Archiv für September 2009

Auch nach dem DFB-Pokalspiel gegen Borussia Dortmund, das der KSC – zugegeben unerwartet – deutlich verlor, bleibt es für die KSC-Fans spannend und folgen binnen weniger Tage weitere Höhepunkte: das Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern, sowie am 30. September die Mitgliederversammlung in der Europahalle, auf der das neue Präsidium gewählt werden wird. Am vergangenen Freitag gab es für an Ämtern Interessierte nun die letzte Gelegenheit, ihre Bewerbung einzureichen. Arno Glesius Klaus Thomforde St. Pauli KSC WIldparkstadionDer Letzte, der diese nutzte, war Ex-Stürmer Arno Glesius, der sich um einen der beiden Vize-Präsidenten-Plätze bemühen wird. In Anbetracht der anderen Bewerber um einen dieser zwei Posten ist er der einzige, der über sportliche Erfahrung verfügt. Wie der ausscheidende Rainer Schütterle galt der Spieler Glesius als populärer Sympathieträger, dessen größte Tat gewiß das Ausgleichstor gegen Eintracht Frankfurt in der letzten Minute der Saison 1987/88 war. Dadurch blieben den Mannen um Trainer Winfried Schäfer die nervenzehrenden Relegationsspiele gegen Darmstadt 98 erspart, denen sich hierfür der SV Waldhof stellen mußte. Wer weiß, ob die junge Schäfer-Truppe dieser Belastung standgehalten hätte. Ob Glesius diesen Sympathiebonus wird nutzen können, weiß man natürlich noch nicht. Denn vergangene sportliche Großtaten werden den kritischen Mitgliedern nicht mehr genügen, um ihm das Vertrauen zu schenken. Zu sehr dürften sie an Schütterle denken, der sich in seiner letzten Amtszeit aus unterschiedlichen Gründen doch arg zurückgenommen hatte und keine Impulse mehr setzen konnte. Somit wird Glesius, wie alle anderen Anwärter, fachlich ebenso glänzen müssen wie einstmals auf dem Platz. Zuzutrauen ist es ihm jedenfalls allemal.

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Markus Schupp hat mich nicht verstanden. Nun, so etwas passiert mir öfters und ist so weit nicht sehr verwunderlich. Denn ich gebe zu, daß meine Gedankengänge nicht selten ins Bizarre neigen und sich dem Außenstehenden, wenn überhaupt, erst mit Verspätung erschließen. Und, zugegeben, es ist für einen neuen Trainer auch ungewöhnlich, von einem Journalisten eben nicht nach seinen ersten Eindrücken gefragt zu werden, sondern nach Geschichten von „anno dunnemals“. Nach dem Samstagstraining wollte ich also den neuen Trainer des KSC auf seine FCK-Vergangenheit und folgend auf Besonderheiten früherer Aufeinandertreffen mit dem badischen Lokalrivalen ansprechen. Denn in Kaiserslautern machte der Idar-Obersteiner seine ersten Schritte als Fußballprofi und spielte von 1984 bis 1991 immerhin satte sieben Jahre im roten Trikot. Schon als jugendlicher Fußballfan schaute Schupp, schon aufgrund der räumlichen Nähe, mit Sympathie in Richtung Betzenberg und erlebte dort als Mittelfeldspieler später bemerkenswerte Erfolge – DFB-Pokalsieg 1990 und Deutscher Meister 1991. Und natürlich hat er dorthin noch zahlreiche Kontakte, im besonderen zu seinem ehemaligen Jugendtrainer, der FCK-Ikone Ernst Diehl.

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obwohl wir uns alle Mühe geben, lassen sich bisweilen inhaltliche Fehler in unseren Ausgaben leider nicht verhindern. Nun finden Sie hier zu allen erschienenen Ausgaben der HELDEN! die dazugehörigen Korrekturblätter, auf denen die jeweiligen Korrekturen und Ergänzungen zusammengestellt sind. Sie können diese ausdrucken und in die passenden
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Ihre Redaktion

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