Archiv für 27. Januar 2010

2. Helden!Abend auf St. Pauli\ Am 5. Februar tritt der KSC zum Wettbewerbsspiel der 2. Bundesliga beim FC St. Pauli an. Wir fahren mit an Elbe und Alster und bieten all denjenigen, die sich dort gleich ein ganzes Wochenende gönnen, noch eine blau-weiße Verlängerung an: Den 2. HELDEN!abend.

Zu diesem Anlaß lesen wir nicht nur zum Teil unveröffentlichte Texte aus den HELDEN! und unserem Bildband im Wildpark, sondern bitten auch noch zu einer hochinteressanten Gesprächsrunde mit den ehemaligen KSC-Spielern Carsten Rothenbach (FC St. Pauli) und Klaus Zaczyk.

Den heutigen Verteidiger vom Millerntor kennt man hierzulande noch sehr gut, klar. Aber wer ist Klaus Zaczyk? Der Nordhesse wechselte 1963 vom VfL Marburg in den Wildpark und war in der Premierensaison 1963/64 der jüngste Bundesligaprofi. Bis zum Bundesligaabstieg 1968 blieb er dem KSC treu und wurde somit zum Zeitzeugen der ersten Bundesligaära unseres Klubs. Über den 1. FC Nürnberg wechselte er 1969 zum HSV, mit dem er 1976 den DFB-Pokal holte und 1977 Europapokalsieger der Pokalsieger wurde. Klaus Zaczyk bestritt insgesamt 400 Bundesligaspiele und erzielte 61 Tore. Noch im Trikot des KSC wurde er von Helmut Schön im Jahre 1967 zu seinem einzigen DFB-Länderspieleinsatz gegen Marokko berufen und erzielte sogleich auch einen Tor.

Wir gehen also davon aus, daß es ein interessanter Abend wird.

Datum und Uhrzeit: Samstag, 6. Februar 2010, 20.30 Uhr
Ort: »Urknall«, Sartoriusstr. 14 in Hamburg-Eimsbüttel
Info: www.urknall-hh.de

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Am Dienstagabend vergangener Woche war das Clubhaus des KSC dicht gefüllt. Hinten drängten sich sogar die Menschen um die verbliebenen Stehplätze. Der Grund für diesen Massenauflauf war ungewöhnlich: Das Präsidium um Präsident Paul Metzger hatte die Mitglieder zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, um sie über den derzeitigen Stand der Dinge zu unterrichten und mit Gerüchten und Unterstellungen aufzuräumen, die es von Beginn an so treu begleiten und charakteristisch geworden sind wie bei Donald Duck das Unglück. Eine zweifellos ungewöhnliche Herangehensweise, keine Frage. Aber da man sich am Adenauerring von einer Presse umzingelt fühlt, die sich aus Sicht der Offiziellen ebenso hartnäckig wie vornehmlich auf jede Ungeschicklichkeit konzentriert und hierbei die positiven Arbeitsnachweise des Trios vernachlässigt, erschien dieser direkte Weg der Kontaktaufnahme zur Basis wahrscheinlich als die einzig noch verbliebene Möglichkeit, sich der Öffentlichkeit mitzuteilen. Es war ein wichtiger Abend für das Präsidium. Und er verlief gut. So gut, daß die überwältigende Mehrheit der Anwesenden mit dem Gefühl nach Hause gehen durfte, daß sich doch mehr auf einem guten Weg befindet, als man hatte befürchten müssen.

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