\ Zum KSC-Heimspiel im Wildparkstadion gegen Fortuna Düsseldorf am kommenden Samstag, den 27. März, erscheint die neue Ausgabe N°18 der HELDEN!

Nachdem Michael Harforth in der letzten Ausgabe unser Titelthema war, legen wir nun in einem 2. Beitrag über ihn nochmals nach. Der heute in Österreich lebende Mittelfeldspieler genoß in Karlsruhe schon früh eine nachgerade hymnische Verehrung, wie sie in der legendären Sendung des Radios Querfunk aus dem Jahre 2002 nachdrücklich zum Ausdruck kam. Daher dokumentieren wir diese Eloge und belegen, daß der geniale Michael Harforth wohl „der einzige Grund war, weshalb jemals ein Ball über den grünen Rasen rollte“.

Obgleich ebenfalls mit herausragenden Anlagen versehen, blieb vom 1969 aus der eigenen Jugend in die 1. Mannschaft gestoßenen Hans Haunstein. Vor 10 Jahren in München verstorben, galt der in Wien geborene, laufstarke und torgefährliche Techniker einst als großes Talent. An der KSC-Ikone Horst Wild nicht vorbeikommend, gelang ihm im Wildpark der große Durchbruch allerdings nicht. Auch sein Wechsel zum TSV 1860 München im Sommer 1975 brachte ihm – trotz des Bundesligaaufstieges 1977 – nicht die ganz großen Erfolge. Hans Haunsteins wechselhafte Lebensgeschichte zeigt, daß München nicht für alle einstigen KSC-Talente zum Ort des großen Glücks wurde.

Weitaus nüchterner, doch nicht weniger pointiert, blickt der ehemalige BNN-Redakteur Ralf Kattwinkel auf seine Jahre als Begleiter des KSC zurück. Es geht um großen Durst und große Erinnerungen – und um den KSC der 80er Jahre, ehe die rasante Professionalisierung des Fußballs manch Menschliches zu verhindern begann.

Wie man sich heute den Aufgaben an der Basis stellt, erklärt schließlich Markus Kauczinski in einem großen Interview. Der gebürtige Gelsenkirchener arbeitet seit vielen Jahren mit Jugendlichen zusammen und zeigt auf, daß Fußball mehr mit Sozialarbeit als mit einem Hochglanzprodukt zu tun hat. Und daß der KSC mit seiner Nachwuchsarbeit auch ohne viel Geld und moderne Jugendzentren absolut wettbewerbsfähig ist.

Abgerundet wird die Ausgabe mit einem herrlichen Foto-Essay Christian Pfefferles.

Sie erhalten das wie üblich Magazin am HELDEN!-Stand vor dem KSC-Clubhaus und bei zahlreichen mobilen Verkäufern auf dem Stadiongelände im Wildpark, sowie ab kommender Woche in Fan-Shop und Geschäftsstelle des KSC, im regionalen Zeitschriftenhandel und natürlich hier auf » www.heldenmagazin.de

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