Archiv für März 2011

Die Rheinpfalz-Kolumne « An der Seitenlinie » 14.3.2011

\ Eine mitunter kindliche Ausgelassenheit herrschte im Wildparkstadion nach dem Spiel gegen den MSV Duisburg. Lächelnde Mondgesichter überall, und selbst die routiniertesten Kollegen im Presseraum schäkerten sich in eine an Prunksitzungen erinnernde Lust und Laune. Der 3:1-Sieg hatte die Menschen ohne Zweifel tief berührt. Dass deren Versöhnung mit dem KSC nach den beiden horrenden Heimniederlagen gegen Hertha BSC und Ingolstadt so rasch würde vonstatten gehen können, war kaum vorherzusehen gewesen, sollte Mannschaft, Verein und Umfeld aber weiteren Auftrieb für die restlichen Spiele geben. … Den Rest des Eintrages lesen »

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\ Es war eine jener rauschenden Nächte in der unglaublichen Aufstiegssaison 2006/07, als selbst ein getragenes und nach dem Spiel im Clubhaus versteigertes Leibchen von Jan Männer einen satten dreistelligen Betrag einbrachte. Damals, als die Verantwortlichen des KSC noch eine Nähe zum zahlenden Gesindel pflegten, derer man sich mit der folgenden Ankunft im Fußball-Oberhaus rasch und mit gerümpfter Nase entledigte, als gälte es sich Straßenstaub vom Jacket zu wischen. Nun denn – wo sich also andere heutzutage auf harte Werte wie Gold oder Schrebergärten verlassen können, wird sich jener ebenso unbekannte wie großzügige Fan mit dem einen entscheidenden Bier zuviel dereinst auf eine weitaus unsichere Altersvorsorge verlassen müssen. …

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Die Rheinpfalz-Kolumne « An der Seitenlinie » 7.3.2011

\ Es dürfte selten sein, dass ein derart später und unglücklicher Ausgleichstreffer wie am Samstagnachmittag in Bochum die unendliche Erleichterung der Betroffenen dennoch nicht verhinderte. Und so konnte man nach dem offiziellen Teil der Pressekonferenz einen jungenhaft aufgekratzten Rainer Scharinger erleben, dessen Euphorie auf die Mannschaft ansteckend wirken dürfte. Die Spieler haben in ihm nun schon den vierten Vorgesetzten der Saison vor sich stehen, der alles richten und sie zu einer harmonischen und erfolgreichen zusammenfügen soll. Oberflächlich betrachtet scheint der Einstand Scharingers gelungen zu sein, da man immerhin einen Aufstiegs­kandidaten am Rand einer Heimniederlage hatte. …

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Die Rheinpfalz-Kolumne « An der Seitenlinie » 1.3.2011

Anmerkung: Geschrieben und gedruckt vor der Entlassung Uwe Rapolders

\ Der 27. Februar 2011 war ein schwarzer Tag in der Geschichte des KSC. Mannschaft, Trainer und Publikum – niemand konnte hinterher für sich behaupten, den Anforderungen des Existenzkampfes in der 2. Liga gerecht geworden sein. Es griffe zu kurz, der Mannschaft eine bewusste Leistungsverweigerung zu unterstellen, da dies nicht ihrem Charakter entsprechen würde. Zudem zeigt die Mannschaft keine ungewöhnlichen Auffälligkeiten von Zerrüttung, sodass man die Gründe für das umgreifende Versagen eher im mentalen Bereich verorten sollte. Es ist dramatisch, dass zur Zeit Kleinigkeiten genügen, um das Kollektiv völlig aus der Bahn zu werfen. …

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