Wer grätscht, verliert! \ Carsten Rothenbach

ein Gespräch mit Carsten Rothenbach

Herr Rothenbach, haben Sie eigentlich in der vergangenen Saison ein KSC-Spiel live im Stadion gesehen?
Cartsen Rothenbach : Ich hatte es mir eigentlich fest vorgenommen, aber leider kam es am Ende dann doch nicht dazu. Die Spieltage in der Regionalliga lagen oft zu unglücklich. Selbst zum Spiel nach Rostock, das von Hamburg nicht so weit entfernt liegt, konnte ich nicht fahren, da wir am nächsten Tag selbst ein Spiel hatten. Ich hätte es gerne gemacht, sehr schade!

(…)

War der FC St. Pauli im vergangenen Sommer die einzige Wechselalternative für Sie?
Cartsen Rothenbach : Nein. Ich hielt es persönlich allerdings für attraktiver, mit St. Pauli in der Regionalliga um den Aufstieg als mit anderen Vereine um den Klassenerhalt in der 2. Liga zu spielen. Und es sind tatsächlich zwei Vereine, die an mir interessiert waren, abgestiegen. Also war die Entscheidung richtig: Ich mache das entscheidende Tor und feiere anschließend mit 60.000 Leuten auf der Reeperbahn. Unglaublich! Da möchte ich nicht vor 2.000 Zuschauern in der 2. Liga spielen.

In Heidelberg aufgewachsen und viele Jahre in Karlsruhe gelebt. Fühlt sich der Badener Rothenbach in Hamburg wohl?
Cartsen Rothenbach : Man sagt den Norddeutschen ja eine gewisse Zurückhaltung nach – und da passe ich mit meiner Art sehr gut hin. Ich halte mich gerne im Hintergrund und presche nicht nach vorne. Außerdem haben wir in der Mannschaft ja einige Leute aus … dem … „Nachbarstädtle“ (Lachen)

… östlich von Pforzheim …
Cartsen Rothenbach : … ja, ja (sehr heiter)!! Da kennt man sich zum Teil auch noch aus Jugendspielen.

Haben Sie in Hamburg von den Irritationen um gewisse Gesänge bei der Aufstiegsfeier auf dem Marktplatz gehört?
Cartsen Rothenbach : Ja, ich wurde sogar von einem Journalisten darauf angesprochen, was ich denn davon hielte … was da so gemacht wurde … (prustendes Lachen auf beiden Seiten )  …  (man fängt sich wieder) … also, man sollte so etwas vermeiden.

(…)

\ Das ausführliche Interview mit Carsten Rothenbach finden Sie in der Print-Ausgabe von Auf, Ihr Helden! N°8

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