Horst Wild, Rudi Wimmer, Jürgen Weidlandt, Friedhelm Groppe, Hans Haunstein, Eugen Ehmann, Gottfried Fuchs, Ernst Abbé, Gerd Becker, Klaus Beckfeld, Walter Szaule

Das DFB-Pokalspiel des KSC gegen den FC Schalke 04 am 26.Oktober ist noch einige Tage hin, aber der Verein stimmt seine Fans schon seit Wochen besonders darauf ein – mit einem Trikot in der „KSC-Traditionsfarbe“ Schwarz. Wir fragten nach.

\ Dass der KSC nur wenig Geld und daher kreative Marketingideen nötig hat, ist keine Überraschung, sondern bittere Realität. Und um so erfreulicher ist es daher, dass im Pokalspiel gegen den Bundesligisten eine besondere Bedeutung erkannt hat und dem an Erinnerungsstücken interessierten Fan zu diesem Anlass nicht nur die üblichen Wimpel und Schals anbieten wird, sondern zusätzlich \ ein limitiertes Pokaltrikot

„Der Umsatz tut dem Verein gut, von den 500 Stück konnten wir bereits über 300 verkaufen“, sagt Axel Bathiany, neben Arnold Trentl einer der beiden Geschäftsführer der KSC-Marketing GmbH. Und gibt zu, dass der KSC in diesem Bereich längst noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft habe. Das Pokalspiel wolle man nun einmal „besonders in Szene setzen“, zumal sich die Mannschaft dafür ausgesprochen habe – „Sie freut sich darauf, in diesem Trikot zu spielen. Und für die Fans ist es wie eine Sonderbriefmarke und deshalb sehr begehrt“. Einmal in der Saison gestatte es die DFL den Klubs, eine solche Sonderaktion zu machen, und die Karlsruher haben zugegriffen.

Bathianys Freude über den gelungenen Coup ist groß, „es ist auch ein richtig schönes Trikot“. Und es sei deswegen schwarz, weil es eine attraktive und modische Farbe sei, die zudem eine Zeichen setze. Der Frager ist dennoch enttäuscht, gleich zu Beginn des Gesprächs hatte er dies auch zugegeben. Denn KSC, Schalke, DFB-Pokal – da gäbe es doch einen ganz besonderen Bezugspunkt. Vor 56 Jahren hatte der KSC an der Hamburger Straße in Braunschweig mit einem 3:2-Sieg gegen die favorisierten Schalker sensationell den DFB-Pokal gewonnen. Es war der erste Gewinn eines Pokals seit der drei Jahre zuvor erfolgten Fusion aus Phönix und VfB Mühlburg, die ganze Stadt schnappte seinerzeit förmlich über und bot den Männern um Baureis, Fischer, Sommerlatt und Traub einen Empfang, wie er an die Jubelszenen um die 54er Weltmeister um Fritz Walter erinnerte.

Die Badener hatten das Endspiel in ihren roten Ausweichtrikots bestritten, da die Schalker das Zugriffsrecht auf ihre angestammten blauen Jerseys wahrgenommen hatten. Die überlieferten Fotos und Filme sind allesamt in schwarz-weiß gehalten, sodass diese Tatsache langsam in Vergessenheit geriet. Bis in die siebziger Jahre hinein blieb das Rot im Repertoire der Vereinszeugwarte, wenn die üblichen Blau und Weiß keine Verwendung finden konnten oder durften. „Das weiß ich alles gar nicht“, gesteht Bathiany. Weder jener Triumph, geschweige denn der damalige Gegner ist ihm präsent. Aber andererseits, so Bathiany, „ein rotes Trikot würde heute kein KSC-Fan mehr kaufen“.

Und darum geht es. Die eigene Geschichte hin, Tradition her.mD

7 Antworten zu “Eine schwarze Sonderbriefmarke für den KSC”
  1. AlexS sagt:

    Bathiany ist ne Pfeife, warum hat er nochmal diesen Posten beim KSC bekommen?
    Ein Sondertrikot für eine Partie in der zweiten Pokalrunde ist mehr als peinlich.

    So tief ist der KSC also schon gesunken, dass wir diesen Megaerfolg wie Kleinkleckersdorf feiern müssen.

  2. Rafa sagt:

    Ich finde das schwarze Trikot sehr gut denn es sieht toll aus! KApolista alé, Forza KSC!

  3. Holger sagt:

    Schwarzes Trikot ist Kacke.
    Sondertrikot mit Aufdruck megapeinlich.

  4. Uwe sagt:

    @ AlexS

    ..sorry, aber Dein Kommentar ist der blanker Unfug.

    Kennst Du überhaupt die Arbeitsweise von AB, um solche(persönlichen) Beleidigungen aussprechen zu können??

    Diese Trikot-Aktion ist übrigens keinesfalls peinlich, sondern wirtschaftlich völlig richtig und der Situation absolut angemessen.

    Und übrigens: Sogar bsp. Dortmund hat es “nötig”, zum nächsten Ruhrpott-Derby gegen Schalke ein spezielles Sondertrikot anfertigen zu lassen…

  5. AlexS sagt:

    Yo Uwe! Wenn Du eine Zweitrunden-Partie gegen einen Erstligisten zum Anlass nimmst, dafür dann als wäre es ein Champions-League-Finale ein Sondertrikot mit Spieldatum herzustellen, und diese Aktion der “Situation absolut angemessen” findest, tja, dann habe ich keine weitere Fragen, was Deine Urteilskraft gegenüber Qualität und Einstellungskriterien für diverse Personen in unserem Lieblingsclub betrifft.

  6. Jens sagt:

    @AlexS: Immer wieder das gleiche. Was regst Du Dich auf? Dann kauf das Trikot halt nicht! Immer diese ewige Bruddlerei geht mir tierisch auf den S…! Ich finde die Aktion gut. Ein Unternehmen würde auch versuchen aus allem Profit zu schlagen. Es wäre eher fahrlässig es nicht zu tun. Man muss versuchen, vor allem als klammer Verein, Einnahmen zu generieren. Gott sei dank hört der Verein nicht auf solche Leute wie Dich!

  7. Jürgen sagt:

    Aktion mit den Trikots ist auf jeden Fall gute Idee und wenn tatsächlich jetzt schon 300 verkauft sind, dann sind Meckerer nur noch böswillige Hetzer.
    Und was 1956 war, haben die meisten Lästerer auch nur GELESEN!
    …und wehe der KSC hätte die damalige Farbe “rot” aufgelegt, da wäre das Geschrei der VFB Hasser aber wieder gaaanz laut gewesen….
    Ne ne – schon seltsam mit dem KSC und seinen “Fans” – 90% meckern und hetzen nur.

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