… und wir machen in der nächsten Saison den Durchmarsch! \ Ausblick Rot-Weiss Essen

\ Trotzige Zuversicht herrschte nach dem verpaßten Aufstieg an der Hafenstraße. Zu unrecht: Vier Jahre später stieg man sogar in die Amateur-Oberliga Nordrhein ab.

Nach der Enttäuschung kam der Trotz. Frank Mill, der noch eine weitere Saison bei Rot-Weiss Essen bleiben sollte, versprach bei Ergänzung der Mannschaft mit ein, zwei Verstärkungen „den Durchmarsch“ in die Bundesliga. Wenngleich unter dem Eindruck des knappen Scheiterns solcher Optimismus der geschunden Essener Seele nur guttun konnte, war er angesichts des zu erwartenden Existenzkampfes in der 2. Liga Nord doch reichlich verwegen. Mit Abschluß der Saison 1980/81 sollten die beiden 2. Ligen Nord und Süd zu einer eingleisigen zusammengeführt werden. Nach einem die vergangenen drei Spielzeiten berücksichtigenden Punktesystem sollten nur die jeweils zehn besten Vereine dieser neuen Klasse angehören. Der Rest hatte dann den bitteren Weg in die Drittklassigkeit anzutreten. Den 22 Mannschaften stand also ein harter Überlebenskampf bevor. Hinzu kam, daß mit Eintracht Braunschweig, Werder Bremen und Hertha BSC drei Bundesligaabsteiger hinzukamen, die von ihrem Anspruch her zwingend in die Bundesliga zurückkehren wollten und mußten. Werders Manager Rudi Assauer zum Beispiel hatte zu diesem Zweck seine ohnehin schon routinierte Truppe mit Spielern wie Klaus Jank, Erwin Kostedde oder dem polnischen Nationalspieler Bogdan Maszthaler verstärkt. Zudem hatte er RWE den schon sicheren Neuzugang Klaus Fichtel weggeschappt. Eintracht Braunschweig und die Hertha waren in ihren Kaderbesetzungen ebenfalls kaum schwächer als zu Bundesligazeiten. Und natürlich waren auch die alten Rivalen Hannover 96, Alemannia Aachen und Fortuna Köln wieder glänzend besetzt.

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