Ich hatte ein Gewinde im Hals \ Rolf Dohmen

\ Rolf „Disco“ Dohmen war der rechte Außenverteidiger des KSC, für den er in der 2. Liga  87 Spiele bestritt und dabei fünf Tore schoß. In der Bundesliga war es ein Tor in 59 Spielen. Hatte er im Hinspiel seinen Gegenspieler Willi Lippens noch klar beherrscht, wurde Rolf Dohmen von diesem in Essen zeitweise vorgeführt.

Herr Dohmen, vor einigen Wochen hat der KSC in Essen gespielt. Erinnerten Sie sich bei dieser Gelegenheit an 1980?
Rolf Dohmen: Ja, selbstverständlich habe ich bei dieser Gelegenheit gerne an die Spiele zurückgedacht. Zumal ich von den örtlichen Medien und vom RWE-Manager darauf angesprochen wurde. Es war ja ein außergewöhnliches Rückspiel und es ist natürlich beeindruckend in ein Stadion zurückzukommen, in dem man einmal den Bundesligaaufstieg geschafft hat.

Obwohl es ja nicht nur Jubelszenen gab, sondern zeitweise tumultartige Zustände …
Rolf Dohmen: Das stimmt. Während des Spiels sind ja schon Zuschauer über den Zaun geklettert und es gab ein Handgemenge mit dem Rainer Ulrich. Auch unsere Ankunft war schwierig. Wir wurden mit dem Bus nicht wie heute in eine Sicherheitszone hineingefahren, sondern mußten mitten auf der Straße aussteigen, wo sich auch die Fans aufhielten. Als ich mit meiner Tasche ausstieg, schlug mir ein Essener mit voller Wucht ins Kreuz, sodaß ich fast nach vorne geflogen bin.

(…)

\ Das ausführliche Interview mit Rolf „Disco“ Dohmen finden Sie in der Print-Ausgabe von Auf, Ihr Helden! N°1

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