Horst Wild, Jung-Bin Park, Wildparkstadion

\ Mit Markus Kauczinski im Gelsenkirchener Parkstadion

Schon zu Zeiten, als Markus Kauczinski noch Trainer der KSC-Amateure war, wurde er von uns in der Vorweihnachtszeit mit unserem Kalender beschenkt.So auch in diesen Tagen und zu dessen ehrlicher Freude.

Da sich der Gelsenkirchener als ganz frühes Kind der Siebziger in unserer Reifeklasse bewegt, liegen Fragen zu seinen Erlebniserinnerungen an die unterstellt gute alte Zeit und besonders deren Stadien nahe. Denn nicht nur im Wildpark wurde in den Siebzigern Fußball gespielt, sondern auch im Parkstadion. …

Herr Kauczinski, für Sie als Gelsenkirchener war das Parkstadion doch bestimmt das Stadion Ihrer Jugend.

Ja, ja, logisch. Ich kenne aber auch noch die Glückauf-Kampfbahn. Später habe ich dort trainiert und Amateurspiele gehabt. Dieser Widerspruch, moderne Spiele mit ihren Medien und Techniken in einem alten Rahmen zu haben, war schon immer besonders.

Nur auf Schalke?

Nein, auch im Lohrheidestadion in Wattenscheid oder in der Grotenburg-Kampfbahn in Uerdingen, das waren immer spezielle Spiele.

Wie viel Spaß hat Ihnen das Parkstadion gemacht?

Ja gut, es war natürlich sehr weitläufig und in den Kurven sehr weit weg, fast schon so wie in unserem (in Karlsruhe, die Red.). Aber das war egal, es war Schalke, mein Verein. Da haben wir uns wohlgefühlt und uns über Komfort, Toiletten oder so etwas gar keine Gedanken gemacht.

Kann es gute Stimmung nur in den modernen Arenen geben?

Nein, der Funke kann überall überspringen.

Gibt es Spiele, die Ihnen aus Ihrer Jugend in besonderer Erinnerung geblieben sind?

Nein, es sind eher Momente. Vielleicht doch das DFB-Pokalspiel mit Olaf Thon 1983 gegen Bayern München, das 6:6 ausging. Das war natürlich ein bombastisches Spiel …

Aber die Siebziger und Achtziger waren nicht nur bunt-kuriose Jahrzehnte …

… andererseits erinnere ich mich an Ausschreitungen nach einem Heimspiel gegen den 1.FC Köln. Ich bekam sie mit, als ich anschließend nachhause gelaufen bin – überall waren Horden von Menschen und Hooligans, die sich geprügelt haben. Das war eine ganz extreme Zeit, weil selbst im Parkstadion alles viel unkontrollierter organisiert war.

Alles hat seine Zeit – aber gibt es etwas ganz Besonders, was an Charme und Charakter alter Stadien in die heutigen Arenen mit hätte hinüber gerettet werden können?

Die Zeiten ändern sich, nicht nur im Fußball. Alles ist viel durchgestylter und –geplanter. Also, ich habe es damals nicht als schlimm empfunden, zum Stadion hinzulaufen und etwas mehr Zeit einzuplanen – auch am Bratwurststand. Da musste ich natürlich fünf Minuten vor der Halbzeit aus dem Block raus, um pünktlich zur 2. Halbzeit wieder zurück zu sein. Aber auch daran bin ich nicht gestorben.

Ganz klassisch Bratwurst und Bier, so sah also Ihr Stadion-Gedeck aus?

(Lacht) Das war normal!

Markus Kauczinski

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