Auf, Ihr Helden! N°9

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Emanuel Günther KSC

\ Fünf Spieltage sind in der Saison 2007/08 nun gespielt und dem KSC ist es gelungen, mit seinen bisherigen Leistungen für Aufmerksamkeit zu sorgen – er steht auf dem sechsten Tabellenplatz! So gut stand eine Aufstiegsmannschaft des KSC seit 1963 noch nie da und dies nährt natürlich die Hoffnung, daß es wieder dauerhaft selbstverständlich sein wird, den Innenteil des Kickers von vorne zu lesen. Und nicht von hinten, wo 2. Bundesliga und die Regionalligen ihre Heimat finden. Bei aller Euphorie soll dies ja schon mal vorgekommen sein.

In dieser Ausgabe schauen wir zurück auf fünf erste Bundesligaspieltage im August, zu denen der KSC als Bundesliganeuling antrat: 1963 (gegen den MSV Duisburg), 1975 (gegen Eintracht Frankfurt), 1980 (gegen den FC Bayern München), 1984 (gegen Waldhof Mannheim) und 1987 (gegen den 1.FC Köln). Das sechste Mal vor wenigen Wochen (Gegner hier der 1.FC Nürnberg) sparen wir zwar einstweilen noch aus, da es ja noch sehr präsent sein dürfte – allerdings genießen wir diesen schönen Sommerabend im ehemaligen Frankenstadion noch so sehr, daß wir dieser Ausgabe zwei schöne Aufnahmen dieses Auswärtssieges vorangestellt haben.

Erstmals haben wir in unserem Heft vielen Spielern ehemaliger Gegner Raum für Ihre Erinnerungen gegeben. Und es ist interessant, welche Dinge langjährige Bundesliga-Kämpen über ihre Duelle mit dem Karlsruher SC aus ihrem Gedächtnis gegraben haben. Heinz Höher, Karl-Heinz Körbel, Walter Junghans, Günter Sebert und Thomas Allofs – auch sie sind Teile unseres blau-weißen Fußballgedächtnisses.

Das Interview mit Harald Linder in der letzten Ausgabe hat bei unseren Lesern große Resonanz gefunden; und dies überwiegend positiv, da der Blickwinkel eines Journalisten auf das Karlsruher Fußballgeschehen für den Leser in der Regel im verborgenen bleibt. Allerdings gab es auch Kritik. Da wir es auch in früheren Fällen so gehandhabt haben (Emanuel Günther und Winfried Schäfer), daß wir Betroffenen die Gelegenheit gegeben haben, auf subjektiv als sehr ungerechtfertigt empfundene Aussagen reagieren zu können, sprachen wir mit den Supporters und veröffentlichen einen Leserbrief, der sich mit Linders Arbeit kritisch auseinandersetzt. Wichtig ist für uns: die Leser haben auf diese Weise die Möglichkeit, Themen und Aussagen einmal „gegenzulesen“ und einen anderen Blickwinkel kennenzulernen. Wie bei Leserbriefen üblich gilt auch bei uns, daß aus dessen Inhalt nicht zwingend auf die Meinung der Redaktion geschlossen werden sollte.

Wir wünschen viel Spaß bei unserer N°9 – dessen Titelthema nur dem einen und einzigen gewidmet sein durfte: Ema-, Ema-, Emanuel!

Viel Vergnügen mit den diesmal unter der Knute des unbarmherzigen Christian P. aus M. entstandenen „Helden!“,
Die Redaktion

Aus dem Inhalt:

Heft N°9 erschien im September 2007

\ Die Print-Ausgabe von Auf, Ihr Helden! N°9 können Sie ganz einfach hier bestellen

Hinterlasse einen Kommentar

Du musst eingeloggt sein um einen Kommentar zu hinterlassen. Anmelden »