
\ Spätestens am 12. Mai 2009, nach der unglaublichen 2:3-Heimniederlage gegen Hannover 96 am 32. Spieltag der Abstiegssaison aus der Bundesliga, wurde unüberhörbar deutlich, dass sich Godfried Aduobe einen ganz besonderen Platz im Herzen der KSC-Fans erkämpft hatte ——————————————– „Außer Godfried, könnt Ihr alle gehen“ schrie sich das tief enttäuschte Volk aus dem Leibe. Und Aduobe, dessen Verbleib im Wildparkstadion nicht sicher war, nahm sich trotz der sportlichen Depression die Zeit und dankte gerührt der Sympathien. … Den Rest des Eintrages lesen »
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Die Rheinpfalz-Kolumne « An der Seitenlinie » 26.4.2011
\ Schon den ganzen Nachmittag hatte die Truppe Karlsruher Hooligans in Oberhausen nach Ärger gesucht, um ihn an dessen Ende schließlich doch noch zu finden. Und so belustigt wie nach der enttäuschenden 1:2-Niederlage im „Abstiegsendspiel“ bei RWO nur möglich, hatte die übrige Masse KSC-Fans deren hilflosen Versuche zuvor noch beobachtet und kommentiert, ehe durch das späte Gelingen auch noch die rasche Abfahrt vom Ort der Enttäuschung verhindert wurde. … Den Rest des Eintrages lesen »
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Die Rheinpfalz-Kolumne « An der Seitenlinie » 4.4.2011
\ In der vergangenen Woche sorgte eine Mahnwache von Atomkraftgegnern auf dem Vereinsgelände des 1.FC Nürnberg für überregionale Aufmerksamkeit. Dass sich die Aktivisten nun ausgerechnet am Valznerweiher zusammenrotteten, lag hierbei nicht an der bislang strahlenden Punktebilanz der Cluberer in dieser Saison, sondern an deren Hauptsponsor „Areva“, einem deutsch-französischen Kerntechnikunternehmen mit Weltmarktführerprofil. … Den Rest des Eintrages lesen »
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Die Rheinpfalz-Kolumne « An der Seitenlinie » 14.3.2011
\ Eine mitunter kindliche Ausgelassenheit herrschte im Wildparkstadion nach dem Spiel gegen den MSV Duisburg. Lächelnde Mondgesichter überall, und selbst die routiniertesten Kollegen im Presseraum schäkerten sich in eine an Prunksitzungen erinnernde Lust und Laune. Der 3:1-Sieg hatte die Menschen ohne Zweifel tief berührt. Dass deren Versöhnung mit dem KSC nach den beiden horrenden Heimniederlagen gegen Hertha BSC und Ingolstadt so rasch würde vonstatten gehen können, war kaum vorherzusehen gewesen, sollte Mannschaft, Verein und Umfeld aber weiteren Auftrieb für die restlichen Spiele geben. … Den Rest des Eintrages lesen »
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\ Es war eine jener rauschenden Nächte in der unglaublichen Aufstiegssaison 2006/07, als selbst ein getragenes und nach dem Spiel im Clubhaus versteigertes Leibchen von Jan Männer einen satten dreistelligen Betrag einbrachte. Damals, als die Verantwortlichen des KSC noch eine Nähe zum zahlenden Gesindel pflegten, derer man sich mit der folgenden Ankunft im Fußball-Oberhaus rasch und mit gerümpfter Nase entledigte, als gälte es sich Straßenstaub vom Jacket zu wischen. Nun denn – wo sich also andere heutzutage auf harte Werte wie Gold oder Schrebergärten verlassen können, wird sich jener ebenso unbekannte wie großzügige Fan mit dem einen entscheidenden Bier zuviel dereinst auf eine weitaus unsichere Altersvorsorge verlassen müssen. …
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Die Rheinpfalz-Kolumne « An der Seitenlinie » 7.3.2011
\ Es dürfte selten sein, dass ein derart später und unglücklicher Ausgleichstreffer wie am Samstagnachmittag in Bochum die unendliche Erleichterung der Betroffenen dennoch nicht verhinderte. Und so konnte man nach dem offiziellen Teil der Pressekonferenz einen jungenhaft aufgekratzten Rainer Scharinger erleben, dessen Euphorie auf die Mannschaft ansteckend wirken dürfte. Die Spieler haben in ihm nun schon den vierten Vorgesetzten der Saison vor sich stehen, der alles richten und sie zu einer harmonischen und erfolgreichen zusammenfügen soll. Oberflächlich betrachtet scheint der Einstand Scharingers gelungen zu sein, da man immerhin einen Aufstiegskandidaten am Rand einer Heimniederlage hatte. …
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Die Rheinpfalz-Kolumne « An der Seitenlinie » 1.3.2011
Anmerkung: Geschrieben und gedruckt vor der Entlassung Uwe Rapolders
\ Der 27. Februar 2011 war ein schwarzer Tag in der Geschichte des KSC. Mannschaft, Trainer und Publikum – niemand konnte hinterher für sich behaupten, den Anforderungen des Existenzkampfes in der 2. Liga gerecht geworden sein. Es griffe zu kurz, der Mannschaft eine bewusste Leistungsverweigerung zu unterstellen, da dies nicht ihrem Charakter entsprechen würde. Zudem zeigt die Mannschaft keine ungewöhnlichen Auffälligkeiten von Zerrüttung, sodass man die Gründe für das umgreifende Versagen eher im mentalen Bereich verorten sollte. Es ist dramatisch, dass zur Zeit Kleinigkeiten genügen, um das Kollektiv völlig aus der Bahn zu werfen. …
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FINISSAGE der Fotoausstellung »im Wildpark« Sonntag, 27. Februar 16–22 Uhr

\ Für bald drei Wochen stand nun der Kulturraum KOHI (Werderplatz 47) im Zeichen des Wildparkstadions. Es dürfte nicht häufig der Fall sein, dass ein derart oft besuchter und mit unzähligen Erinnerungen aufgeladener Ort in der Öffentlichkeit derart wenig Würdigung erfährt, ja sogar von vielen am liebsten gleich morgen platt gemacht werden würde. Bei all unserer vielen, einsamen Arbeit rund um Stadion und Verein hat es uns aber wieder Spaß gemacht, sich auf diese Weise mit dieser stimmungsvollen Anlage auseinander zusetzen. Wer in der letzten Zeit an den betonierten Einfallstraßen von Aachen, Paderborn und Frankfurt zu Gast war, wird auch wissen, weshalb.
Zur Finissage (16 bis 20 Uhr) liest nun der Kölner Wort-Performer Stan Lafleur um 17 und 19 Uhr aus seinem Buch „die welt auf dem fusz – Fußballgedichte mit Halbzeitpause“, zudem sind wir noch um weitere Programmpunkte bemüht.
Wer also einen hoffentlich erfolgreichen KSC-Heimspielsonntag mit ein wenig Fußballkultur ausklingen lassen möchte, sollte den Weg in die Südstadt nicht scheuen: Es lohnt sich!
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FINISSAGE Sonntag, 27. Februar 16–22 Uhr (Programm)
\ Geöffnet: sonntags 15 bis 19 Uhr, während der Veranstaltungen im Kulturraum KOHI
sowie 22. und 24. Februar von 18 bis 19.30 Uhr.
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Gesprächsrunde mit Markus Kauczinski am 18. Februar
\ Im Rahmen der Fotoausstellung Stadtansichten: im Wildpark im Kulturraum KOHI am Werderplatz 47 findet am 18. Februar von 19 bis 20.30 Uhr im Restaurant Arda (Werderplatz 53) eine Gesprächsveranstaltung mit Markus Kauczinski, dem Trainer der U23 des KSC, statt. Thema der Diskussionsrunde wird sein: »Groundworking – Jugendarbeit im Fußball heute«. Ebenso teilnehmen wird der ehemalige KSC-Zeitliga-Meister Helmut Zahn, der heute Koordinator U12 – U16 des Scout-Leistungszentrums unsreres Nachbarn, dem 1.FC Kaiserslautern, ist. Zudem werden noch zwei Spieler der U23 des KSC erwartet.
Zuhörer können bei diesem spannenden „Gipfeltreffen“ des Heldenmagazins zum Jugendfußball im Südwesten für 5 Euro dabei sein.

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