Noch immer möchte keiner auf die Ersatzbank \ die KSC Allstars

\ Seit 2004 halten die KSC-Allstars nicht nur den Mythos früherer Triumphe am Leben, sondern unterstützen finanziell u.a. die Jugendarbeit ihres KSC. Einfach so, aus reinem Spaß am Spiel und Verbundenheit zum Verein. Nicht nur bieten ihre Auftritte den Fans die Gelegenheit zum Wiedersehen und zur Ergänzung ihrer Autogrammsammlung, sondern ist die Mannschaft für die Spieler selbst ein wichtiger Beitrag zum Erhalt von Kamerad- und Freundschaften – und bleiben auf diese Weise Helden zum Anfassen.

„Ach, Leck’ mich doch am A…“ Michael Wittwer läßt keinen Zweifel daran, daß er sauer ist. Noch eine wegwerfende Handbewegung hinterher und er trottet in Richtung eigene Hälfte zurück. So muß er nicht mit ansehen, wie sich Eberhard Carl, statt ihn auf der Außenbahn zu bedienen, in einem Frankfurter Abwehrknäuel aufreibt und den Ball verliert. Nein, der ehemalige KSC-Libero Michael Wittwer ist nicht nur zum Spaß hier. Nicht hier in Reichenbach, bei sintflutartigen Regenfällen und heftigen Sturmböen zu einem Spiel gegen das Traditionsteam der Frankfurter Eintracht im Mai dieses Jahres.

Aber nach Spielende ist alles wieder gut. Die KSC-Allstars haben gewonnen. Mal wieder in Ihrer bald dreijährigen Geschichte, in der überhaupt nur ein Spiel verloren ging. Im Juli 2005 mit einem sicherlich zu hohen 1:9 just gegen die Profis des KSC. „Doch das hätte es gar nicht geben dürfen, weil wir gegen aktive Profis normalerweise gar nicht spielen“, rückt Burkhard Reich die Statistik ein wenig zurecht. Und Allstars-Teammanager Andreas Carl attestiert trocken, daß das Ergebnis nur „mit viel Pech“ zustande gekommen sei.

(…)

\ Den Beitrag über die KSC Allstars finden Sie in der Print-Ausgabe von Auf, Ihr Helden! N°4

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