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Die Rheinpfalz-Kolumne « An der Seitenlinie » 15.2.2011

\ Genau das hätte nicht passieren dürfen – eine derart vernichtende Heimniederlage, die allen Beteiligten und Fans des KSC den Schock in alle Glieder jagen würde. Denn es war zuletzt gerade die Heimbilanz gewesen, die den selbstgewissen Hochmut, besser als zumindest drei andere Mannschaften zu sein, getragen hatte. Und jetzt das. Erklärungen für die desolate zweite Halbzeit gibt es viele. Man lese nur die Sportteile in Tageszeitungen und Fachpresse quer und konzentriere sich auf die Berichterstattungen über andere abstiegsgefährdete oder aus der Spur geratene Vereine aller höherklassigen Ligen, und destilliere hieraus die ewigen Klassiker dieses Genres. Damit machte man als Redakteur, bei Arbeitskollegen oder am Stammtisch allemal eine gute Figur und gewiss nichts falsch, denn irgendwie passen würde es gewiss …

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… eine Koryphäe wird 60!

heiko räther dj vereinsrat redakteur ksc karlsruher sc

\ Unser hoch geschätzter und an den – bisweilen mediterran anmutenden – Organisationsfähigkeiten der Chefredaktion erheblich leidende Mitstreiter Heiko Räther feiert heute sein 60. Wiegenfest. Wir gratulieren auf das herzlichste und korrigieren alle anders lautenden Schätzungen, die den Jubilar bereits weit im achten Lebensjahrzehnt verorteten …

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\ Unsere Fotoausstellung Stadtansichten: im Wildpark geht in die zweite Halbzeit und wir können folgende Öffnungszeiten anbieten:

Dienstag 15. Feb. und Donnerstag 17. Feb. jeweils 18 bis 19.30 Uhr

Freitag 18. Feb. 19 Uhr Gesprächssrunde »Groundworking – Jugendarbeit im Fußball heute«

Freitag 18. Feb. 21 bis 24 Uhr zur Veranstaltung »EMMA« (Elektro/Rap)

Sa. 19. Feb. 20 – 24 Uhr zur Veranst. »Rockrainer/ Backwoods Bunch/ Flying Bob« (HipHop)

Sonntag 20. Feb. 15 bis 19 Uhr

Wir freuen uns über Euren Besuch!

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\ Die für Sonntag, 13. Februar um 17 Uhr geplante Gesprächsrunde » Groundworking – Jugendarbeit im Fußball heute « mit Markus Kauczinski, Trainer der U23 des KSC, muss leider verschoben werden.

Sie wird am kommenden Freitag, den 18. Februar um 19 Uhr, nachgeholt. Ebenfalls teilnehmen wird dann neben Kauczinski u.a. KSC-Profi und U19-Nationalspieler Matthias Zimmermann. Stattfinden wird die Runde im KOHI Kulturraum im Rahmen unserer Fotoausstellung Stadtansichten: im Wildpark.

Ihr Ausstellungsbesuch ist durch die Terminverschiebung übrigens nicht gefährdet, die Galerie ist und bleibt regulär geöffnet:

Sonntag, 13. Februar, 16 bis 19 Uhr

Samstag, 12. Februar, 20 bis 24 Uhr – zur Veranstaltung „Brainsheep + Plüderhausen“

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Das Wildparkstadion zu Gast am Werderplatz

\ Am 6. Februar durften wir zur Vernissage unserer Fotoausstellung Stadtansichten: im Wildpark rund 30 Gäste begrüßen, die sich bei uns offenbar sehr wohl gefühlt haben – denn es kam weder zu Ausschreitungen noch zu frühen Absetzversuchen.

Musikalisch unterstützt von den Krusty Moors – unter anderem mit „Fields of Athenry“, dem Evergreen von Celtic Glasgow –  wurden es kurzweilige Stunden. Die Band ist übrigens jeden Montagabend live in Sruffy’s Irish Pub zu hören, ein Besuch lohnt sich allemal!

Besonders gefreut hat uns zudem das Kommen von Marco Wildersinn, Co-Trainer der U23 des KSC, sowie des ehemaligen Verwaltungsrates Lüppo Cramer.

Als nächste Veranstaltung im Rahmen unserer „Stadtansichten“ findet am kommenden Sonntag eine Gesprächsrunde zum Thema » Groundworking – Jugendarbeit im Fußball heute «, statt. Teilnehmen werden voraussichtlich u.a. Markus Kauczinski, der Trainer der U 23 des KSC, sowie ein Vertreter des FC Südstern 06. Die endgültige Gästeliste wird an dieser Stelle bald mitgeteilt werden. Dabei sein können Neugierige für 5 Euro.

Alle, die gestern nicht dabei waren und auch am kommenden Sonntag verhindert sein werden, nutzen bitte die folgenden Öffnungszeiten des KOHI Kulturraum. ——— Die Austellung selbst läuft bis zum 27. Februar.

Nachstehend nun die Öffnungszeiten für die 6. Kalenderwoche vom 7. bis 13. Februar:

Montag, 7. Februar, 19 bis 22 Uhr – zur Veranstaltung „Lesung Süd: Leda Forgo“

Dienstag und Mittwoch, 8. und 9. Februar, jeweils 18 bis 19.30 Uhr

Freitag, 11. Februar, 19 bis 23 Uhr – zur Veranstaltung „Feuer – Pfeffer – Regenwald“

Samstag, 12. Februar, 20 bis 24 Uhr – zur Veranstaltung „Brainsheep + Plüderhausen“

Willkommen!
























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Fotoausstellung im Kohi-Kulturraum Werderplatz 47 KA-Südstadt

Fotoausstellung Wildparkstadion karlsruher sc

\ Am 6. Februar wird in der Südstadt die erste gemeinsame Fotoausstellung mit Aufnahmen rund um’s Wildparkstadion von Christian Pfefferle und Matthias Dreisigacker – den beiden Autoren des Heldenmagazins und des Bildbandes „im Wildpark“ – eröffnet …

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Artikel in der Rheinpfalz vom 6. Januar 2011

\Das Wildparkstadion erwacht aus dem Winterschlaf. Nicht nur sportlich mit einem 5:1 gegen Germania Friedrichstal, sondern auch am Spielfeldrand. Denn in den letzten Wochen des alten Jahres glichen Kulisse und Stimmung zu den Heimspielen den lähmenden Erinnerungen an 2003/04, als die Köstner-Ära sich nur mehr dahinschleppte. Nun machen Fans mobil.

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Die Rheinpfalz-Kolumne « An der Seitenlinie » 21.12.2010

\ Ein Bekannter war kürzlich beim Heimspiel der TSG Hoffenheim gegen den 1. FC Nürnberg. Ihn, einen hundertprozentigen KSC-Fan, trieb nun kein ruchloses Renegatentum in den Kraichgau, sondern nur ein Freund und Cluberer aus dem Fränkischen, den er begleitete. Abends zuvor hatte man in Karlsruhe gemeinsam das Spiel gegen Arminia Bielefeld gesehen. Wohl auch aufgrund der traumatischen Erfahrungen einer spröden Auseinandersetzung zweier Kellergeister der 2. Liga, erbrachte ihm dann der Ausflug in den Kraichgau zwei erstaunliche Erkenntnisse. Einerseits war er ebenso fassungslos wie begeistert über das sportliche Spektakel, das die Mannschaft Ralf Rangnicks auf den Rasen gezaubert hatte. Denn in seiner Naivität hatte er mit einem derartigen Klassenunterschied zu den wöchentlichen Spielen seines KSC nicht gerechnet. Und andererseits war er aufgrund der positiven Reaktionen und Gespräche auf seinen KSC-Schal hin nicht der einzige Wildparkjünger, der sich dort herumtrieb. Wobei es bei jenen keine aufgenötigten Freundschaftsdienste gab, die sie dort hingebracht hatten – sondern schlicht das Interesse an schönem und großem Fußball.

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Die Rheinpfalz-Kolumne « An der Seitenlinie » 13.12.2010

\ „So sieht also ein Konzeptsieg aus!“ Mit mehr Erleichterung denn Zynismus machte ein Fan nach dem freitäglichen Spiel gegen Arminia Bielefeld seiner Erleichterung Luft und stieß mit seinen Begleitern im KSC-Clubhaus sogleich kräftig an. Unvermeidbar wie die Wischerblätter an der Windschutzscheibe in diesen Tagen klebt an Trainer Uwe Rapolder noch immer die Zuschreibung des „Konzepttrainers“, die er sich besonders in seinen Bielefelder Jahren erworben hatte. Da mag sich der gute Mann noch so eifrig bei jeder Gelegenheit gegen dieses Label wehren – es haftet zuverlässig und lässt ihn nicht los. Eine Folge dessen ist, dass die Menschen schlagartig eine fußballerische Wunderheilung des KSC-Teams erwarten, die in der Kürze der Zeit allerdings kaum ernsthaft zu erwarten ist. Daher gilt es zunächst, Augen und Hintern öfters kräftig zusammen zu kneifen und bisweilen Unerträgliches mit nahezu übermenschlicher Gelassenheit über sich ergehen zu lassen – denn die Hauptsache ist, dass der KSC wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammelt.

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Die Rheinpfalz-Kolumne « An der Seitenlinie » 6.12.2010

\ Erst jüngst schaute ich in einer Kneipe in der Kronenstraße vorbei, die sich seit Ewigkeiten mit voller Berechtigung „KSC-Fan-Kneipe“ nennen darf. Wobei der Wirt zugestehen musste, dass die Begeisterung seiner Kundschaft für die Blau-Weißen schon einmal größer war. Als an seinen Bildschirmen vor rund zwei Wochen das Auswärtsspiel in Augsburg zu sehen war, konnte er nur mehr zehn Interessenten zählen. Noch ernüchternder war allerdings, dass sich das Lokal zur anschließenden Übertragung des Bundesligaspiels VfB Stuttgart gegen den 1.FC Köln wieder beängstigend füllte. Nun mag es zwar sein, dass sich dank der Universität so manch schwäbisches Volk in Karlsruhe tummelt, das sich – anstatt völliger sozialer Umnachtung anheim zu fallen –  schutzsuchend um seinen rot-weißen Fetisch zusammenrottet. Doch ist es auch gleichsam bezeichnend, wie desinteressiert viele Karlsruher mittlerweile geworden sind. Der KSC ist mal wieder arm dran, und dabei noch nicht einmal mehr sexy.

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