Archiv für Juli 2009

\ Von Zeit zu Zeit weisen wir an dieser Stelle auch auf unsere alten Hefte hin, welche natürlich immer noch nachbestellbar sind. Das unten stehende Interview mit Bradley Carnell sei als Anlass genommen, auf Heft N°8 aufmerksam zu machen, welches hier bestellt werden kann. Die dortige Titelgeschichte ist Bradley Carnell gewidmet.

bradley carnell walter baureis norbert janzon

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Ein Interview mit dem südafrikanischen Nationalspieler Bradley Carnell

\ Nach 93 Spielen und acht Toren (seit Februar 2005) für den KSC endete vor wenigen Wochen Bradley Carnells Zeit im Badischen – sein Vertrag wurde nicht verlängert, die Zukunft des südafrikanischen Nationalspielers liegt nun beim Ligakonkurrenten FC Hansa Rostock.

“Tatort

Zeitgleich mit Godfried Aduobe und Trainer Edmund Becker hatte Carnell einstmals seinen Dienst angetreten und wurde zum Wegbegleiter des Vereins auf dessen Weg aus den Niederungen der 2. Liga bis in die Bundesliga. Als Bradley Carnells erfolgreichste Phase gilt das Aufstiegsjahr 2006/07, während seine Bundesligajahre von häufigen Verletzungssorgen überschattet blieben. Erlebte der sympathische Flügelspieler beim KSC zunächst gute und schöne Jahre, wird seine persönliche Bilanz durch den Bundesligaabstieg und das Taktieren des Vereins hinsichtlich seiner Vertragsverlängerung ein wenig getrübt.

Herr Carnell, wie kam der Kontakt nach Rostock zustande?
Bradley Carnell : Das ging über meinen Berater Jürgen Schwab. Er hatte mir einige Möglichkeiten aufgezeigt, wobei sich Rostock am intensivsten um mich bemühte. Hansa war unter Trainer Armin Veh übrigens schon einmal an mir interessiert, und zwar nach meiner Stuttgarter Zeit – mit meinem Berater war ich sogar zu Verhandlungen in Rostock gewesen. Letztlich waren es nur Kleinigkeiten, weshalb ich mich damals für einen Wechsel zu Borussia Mönchengladbach entschieden habe. Aber Rostock blieb immer ein Thema, und jetzt hat es ja doch noch geklappt! Wer weiß, vielleicht sollte es ja so sein, daß sich die Wege erst so spät wieder kreuzen … (Lächeln)

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Interview mit Godfried Aduobe, Schirmherr der Benefiz-Radtour von Conny Kluge.

\ Godfried Aduobe ist kaum wiederzuerkennen. Im privaten Kreis, auf der Terrasse seines Freundes Conny Kluge in Wörth, erlebt man einen gänzlich ungezwungenen, heiteren Mann, der mit dem „offiziellen” Fußballspieler nur noch wenig zu tun hat. Erst kürzlich war im Kicker treffend formuliert worden, daß Aduobe „die Arbeit mit den Medien scheut”. Doch hier ist nichts davon zu spüren.

Godfried Aduobe KSC

Kennengelernt hatten sich die beiden vor rund vier Jahren, als Godfried Aduobe von Zeugwart Hüseyin Cayoglu bei einem Problem mit seinem Auto die „Helfende Hand” eines Knielinger Autohauses empfohlen wurde – eben Conny Kluge. „Conny ist ein ganz normaler, einfach ein super Typ!”, strahlt der Ghanaer. Daß die beiden ein enges, freundschaftliches Verhältnis verbindet, spürt man sofort. Jede Geste, jedes Augenzwinkern und gegenseitig in die Seite stupsen zeugt von der vorhandenen Vertraulichkeit.

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