Konkurrenz sogar im eigenen Haus – dreimal wurden die FSV-Mädels Deutsche Meisterinnen, fünfmal holten sie den DFB-Pokal.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">
Mit dem VfB Mühlburg bzw. Karlsruher SC teilte man sich zwar über viele Jahre eine Spielklasse – bis 1962 die Oberliga Süd, in der Folge noch ein Jahr der zweitklassige Regionalliga Süd 1969/70, sowie von 1977 bis 1980 drei Jahre in der 2. Liga Süd – doch entwickelte sich hierbei keine prickelnde Südwest-Rivalität. Gefühlt ist daher die Anspannung vor dem Samstag in etwa so wie vor einem Gastspiel des SC Paderborn.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">
Beim KSC wird wohl nur Torwarttrainer <a style="color:black; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px solid #aaa; font-size:10px; letter-spacing:0.2em; margin:0 3px;" href="http://www.heldenmagazin.com/alte-hefte/auf-ihr-helden-nr-5/" alt="KSC-Torwarttrainer Peter Gadinger" title=" » Auf, Ihr Helden! N°5 ">Peter Gadinger</a> an den FSV besondere Erinnerungen pflegen, da er am 24. November 1979 beim Auswärtssieg <em>(3:2)</em> am Bornheimer Hang das erste und einzige Mal den verletzten Rudi Wimmer vertreten durfte. Es blieb in drei Jahren beim KSC sein einziger Punktspieleinsatz.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">
Und so dürfte sich das Hauptinteresse auf Macauley Chrisantus richten, der auch einmal fünf Tore in einem Spiel hätte schießen können, ohne zu verhindern, nach einer missglückten Aktion in der 89. Minute doch noch ausgepfiffen und verlacht zu werden.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">
Nun spielt er beim FSV, wo ihm altersbedingte Unebenheiten hoffentlich eher nachgesehen und rassistische Bemerkungen ausbleiben werden. <em>————» Lesen Sie hierzu auch die Kolumnen:</em> <a href="http://www.heldenmagazin.com/2010/12/01/im-wildpark-hats-gemoellert/" style="color:black; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px solid #2100ea;; font-size:10px; letter-spacing:0.1em; margin:0 3px;" title=" » " target="_blank"><span style="color:#2100ea;">\</span> Im Wildpark hat’s gemöllert</a> und <a href="http://www.heldenmagazin.com/2011/03/07/nur-hoffnung-aber-keine-gewissheit/" style="color:black; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px solid #2100ea; font-size:10px; letter-spacing:0.1em; margin:4px 3px 0 3px; " title=" » " target="_blank"><span style="color:#2100ea;">\</span> Nur Hoffnung aber keine Gewissheit</a></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Für den Samstag wünschen wir ihm ein exorbitant gutes Spiel, doch KSC-Keeper Dirk Orlishausen ein noch besseres.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tue Gutes und sprich nicht darüber</title>
		<link>http://www.heldenmagazin.com/2011/08/14/tue-gutes-und-sprich-nicht-daruber/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 05:39:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Erschienen in der RHEINPFALZ am 11. August 2011 \ Es sollte ein Beitrag über die gesellschaftlichen und sozialen Aktivitäten des KSC werden. Denn der Verein und seine Spieler engagieren sich seit vielen Jahren freiwillig auch außerhalb des Stadions für die Menschen in dieser Region. Doch am Ende konnten doch nur der 1.FCK und die TSG [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="color: gray; font-family: courier; font-weight: normal; font-size: 13px; letter-spacing:0.1em; text-align:left;">Erschienen in der RHEINPFALZ am 11. August 2011</h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><span style="color:gray; font-size:17px;">\ </span><strong>Es sollte ein Beitrag über die gesellschaftlichen und sozialen Aktivitäten des KSC werden.</strong> Denn der Verein und seine Spieler engagieren sich seit vielen Jahren freiwillig auch außerhalb des Stadions für die Menschen in dieser Region. Doch am Ende konnten doch nur der 1.FCK und die TSG Hoffenheim gelobt werden &#8230; <span id="more-6092"></span></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">
Seit dem vergangenen Wochenende blickt das ganze Land wieder auf den Erlebnispark Bundesliga: Stadien, Stimmung, Tore – Der Fußball ist längst der Deutschen liebstes Kind und somit auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor geworden. Doch bei aller Rasanz der Ereignisse sind die Profi-Vereine darauf bedacht, die Aufmerksamkeit nicht nur auf den sportlichen Erfolg zu richten, sondern in vielfältiger Weise auch ihrer sozialen Bedeutung in der Region gerecht zu werden. Neben der Jugendarbeit gewinnen daher gerade auch Benefiz-und Hilfsaktionen zunehmend an Bedeutung.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">
„Es ist immer schön, wenn wir helfen können“, legt Christian Gruber, der Pressesprecher des 1.FC Kaiserslautern, Wert darauf, dass der FCK seine karitativen Aktivitäten nicht als Belastung empfindet. Im Gegenteil – gerade Kinder zeigten für kleine Gesten große Dankbarkeit – „wir können Träume erfüllen, die ein Kind sein Leben lang nicht vergisst“. Der FCK unterstützt Organisationen wie „sternschnuppe.de“, „Initiative Wunschtraum“, aber auch zahlreiche Förder-, Behinderten- und Jugendeinrichtungen, die Tschernobyl- und Japanhilfe und vieles mehr. Die Spieler engagieren sich hierbei gerne, so sei zum Beispiel Abwehrspieler Martin Amedick für das Projekt „Mama/Papa hat Krebs“ der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz „mit ganzem Herzen“ und aus Eigeninitiative aktiv geworden. Der Verein beantwortet jede Anfrage und bemüht sich grundsätzlich, Unterstützungsmöglichkeiten zu finden. Manchmal würde aber auch versucht, dieses Engagement auszunutzen. „Es kommt vor, dass gespendete Dinge nicht ihrem gedachten Zweck zugeführt werden, sondern versucht wird, mit diesen Geld zu verdienen“, bedauert Gruber.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">
Letztlich seien die einzelnen Aktionen des FCK  derart vielfältig und unüberschaubar geworden, dass der Verein diese künftig in der Aktion „Betze-Engel“ bündeln wird. Hierbei werden sechs ausgewählte soziale Institutionen nachhaltig unterstützt werden.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">
Beim Ligarivalen 1899 Hoffenheim hat eine solche Konzentration bereits stattgefunden und unterstützen die Kraichgauer im besonderen regionale Wohltätigkeitsaktionen. Besonders um integrative Projekte für Behinderte wird sich hierbei in Zusammenarbeit mit Fanklubs gekümmert. Erst im Mai diesen Jahres veranstaltete die TSG im heimischen Trainingszentrum einen „Handicap Day“, zu dem 15 behinderte Menschen mit den Hoffenheimer Profis trainieren durften. Ebenso besteht natürlich eine enge Zusammenarbeit mit der Dietmar-Hopp-Stiftung, deren Schwerpunkt in der Rhein-Neckar-Region und hier in den Feldern Sport, Medizin, Soziales und Bildung liegt.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">
Und auch der Karlsruher SC „unterstützt seit jeher eine Vielzahl von Benefiz-Aktionen in verschiedensten Bereichen, teils eigeninitiativ, teils auf Anfrage“, wie der Verein schriftlich mitteilte. Mehr Informationen erteile der Klub jedoch nicht, da dies „wenig Sinn“ mache und „der Verein wie gewohnt nichts zu Zahlen, Größenordnungen oder ähnlichem sagen wird“. Der altehrwürdige Traditionsverein aus Baden fügt dem Bundesligabetrieb somit eine wirklich innovative Facette hinzu – tue Gutes und sprich nicht darüber.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie auf einem Ausflug in den Bienwald</title>
		<link>http://www.heldenmagazin.com/2011/08/05/wie-auf-einem-ausflug-in-den-bienwald/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 06:37:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Samstag kam es nach dem DFB-Pokalspiel des BFC Dynamo gegen den 1.FC Kaiserslautern zu wüsten Verfolgungsjagden. Hierzu ein paar Gedanken von einem, der im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark dabei war. \ Während nun das sportliche Resultat bereits in den Tiefen der Statistik verschwunden ist, beschäftigt sich die Öffentlichkeit noch immer mit den Ausschreitungen nach Spielende, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="color: gray; font-family: courier; font-weight: normal; font-size: 13px; letter-spacing:0.1em; text-align:left;">Am vergangenen Samstag kam es nach dem DFB-Pokalspiel des BFC Dynamo gegen den 1.FC Kaiserslautern zu wüsten Verfolgungsjagden. Hierzu ein paar Gedanken von einem, der im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark dabei war.</h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><span style="color:gray; font-size:17px;">\ </span><strong>Während nun das sportliche Resultat bereits in den Tiefen der Statistik verschwunden ist, beschäftigt sich die Öffentlichkeit noch immer mit den Ausschreitungen nach Spielende, als aufgrund der teilweise massiven Fehler von Polizei und Ordnungsdienst ein enthemmter Mob den Gästebereich stürmte.</strong> Verletzte Ordnungskräfte und FCK-Fans sowie zahlreiche Festnahmen waren die Folge &#8230; <span id="more-5627"></span></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"> Hierbei steht außer Frage, dass solche Gewaltexzesse in keinem gesellschaftlichen Lebensbereich zu akzeptieren und zu entschuldigen sind, auch nicht bei einem Fußballspiel.</p>
<h2 style="font-weight: normal; font-family: courier; font-size: 13px; letter-spacing: 0.2em; margin-top: 20px; color: gray; padding-left: 10px;">Ein Klassentreffen</h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Und dennoch – jedem Stadionbesucher und Vereinsoffiziellen beider Klubs hätte an jenem Tag auffallen können, dass sich vor und im Stadion nicht das heute von den obersten Ligen gewohnte Publikum eingefunden hatte, sondern vielfach all jene Hooligans, die für den BFC seit der Wiedervereinigung den kahlen Kopf und die harte Faust hingehalten haben und es noch heute tun &#8211; ein Klassentreffen der besonderen Art stand bevor. Eine wenig überraschende Feststellung für jeden, der auch nur halbwegs über die Sozialisation des Vereins und seines Anhangs informiert ist. Daher stellen sich mir auch Tage danach noch Fragen, die über eine schlichte Fokussierung der Exzesse hinausreichen.</p>
<h2 style="font-weight: normal; font-family: courier; font-size: 13px; letter-spacing: 0.2em; margin-top: 20px; color: gray; padding-left: 10px;">Früher</h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Als ich früher – also von den späten 70er bis etwa Mitte der 80er Jahre, ich bin Jahrgang ’68 – meinen Großvater zu Auswärtsfahrten begleiten durfte, so war es selbstverständlich, dass Schal und Fahne zu Hause blieben. Zudem positionierten wir uns grundsätzlich abseits der Fanblöcke im neutralen Bereich der Fußballplätze mit solch klangvollen Namen wie Betzenberg, Böllenfalltor, Waldstadion oder Ludwigspark. Zudem wurde bereits wenige Minuten vor dem Abpfiff der Weg zum Bahnhof angetreten, um dem Abmarsch der Massen und möglichen Schlägereien zu entgehen. Natürlich war dieser Usus selbst für die damaligen Hochzeiten der Fankrawalle übervorsichtig und je nach Spielstand auch sehr ärgerlich. Doch so waren die Zeiten, und immerhin kamen wir stets wieder gesund nach Hause, was damals nicht selbstverständlich war. In der Regel prügeln sich Gewaltbereite heute untereinander, während seinerzeit zwischen Gleichgesinnten und „normalen“ Zuschauern weitaus weniger differenziert wurde. Schnell war der Schal weg und hatte man eine „gebatscht“ bekommen.</p>
<h2 style="font-weight: normal; font-family: courier; font-size: 13px; letter-spacing: 0.2em; margin-top: 20px; color: gray; padding-left: 10px;">Die Althauer freuten sich</h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">An all das erinnerte ich mich bereits vor dem Spiel mit immer größerem Unbehagen. Vor dem Jahn-Sportpark musste man von der U-Bahn-Station Eberswalder Straße kommend eine Menschenmenge Hunderter BFC-Fans passieren, die sich saufend und Kanonenschläge schmeißend auf die neunzig Minuten plus Verlängerung einzustimmen begannen. Es war unübersehbar, dass sich die zahllosen Althauer auf das Kommende freuten. Hätte man die Haare all jener Gestalten zusammen gelegt, so wäre man allenfalls auf die Hälfte meiner Haarlänge gekommen. Auf der anderen Seite sah man die Gäste aus der Pfalz, die sich so ungezwungen verhielten, als wären sie bei einem x-beliebigen Bundesligaspiel. Aber – ein Auswärtsspiel im Osten Berlins hat nichts mit dem Wohlfühlklima in einer modernen Arena zu tun. Diese <em>(Fußball-)</em> Welt mag anderenorts in den vergangenen Jahren, als dieser Sport erfolgreich zu einem hochkommerzialisierten Event gemacht wurde, zwar Gott sei Dank verschwunden sein. Doch dass es sie noch gibt, das hätte man wissen und sich entsprechend darauf einstellen können. </p>
<h2 style="font-weight: normal; font-family: courier; font-size: 13px; letter-spacing: 0.2em; margin-top: 20px; color: gray; padding-left: 10px;">Nichts und niemand</h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">So aber kam es, wie es kommen musste: Viele FCK-Fans waren mit ihren Frauen und Kindern im Stadion, die Kleinen noch dazu in voller Vereinsmontur; niemand auf Seiten von BFC und FCK reagierte auf die während des Spielverlaufs zunehmend feindseliger werdende Atmosphäre und wirkte darauf hin, dass an den neuralgischen Punkten zeitig ausreichend Ordner und Polizei positioniert werden; ebenso nahm niemand dezenten Einfluss auf die Stimmungsmacher im Gästeblock, provokative Gesänge zu unterlassen und dafür zu sorgen, dass das Stadion umgehend nach Spielende verlassen wird. Und schließlich verzichteten die Lauterer Fans – und es waren nicht nur die Ultras! – auch nicht auf ihr gewohntes Ritual, dem unterlegenen Gegner am Ende mit dem Schwenken weißer Taschentücher „Auf Wiedersehen“ zu sagen. Gewiss eine mutige, aber angesichst der Situation im Jahnstadion eben auch unvernünftige Aktion.</p>
<h2 style="font-weight: normal; font-family: courier; font-size: 13px; letter-spacing: 0.2em; margin-top: 20px; color: gray; padding-left: 10px;">Leichtsinn und Naivität</h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Es steht außer Frage, dass solche Verhaltensmuster bei einem Fußballspiel stets möglich sein sollten, ohne dass man Gefahr laufen darf, körperlich attackiert zu werden. Doch dieser Ort und dieses Spiel waren nicht normal. Und kein Lauterer war gegen seinen Willen mit Kind und Kegel und völlig überraschend dorthin gebeamt worden. Es war eher eine selten gesehene Mischung aus Leichtsinn, Naivität und Unvermögen, die der Randale vorausging und diese zwar nicht auslöste, doch ihr zumindest den letzten Funken gab. Wahrscheinlich sind viele Fußballfans von der Glitzerwelt der DFL heute so geblendet, dass sie zu einem Ausflug in den Bienwald besser informiert aufbrechen als zu einer Auswärtsfahrt in eine fremde Stadt und ein fremdes Stadion. Meinem Großvater wäre das nicht passiert.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; margin-top:30px;"><span style="color:gray; font-size:17px;">\ </span><strong>Mehr zum Thema BFC Dynamo erfahren Sie im Zusammenhang mit Burkhard Reich sowie den KSC-Allstars in den Printausgaben von: <br /><a style="background-color: #0058a8; color:white; font-family: courier; letter-spacing:0.2em; font-size:12px; padding:0 3px; margin:0 3px; font-weight:normal;"  href="http://www.heldenmagazin.com/alte-hefte/auf-ihr-helden-nr-3/" title="Burkhard Reich \ Von Ost nach West">Auf, Ihr Helden! N°3</a> und <a style="background-color: #8da7f2; color:#00082d; font-family: courier; letter-spacing:0.2em; font-size:12px; padding:0 3px; margin:0 3px; font-weight:normal" href="http://www.heldenmagazin.com/alte-hefte/auf-ihr-helden-nr-10/"  title="Die KSC-Allstars spielen beim BFC Dynamo">Auf, Ihr Helden N°10</a></strong></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; margin-top:15px;"><span style="color:gray; font-size:17px;">\ </span><strong>Mehr zum Thema 1.FC Kaiserslautern erfahren Sie im Zusammenhang mit Gerd Bold in der Printausgabe von: <a style="background-color: #303f52; color:#eff0c4; font-family: courier; letter-spacing:0.2em; font-size:12px; padding:0 3px; font-weight:normal; margin:0 3px;" href="http://www.heldenmagazin.com/alte-hefte/auf-ihr-helden-nr-11/"  title="Gerd Bold \ der Tugendbold">Auf, Ihr Helden! N°11</a></strong></p>
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		<title>König Stefan, Kaiser Karl, Sankt Florian — und Kurt der Unvermeidliche</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 07:07:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Florian Dick und sein FCK testeten am Dienstagabend in Offenbach an der Queich den FC Metz aus Lothringen – und wir waren dabei Minuten später bricht der Sturm tatsächlich los und entlädt sich ein stattlicher Wolkenbruch, der die sich aufwärmenden Spieler des 1. FC Kaiserslautern und des FC Metz tüchtig erfrischt. Der Bundesligist hat im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="color: gray; font-family: courier; font-weight: normal; font-size: 13px; letter-spacing:0.1em; text-align:left;">Florian Dick und sein FCK testeten am Dienstagabend in Offenbach an der Queich den FC Metz aus Lothringen – und wir waren dabei</h2>
<p><a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/kaiserslautern-metz_auf-ihr-helden2.jpg"></a><a title="Autogrammjäger im pfälzer Fußball-Dschungel / © Foto: Christian Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/kaiserslautern-metz_auf-ihr-helden2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5176"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/kaiserslautern-metz_auf-ihr-helden-150x150.jpg" alt=“autogrammjäger" width="150" height="150"/></a></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><span style="color:gray; font-size:17px;">\ </span><strong>Aus dem Lautsprecher scheppert die Stimme einer der letzten Autoritäten dieser Republik, die noch vorbehaltlos ernst genommen und respektiert werden: Eines Bademeisters.</strong> ————— Die Schwimmbecken seien doch bitte zu verlassen, da ein Gewitter mit anschließender Schlechtwetterfront heraufzöge. Das Offenbacher Freibad liegt direkt neben dem Queichtalstadion des hiesigen FSV, und vor dem geistigen Auge des zum Sportplatz Ziehenden erscheinen analog die Jugendbilder aus Rappenwört mit erregten Eltern und todesmutigen Tabubrechern, die das Unvermeidliche bis zum Letzten hinauszögern. &#8230; <span id="more-4396"></span></p>
<h2 style="font-weight: normal; font-family: courier; font-size: 13px; letter-spacing: 0.2em; margin-top: 20px; color: gray; padding-left: 10px;">Vorfreude auf den FCK</h2>
<div style="float:left; margin-top:34px; height:325px">
<a style="margin-bottom:7px;" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/florian-dick_2_auf-ihr-helden5.jpg"></a><a title="Es war so heiß in Offenbach, daß sogar der Himmel schwitzte und den Spielern vom FC Metz und FCK schon vor dem Spiel eine Dusche gönnte. / © Foto: Christian Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/florian-dick_2_auf-ihr-helden5.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4438"  title="Florian Dick" src=" http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/florian-dick_2_auf-ihr-helden4-150x150.jpg" alt="Florian Dick FCK 1.FC Kaiserslautern FC Metz Queichtalstadion" width="150" height="150"/></a><br />
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/kaiserslautern-metz_auf-ihr-helden_2.jpg"></a><a title="Kurt Beck – amtierender Ministerpräsident von Rheinland-Platz – auf dem Weg ins Queichtalstadion / © Foto: Christian Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/kaiserslautern-metz_auf-ihr-helden_2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5183"  title="Kurt Beck" src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/kaiserslautern-metz_auf-ihr-helden_21-150x150.jpg" alt=“autogrammjäger" width="150" height="150"/></a>
</div>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:30px;">Minuten später bricht der Sturm tatsächlich los und entlädt sich ein stattlicher Wolkenbruch, der die sich aufwärmenden Spieler des 1. FC Kaiserslautern und des FC Metz tüchtig erfrischt. Der Bundesligist hat im nahen Herxheim Quartier für seine Vorbereitung bezogen, sodass es sich anbietet, das fast schon traditionelle Vorbereitungsspiel gegen den französischen Zweitligisten aus Lothringen in der unmittelbaren Nachbarschaft auszutragen. Die Vereinsfarben der beiden Klubs decken sich und sieht der rechtsrheinische Fußballfreund somit überall Wein-Rot – Olé Olé, Olé Ola, der FCK ist wieder da. Das Volk freut sich auf seinen Verein, trotz des Regens sind Vorfreude und Stimmung groß. Auch beim noch immer unvermeidlichen Ministerpräsidenten Kurt Beck, der bei wieder einsetzender Trockenheit raumgreifend das Gelände prüft und mit seiner langjährigen Erfahrung rasch die Gelegenheiten findet, mehrere Bildausschnite zu füllen. Und FCK-Pressesprecher Christian Gruber ist vor lauter Lautern offenbar noch nicht einmal zum Essen gekommen und lässt sich von einem Journalisten eine gebrühte Rindswurst organisieren. Mit dem heißen Teil geht es in Richtung Auswechselbank, gleich beginnt das Spiel.</p>
<h2 style="font-weight: normal; font-family: courier; font-size: 13px; letter-spacing: 0.2em; margin-top: 20px; color: gray; padding-left: 10px;">Gestrandet in Landau</h2>
<p><a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/blau-weiss-regenschirm_auf-ihr-helden.jpg"></a><a title="Die Blau-weißen sind nun mal als Sonnenschirme konzipiert. / © Foto: Christian Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/blau-weiss-regenschirm_auf-ihr-helden.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4461"  title="blau-weißer Zaungast" src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/blau-weiss-regenschirm_auf-ihr-helden1-150x150.jpg" alt="FCK 1.FC Kaiserslautern FC Metz Queichtalstadion" width="150" height="150"/></a></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:30px;">Nur ein blau-weißer Regenschirm hat dem großen Sturm nicht standgehalten und ist von seinem nun wohl nassen Besitzer an den Stadionzaun entsorgt worden. Gewiss ist derjenige ein FCKler, dem diese Gelegenheit der erzwungenen Haushaltsbereinigung nicht ganz unrecht gewesen sein dürfte. Vorbei huscht irgendwann auch ein älterer Herr mit breitem Scheitel, dessen extravagante Kleidung im legeren Ambeinte eines Vorbereitungsspiels nicht unbedingt auffallen muss. Lederschuhe, dunkle Jeans sowie ein Cord-Jacket sind mit einer orangefarbenen Warnweste auf blanker Brust ergänzt, die das üppige wie angegraute Brusthaar nur mäßig zurückhalten kann. Seltsam, aber nun gut. So fern der Heimat muss man auf soziokulturelle Überraschungen gefasst sein. Doch dieses Gesicht &#8230; Ist das nicht Karl-Heinz „Kalli“ Kamp, die Verteidigerlegende von Werder Bremen? Die Bundesligageschichte ist voll von Gescheiterten, denen das Leben nach der Karriere übel mitspielte. Aber ausgerechnet der grundsolide Kamp? Abgestürzt und gestrandet im Schatten Landaus? Unmöglich, der Sache muss nachgegangen werden.</p>
<h2 style="font-weight: normal; font-family: courier; font-size: 13px; letter-spacing: 0.2em; margin-top: 20px; color: gray; padding-left: 10px;">Einer hat genug gesehen</h2>
<p><a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/karl-heinz-kamp_auf-ihr-helden.jpg"></a><a title="Ein Raver aus der Woodstock-Generation?? Nein, ein Scout mit Tarnweste / © Foto: Christian Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/karl-heinz-kamp_auf-ihr-helden.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4452"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/karl-heinz-kamp_auf-ihr-helden1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150"/></a></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:30px;">„Herr Kamp?“ – „Ja!“. Er ist es also wirklich und lässt sich sofort auf eine lockere Plauderei ein. Ohne Nachfrage erklärt er vorab sein schrilles Outfit. Der Regen, völlig durchnässt, kein Ersatzhemd, Sie verstehen? Aber natürlich, selten hat man so gerne verstanden wie in diesem Moment. Karl-Heinz Kamp ist als Scout seines SV Werder hier, denn die Pfälzer werden zum Bundesligaauftakt der erste Gegner sein. Freundlich winkend verlässt er Mitte der 2.Hälfte den Ort der ungewollten Sommerfrische, er habe genug gesehen. Der 1.FC Kaiserslautern habe ihm imponiert, das Team stünde gut da und habe sich prima verstärkt. Und ein Autogramm gibt es von ihm noch obendrein.</p>
<h2 style="font-weight: normal; font-family: courier; font-size: 13px; letter-spacing: 0.2em; margin-top: 20px; color: gray; padding-left: 10px;">Der Florian</h2>
<p><a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tobias-sippel_auf-ihr-helden1.jpg"></a><a title="Der FCK setzt vor allem auf der Torwartposition auf seinen Nachwuchs – wie hier zu sehen Tobias Sippel ... oder Kevin Trapp ... oder die schon flügge gewordenen Florian Fromlowitz und Roman Weidenfeller; bei dieser Torwart-Eliteschule um Rektor Gerry Ehrmann können die Schirmherren in aller Seelenruhe dem Spiel beiwohnen. / © Foto: Christian Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tobias-sippel_auf-ihr-helden1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4447"  title="Tobias Sippel" src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tobias-sippel_auf-ihr-helden-150x150.jpg" alt="Tobias Sippel FCK 1.FC Kaiserslautern FC Metz Queichtalstadion" width="150" height="150"/></a></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:30px;">Am Ende heißt es vor 2.750 Zuschauern und drei Störchen, die es sich auf den Flutlichtmasten bequem gemacht haben, 1:1. Wie zu erwarten setzen mit dem Schlusspfiff alle Zuschauer unter zehn Jahren zu einem beeindruckenden Platzsturm an und fluten den Rasen. Während draußen noch immer die Begeisterung tobt, warten wir im Schutze des Clubhause auf Florian Dick. Frisch geduscht und bestens aufgelegt schwätzen wir mit ihm über den KSC. Seinen KSC? Ja, immer noch. Der Wanderer zwischen den beiden größten Fußballwelten des Südwestens war 1993 als Achtjähriger vom FV Hambrücken in den Wildpark gekommen und hatte ihn erst 2007 in Richtung Kaiserslautern verlassen. Ede Becker hatte ihm, der zuvor verletzungsbedingt ein Jahr ausgefallen war, den Sprung in die gerade in die Bundesliga aufgestiegene Erste nicht mehr zugetraut. Zur damaligen Enttäuschung hat er nicht nur Abstand gewonnen – im Gegenteil:</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;"> Florian Dick: </span>Für mich und meine persönliche Entwicklung war es im Nachhinein das beste, das passieren konnte. Es war auf und neben dem Platz ein wichtiger Schritt, um weiter zu kommen. Ich war lange beim KSC und lernte mit dem Wechsel erstmals, auf eigenen Beinen zu stehen und mich auch von meinem familiären Umfeld etwas zu lösen. Diese Eigenständigkeit hat mich weitergebracht. </p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>&#8230; sein Bild hängt jetzt neben Größen wie Mehmet Scholl und Oliver Kahn im neuen Nachwuchsleistungszentrum des KSC, weiß er das eigentlich?</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;"> Florian Dick: </span>Natürlich! Und das freut mich auch unheimlich, weil ich fast meine komplette Jugendzeit beim KSC verbracht habe. Obwohl ich mich mit Spielern wie Mehmet Scholl natürlich nicht vergleichen kann, macht es mich schon ein bisschen stolz.</p>
<p><a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/florian-dick_auf-ihr-helden.jpg"></a><a title="Florian Dick hat seinen Stammplatz im kaiserlauterer Mannschaftsbus – in den letzen drei Jahren fehlte er während 102 Spielen des FCK lediglich 11 x, davon 4 x wegen Gelbsperren, dreimal blieb sein Platz wegen eines Muskelfaserrisses frei / © Foto: Christian Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/florian-dick_auf-ihr-helden.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4442"  title="Florian Dick" src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/florian-dick_auf-ihr-helden1-150x150.jpg" alt="Florian Dick FCK 1.FC Kaiserslautern FC Metz Queichtalstadion" width="150" height="150"/></a></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>&#8230; ausgerechnet zum FCK: Wurde er dort ob seiner Herkunft von der anderen Rheinseite aufgezogen?</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;"> Florian Dick: </span>Ja klar, sogar heute noch! Aber das gehört dazu, zumal es immer auf humorvoller Ebene und nie bösartig stattfindet. Diese Rivalitäten müssen im Fußball auch so sein . Wenn sie im Rahmen bleiben, dann gehören sie zum Fußball auch ganz einfach dazu. Ich komme mit den Fans beider Vereine prima zurecht – so anerkannt zu werden, das freut mich enorm. Sie sind auf ihre Art wirklich einzigartig und etwas besonders.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>&#8230; schaut er noch rüber zum KSC?</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;"> Florian Dick: </span>Unbedingt, sogar sehr aufmerksam. Ich kenne ja auch noch viele aus dem Umfeld des Vereins. Man wird abwarten müssen, wie schnell der große Umbruch vonstatten gehen wird, aber ich wünsche dem KSC auf jeden Fall eine sorgenfreie Saison!</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>Das Wildparkstadion?</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;"> Florian Dick: </span>Wenn der KSC eines Tages ein neues Stadion bekäme, dann wäre nicht sicher, ob diese ganz eigene Atmosphäre und Stimmung des Wildparkstadions weitergegeben werden kann. Man sieht am neuen Tivoli in Aachen, dass so etwas nicht einfach ist. </p>
<h2 style="font-weight: normal; font-family: courier; font-size: 13px; letter-spacing: 0.2em; margin-top: 30px; color: gray; padding-left: 10px;">Der einzige Star des FCK</h2>
<p><a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/ivo-ilicevic_auf-ihr-helden1.jpg"></a><a title="Ivo Iličević und seine Brüder / © Foto: Christian Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/ivo-ilicevic_auf-ihr-helden1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4463"  title="Ivo Ilicevic" src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/ivo-ilicevic_auf-ihr-helden-150x150.jpg" alt="Ivo Ilicevic FCK 1.FC Kaiserslautern FC Metz Queichtalstadion" width="150" height="150"/></a></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:30px;">Als dann machte sich die volksnahe und freundliche Truppe des FCK auf den Weg zum Mannschaftsbus. Da auch im zweiten Bundesligajahr die großen Stars fehlen und hiermit der Verein seine sympathische neue Bescheidenheit noch weiter unterstreicht, gelang dies den Bundesligaspielern recht problemlos. Alle Foto- und Autogrammwünsche wurden erfüllt und saßen sie dennoch rasch auf ihren Plätzen. Die Hölle brach erst beim letzten FCKler los – Stefan Kuntz. Da gab es kein Halten mehr und konnte sich die Stürmerlegende nur mehr um Zentimeter voranarbeiten. So beeindruckend diese Bilder waren, verhinderten sie doch ein letztes Gespräch mit ihm. Seine Blicke wurden hilfloser und entschuldigender, doch war es nicht zu ändern. Zumal es ausgerechnet sein Auto war, welches der Abfahrt des Mannschaftsbusses als letztes Hindernis im Wege stand.</p>
<h2 style="font-weight: normal; font-family: courier; font-size: 13px; letter-spacing: 0.2em; margin-top: 20px; color: gray; padding-left: 10px;">Baden und Pfalz – Gott erhalt’s</h2>
<p><a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/stefan-kuntz_auf-ihr-helden1.jpg"></a><a title="Stefan Kuntz hat in Offenbach Kurt Beck die Show gestohlen / © Foto: Christian Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/stefan-kuntz_auf-ihr-helden1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4455"  title="Stefan Kuntz" src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/stefan-kuntz_auf-ihr-helden-150x150.jpg" alt="Stefan Kuntz FCK 1.FC Kaiserslautern FC Metz Queichtalstadion" width="150" height="150"/></a></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:30px;">Zuvor hatten wir noch ein kurz Gespräch mit Pressesprecher Christian Gruber. Alles in Ordnung? Ja klar, der Florian hat sich nicht verändert. Er spricht sogar noch badisch. Gruber lacht: „Zum Glück! Stellen Sie sich mal vor, das Badische hätte sich mit dem Pfälzischen vermischt, er wäre ja überhaupt nicht mehr zu verstehen!“ Der Westdeutsche – seit bald fünf Jahren beim FCK und übrigens Mitglied des VfL Bochum – wird um die Tiefen der südwestdeutschen Dialekte wissen. Ach ja, der Bademeister bemühte sich auffällig um ein derart strenges Hochdeutsch, dass sich alle Schwimmbadgäste rechtzeitig gerettet haben sollten. Beim Platzsturm sah es zumindest danach aus, dass kein einziges Offenbacher Kind gefehlt haben könnte.</p>
<p><span style="font-size: 10px; color: gray; text-align: left;">Text: M.Dreisigacker \ Fotos: C.Pfefferle</span></p>
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		<title>Der Kicker vergißt Nationalspieler Jupp Marx</title>
		<link>http://www.heldenmagazin.com/2011/06/26/der-kicker-vergist-nationalspieler-jupp-marx/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 10:55:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[\ Zu irren ist nicht außergewöhnlich und sind auch wir davon nicht unberührt. Aber dennoch steigt die Empfindlichkeit, wenn sich in den Statistiken Schludrigkeiten über einen KSC-Spieler einschleichen. —————————— So beim Kicker, der online einem der ganz Großen den Status des Nationalspielers vorenthält. &#8230; Jupp Marx (20. November 1934 in Geseke – 24. August 2008), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="line-height: 1.5em; text-align: left; target:_blank;"> <strong><span style="color: #cecece; font-size: 17px; padding-right:3px">\ </span>Zu irren ist nicht außergewöhnlich und sind auch wir davon nicht unberührt. Aber dennoch steigt die Empfindlichkeit, wenn sich in den Statistiken Schludrigkeiten über einen KSC-Spieler einschleichen.</strong> —————————— So beim Kicker, der online einem der ganz Großen den Status des Nationalspielers vorenthält. &#8230; <span id="more-3622"></span></p>
<p style="line-height: 1.5em; text-align: left;"> <strong><span style="font-family: courier; font-size: 16px; background-color: white; letter-spacing: 0.39em;">Jupp Marx</span></strong> (20. November 1934 in Geseke – 24. August 2008), der von 1961 bis ’69  in 139 Bundesliga- , 55 Oberliga-, die Kapitänsbinde in 33 Regionalliga- und 8 Bundesliga-Aufstiegsspielen des Karlsruher SC trug, bestritt nämlich am 3. August 1960 beim 5:0 in Reykjavík gegen Island auch ein Länderspiel, zu dem der damals noch für den westdeutschen SV Sodingen spielende Stürmer sogar ein Kopfballtor beisteuerte. </p>
<p><a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/jupp-marx-auf-ihr-helden2.jpg" alt="Jupp Marx Karlsruher sc KSC deutsche-fußballnationalmannschaft kicker dfb"></a></p>
<p><a title="Jupp Marx im Trikot der Deutschen Fußballnationalmannschaft / © Foto: Privatarchiv Jupp Marx, Karlsruhe-Durlach | Colorierung: Christian Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/jupp-marx-auf-ihr-helden2.jpg"></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3656"  title="Nationalspieler Jupp Marx" src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/jupp-marx-auf-ihr-helden-150x150.jpg" alt="Jupp Marx KSC Karlsruher sc deutsche-fußballnationalmannschaft kicker dfb" width="150" height="150"/></a></p>
<p style="line-height: 1.5em; text-align: left;"><span style="font-family: courier; font-size: 13px; background-color: white; letter-spacing: 0.39em;">Jahrzehntelang</span> in der Ehrentafel der Nationalspieler des Kicker-Almanachs aufgeführt, ist er nun online scheinbar vergessen und nicht berücksichtigt worden. </p>
<p style="line-height: 1.5em; text-align: left;"><span style="font-family: courier; font-size: 13px; background-color: white; letter-spacing: 0.39em;">Karlsruhe</span> ruft Nürnberg und bittet darum, das Andenken an diesen großen Sportsmann und KSCler hochzuhalten. Wie sagte doch der KSC-Spieler Gustav Witlatschil: „Der ausgeprägte Lebenskampf, mit dem die Westdeutschen in ihrer Heimat aufgewachsen waren, fand sich auch in deren Fußballspiel wieder. Wischnowsky, Szymaniak, Cieslarczyk oder Marx – sie kamen zum KSC und haben sich auf dem Platz für den Verein förmlich zerrissen.“</p>
<p style="line-height: 1.5em; text-align: left;">Marx interpretierte sein Fußballspiel in einer Weise, wie es sich die KSC-Fans auch für ihre neue Mannschaft wünschen, die im Heimspiel gegen den MSV Duisburg ihre Premiere feiern wird. In unsrer Ausgabe <a style="background-color:#b99f49; border-bottom: 1px dotted #245b6f; color:#6a051d; font-family: courier; letter-spacing:0.2em; font-size:12px; padding:0 3px;" title="Jupp Marx über sein Fußballerleben" href="http://www.heldenmagazin.com/alte-hefte/auf-ihr-helden-nr-14/" target="_blank">Auf, Ihr Helden! N°14</a>, in der wir Jupp Marx, zitieren wir aus einem mit ihm geführten Interview: „Ich brauchte keinen Trainer, der mich motivieren mußte. Ich sage immer, wenn ich mich dem Fußball verschrieben habe und mich ganz damit identifiziere, dann muß man mich nicht zum Laufen bringen. Es ist mir völlig unbegreiflich, wie ein Spieler, der seine Leistung nicht bringt und auf der Bank sitzt, dies damit begründen kann, daß ihn der Trainer nicht motivieren könne. Ich selbst war fast schon verbissen ehrgeizig und habe in Geseke nach Niederlagen vor lauter Ärger und Wut geweint.“</p>
<p style="line-height: 1.5em; text-align: left;">Der <a style="background-color: white; border-bottom: 1px dotted #245b6f; color: #144455; font-family: courier; font-size:12px; letter-spacing:0.1em; padding:0 3px;" title="auf die Plätze; fertig: Duisburg" href="http://www.heldenmagazin.com/2011/06/23/auf-die-platze-fertig-duisburg/" target="_blank" alt="KSC MSV Duisburg">Ende Juli ins Wildparkstadion kommende MSV Duisburg</a> wird mit der alten Fußball-Romantik des Westens nichts mehr zu tun haben. Marx: „ Die Menschen dort waren solch ein fußballverrücktes Völkchen, daß ich, wenn ich ein Tor erzielt hatte, die ganze folgende Woche keine Milch bezahlen mußte – und die war wegen des Kohlenstaubs sehr wichtig! Oder, wenn ich nach einer Niederlage in der Gaststätte saß und es einer wagte, mich deshalb anzumachen oder herumzupöbeln, dann gingen die sofort aufeinander los – ich mußte nichts tun, das wurde alles für mich erledigt! Also, der Zusammenhalt im Fußball-Westen war ungemein.“ </p>
<p><em style="letter-spacing: 0.3em; color: gray; font-family: georgia;">die</em><em style="letter-spacing: 1.3em;"> REDAKTION</em> </p>
<p><span style="font-size: 10px; color: gray; text-align: left;">Text: M.Dreisigacker \ © Foto: Privat Archiv Josef Marx</span></p>
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		<title>Herzlichen Glückwunsch, Herr Räther!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 11:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; eine Koryphäe wird 60! \ Unser hoch geschätzter und an den – bisweilen mediterran anmutenden – Organisationsfähigkeiten der Chefredaktion erheblich leidende Mitstreiter Heiko Räther feiert heute sein 60. Wiegenfest. Wir gratulieren auf das herzlichste und korrigieren alle anders lautenden Schätzungen, die den Jubilar bereits weit im achten Lebensjahrzehnt verorteten &#8230; Aufgewachsen und sozialisiert in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1 style="font-size:15px; color:#2a537a; letter-spacing:0.02em;">&#8230; eine Koryphäe wird 60!</h1>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/heiko-rather-auf-ihr-helden.jpg" ></a><a title="Heiko Räther — willkommen in der Ü60 — DJ, KSC-Vereinsrat und Redakteur AUF, IHR HELDEN! / © Foto: Matthias Dreisigacker, Karlsruhe" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/heiko-rather-auf-ihr-helden.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3092" alt="heiko räther dj vereinsrat redakteur ksc karlsruher sc" title="Heiko Räther – willkommen in der Ü60" src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/heiko-raether-heldenmagazin.jpg" style="padding-right:5px; padding-bottom:8px;" alt="heiko räther dj vereinsrat redakteur ksc karlsruher sc" width="150" height="150" /></a></p>
<p style="text-align:left; line-height:1.5em;"><span style="font-weight:bold; color:gray; font-size:17px;">\</span> <strong>Unser hoch geschätzter und an den –  bisweilen mediterran anmutenden – Organisationsfähigkeiten der Chefredaktion erheblich leidende Mitstreiter Heiko Räther feiert heute sein 60. Wiegenfest.</strong>  Wir gratulieren auf das herzlichste und korrigieren alle anders lautenden Schätzungen, die den Jubilar bereits weit im achten Lebensjahrzehnt verorteten &#8230; </p>
<p><span id="more-3071"></span></p>
<p style="text-align:left; line-height:1.5em; text-indent:16px;">Aufgewachsen und sozialisiert in Rintheim fand er früh zu Fußball und KSC. In seiner Jugend   war er ein ebenso begeisterter wie unnachgiebiger Autogrammjäger, dessen aufgehäuften Schätze laut  Erzählungen unermesslich gewesen sein müssen. So befanden sich u.a. auch die originalen Signaturen von Weltstars wie Pelé, Garrincha und Erich Wolff  darunter. Offenbar in einer schweren Sinn- und Lebenskrise schenkte er die Sammlung später seinem Neffen, der sie bald darauf meistbietend verhökerte. Der Schmerz hierüber lässt ihn nachts noch heute in Litern von Schweiß baden.</p>
<p style="text-align:left; line-height:1.5em; text-indent:16px;">Auf dem Platz selbst hingegen zeigte er sich weitaus weniger hartnäckig. Zwar durchlief er im Wildpark alle Jugendmannschaften, doch blieb der große Durchbruch aus. Laut Zeitzeugen lagen die Ursachen hierfür nicht nur im libertär werdenden Zeitgeist der späten sechziger Jahre oder der schnöden Ignoranz der sportlich Verantwortlichen begründet, sondern auch in seiner eher lässigen Begabung für diesen Sport. Dennoch gelang es ihm, in einer Lichtbildaufnahme in die „weiße“ Chronik „100 Jahre KSC“ aufgenommen zu werden – zu sehen ist er auf Seite 151 bei der Eröffnung des im letzten Jahr abgerissenen Jugendheims. Er ist der mittig grinsende junge Mann mit der sportlichen KSC-Tasche.</p>
<p style="text-align:left; line-height:1.5em; text-indent:16px;">Nach dem frühen Scheitern seiner fußballerischen Ambitionen verlegte sich der ausgebildete Kindergärtner <em>(sic!)</em> auf das gepflegte Auskosten einer oberrheinischen Lebenskunst, die seinesgleichen wohl vergeblich sucht. Beruflich fassen kann man seine Vita wohl am besten mit dem Begriff einer Karlsruher „DJ-Legende“. Bevorzugt legt er noch heute im Kap, der Dorfschänke und diversen Gerontopartys <em>(„Achtziger“, „Ü 30“)</em> im Substage auf. Zudem ist er beim Heldenmagazin dabei und wurde im vergangenen Herbst in den Vereinsrat des KSC gewählt. </p>
<p style="text-align:left; line-height:1.5em; text-indent:16px;">Bereits am vergangenen Sonntag kündigte er an, an seinem Geburtstag nicht erreichbar zu sein. Seit heute Morgen 9 Uhr konzentriert sich daher die Welle der Gratulanten  auf das Redaktionstelephon, um dem Jubilar persönlich zu gratulieren. Sogar Horst Wild rief bereits an. Um Matthias Dreisigacker einen geordneten Tagesablauf zu ermöglichen, bitten wir von weiteren Versuchen abzusehen und Heiko entweder in Beiertheim persönlich aufzulauern, oder ab morgen wieder bei ihm anzurufen. Er ist heute auf jeden Fall nicht hier zu erreichen.</p>
<p><em><strong>Heiko, the Beat goes on!</strong><br />
Deine Redaktion</em></p>
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