»Wir haben alle geputzt« \ Günter Franusch

\ Der am 27.02.1959 im oberschlesischen Laban geborene Günter Franusch kam 1985 zum KSC. In 69 Spielen gelangen ihm 2 Tore (hiervon 9/0 in der 1. Bundesliga). Er spielte u.a. für die Offenbacher Kickers, Union Solingen, den KSC und die SG Egelsbach.

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Herr Franusch, Ihre Kickers sind wieder aufgestiegen. Haben Sie sich gefreut?
Günter Franusch : Ja, auf jeden Fall! Obwohl der Kontakt in den letzten zwei, drei Jahren weniger geworden ist, da ich  durch meine Gaststätte doch zu sehr eingespannt bin. Und Familie habe ich ja auch noch. Zuletzt habe ich das Pokalspiel gegen die Eintracht gesehen.

Haben Sie noch Kontakte zum KSC?
Günter Franusch : Ein paar mal im Jahr treffe ich mich mit Wolfgang Trapp, Rainer Schütterle und Lars Schmidt. Und über meinen Kontakt zum ASV Durlach war ich letztes Jahr beim Jubiläumsspiel dabei. Mit Rainer Scharinger, Dirk Schuster und anderen hatten wir eine ganz gute Truppe beisammen. Also, man sieht sich nicht jede Woche aber telefoniert regelmäßig miteinander.

Sie verließen mit Wolfgang Trapp im Herbst 1984 den OFC und kamen über Union Solingen im Sommer nach Karlsruhe. Weshalb verließen Sie Offenbach?
Günter Franusch : Wir mußten damals die Kickers verlassen, da uns der Trainer Fritz Fuchs nicht gepaßt hat. Der brachte die die gesamte Mannschaftshierarchie durcheinander, setzte Stammspieler auf die Bank und mischte sich sogar in die Belegschaft des Vereins ein. Unser langjähriger Zeugwart, Adi Bellof, der mit seiner Frau immer für den Club da war, mußte gehen, weil er ein Taschengeld von 300 Mark erhielt. Dabei war der OFC sein Leben. Unbegreiflich, daß Fuchs eine solche Macht hatte. Vor Wolfgang Trapp und mir waren auch schon Klaus-Dieter Augst und Michael Krätzer gegangen. Die Entlassung von Fritz Fuchs vierzehn Tage nach unserem Weggang kam für uns schließlich zu spät.
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\ Das ausführliche Interview mit Günter Franusch finden Sie
in der Print-Ausgabe von
Auf, Ihr Helden! N°2

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