Der frühe Godfried \ Eugen Fischer

\ Die Fusion des VfB Mühlburg mit Phönix Karlsruhe zum KSC am 16. Oktober 1952 war zwar der entscheidende und richtige Schritt in die Zukunft, aber der Grundstein hierfür wurde schon Jahre vorher gelegt. Und zwar im damals noch dörflichen, erst 1905 nach Karlsruhe eingemeindeten Hafenstädtchen Mühlburg. Von 1927 bis 1949 wirkte dort der Grünwinkler Sportlehrer und Trainer Robert „Boba“ Kraft für den VfB Mühlburg (bis 1933 FC Mühlburg) und sorgte nach dem Krieg für die entscheidende sportliche Wachablösung. Als KFV und Phönix zu schwach geworden waren, erreichte Mühlburg die höchste deutsche Spielklasse und bildete das entscheidende Fundament für die folgenden Erfolge des KSC. Bei aller Mannschaftsleistung war, wie so oft im Fußball, auch dieser Erfolg mit herausragenden Spielerpersönlichkeiten verknüpft. Helmuth Hodel, ehemaliger Spielausschußvorsitzender Mühlburgs und des KSC, nennt hierbei noch heute das „magische Dreieck“ Rastetter-Seeburger-Fischer. Diese drei hielten auf dem Platz den Laden zusammen.

Hugo Rastetter spielte den Part des technisch begnadeten Spielmachers, Georg Seeburger den des erfolgreichen Vollstreckers, der „Schußkanone“, und Eugen Fischer den des umtriebigen und auch torgefährlichen Kämpfers. Sein bevorzugter Aufenthaltsort auf dem Spielfeld ist für die Nachgeborenen am besten mit dem Beispiel eines Godfried Aduobe zu vermitteln. „Wie ein Aduobe heute spielt, so kann man in etwa einen Eugen Fischer charakterisieren – nur, daß Aduobe im Vergleich der bessere Techniker ist“, wie Helmuth Hodel veranschaulicht.

(…)

\ Das ausführliche Gespräch mit Eugen Fischer finden Sie in der Print-Ausgabe
von
Auf, Ihr Helden N°11

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