1.300 Kilometer durch die Alpen – und dies nicht für einen neuen Stürmer, sondern für die Krebsstation der Karlsruher Kinderklinik

Conny Kluge FUOKK

„Und wenn es einmal regnet und er nicht draußen radeln kann, dann steht im Keller ein Heim-Trainer”. Esther Kluge spricht es gelassen aus, wenn es um die schier grenzenlose Leidenschaft ihres Mannes geht: das Radfahren. Im Juli wird ihn diese Leidenschaft auf eine der anspruchsvollsten Touren treiben, die es für einen Radfahrer gibt – von Monaco nach Liechtenstein. Über den gesamten Alpenbogen mit seinen tausend Serpentinen, runde 1.300 Kilometer in acht Tagen. Der Tagesschnitt wird hierbei 160 km und ca. 4.000 Höhenmeter betragen. Dabei sein werden Pässe wie der des Galibier (2.645 m), der Großen St. Bernhard (2.469 m), der Grimsel (2.165 m) oder die berühmte Bergankunft in L’Alpe d’Huez (1.860 m).

Schon 6.000 Euro sind beisammen

Conny Kluge FUOKK

Hans-Conny Kluge, seit 35 Jahren Mitglied beim KSC, hat sich also einiges vorgenommen. Die Idee zu seinem anspruchsvollen Projekt reifte in den Wintermonaten des vergangenen Jahres. Und schon bald stellte er sich die Frage nach dem Sinn der Schinderei – alleine die Trainingsdistanzen werden sich auf über 8.000 km summieren – und kam darauf, diese Fahrt mit einem guten Zweck zu verknüpfen. Beim Sammeln von Unterstützungsgeldern kamen ihm seine guten Kontakte zu Firmen des Karlsruher Mittelstandes (u.a. Görger & Kies mit San Lucar als Hauptsponsor, Baam Transporte) zugute, die seine ursprüngliche Erwartung („Ich träumte von 500 €”) rasch überholten. Aktuell sind bereits 6.000 € beisammen. Sämtliche Spendengelder fließen direkt auf das Förderkonto, da Kluge die reinen Tourkosten aus eigener Tasche bezahlen wird.

Selbst Udo Bölts hilft!

Zudem arbeitet der Freizeitsportler beim TÜV eines großen Knielinger Autohauses, das traditionell gute Kontakte zum KSC hat. Schnell waren Spieler wie Bradley Carnell, Godfried Aduobe oder Maik Franz – dieser sogar als Schirmherr – zur Stelle, um das Projekt voranzutreiben. Sicher, generell hatte er sich erhofft, daß nicht nur Spieler sondern auch der KSC ein wenig mehr für die gute Sache trommelt. Denn Kluge findet es eine schöne Sache, auch einmal zu zeigen, daß Fußballfans über den Spielfeldrand hinausblicken und soziales Engagement zeigen können.

Gerade für Maik Franz ist Kluges Initiative eine Herzensangelegenheit. Denn schließlich sollen die Spendengelder der Onkologischen Abteilung die Karlsruher Kinderklinik beim Kauf eines kindgerechten Kernspintomographen unterstützen. Nicht zu vergessen sind viele Privatleute (so fährt sein Freund Hans-Joachim Langer das „Service-Mobil”), der Germersheimer Landrat Dr. Fritz Brechtel, aber auch ein Profi-Radfahrer wie Udo Bölts, der die sportliche Herausforderung des Klugeschen Vorhabens wohl am besten abzuschätzen weiß – „Das ist wahnsinnig schwer. Ich helfe Dir!”

Karl-Hein Struth, Sergej Kirjakov und Bruno Labbadia begeisterten ihn

Kluge, Jahrgang 1952, geht seit 1970 ins Wildparkstadion. Gerne wäre der in Wörth bei den Großeltern Aufgewachsene schon früher über den Rhein gekommen, doch war das Geld knapp und fehlte zum Beispiel ein fußballbegeisterter Vater, der ihn mitgenommen hätte. So klappte es für ihn und seinen Freundeskreis erst, als das Erreichen der Altersgrenze von 18 Jahren den Führerschein und ein eigenes Auto ermöglichte. Seither hat er alle Höhen und Tiefen des Vereins mitgemacht, erinnert sich gerne an Triumphe wie das 7:0 gegen den València CF, den unvergessenen Karl-Heinz Struth, Dribbelkönig Sergej Kirjakov oder den menschlich beeindruckenden Bruno Labbadia, aber auch mit Schrecken an das Engagement des heutigen Bundestrainers Joachim Löw: „Das war der Schlimmste!”

Im positiven Sinne „schlimm” wird seine Radtour, für das ihm als Zeitfenster die Tage zwischen dem 20. Juli und dem 8. August zur Verfügung steht, gewiß ebenfalls werden. Dem bescheidenen, unspektakulären Conny Kluge ist hierbei zu wünschen, daß er sein großes Ziel erreicht. Wer, und wenn auch nur mit einem Kleinstbetrag, Kluges ganz persönliche, garantiert dopingfreie „Tour der Leiden” unterstützen möchte, der nutze bitte folgende Möglichkeit.

Spendenkonto des Fördervereins zur Unterstützung der onkologischen Abteilung der Kinderklinik Karlsruhe e.V.:

FUOKK e.V. Karlsruhe
Sparkasse Karlsruhe | BLZ: 660 501 01 | Konto-N°: 10 90 28 233

Bitte vergessen Sie bei der Überweisung nicht, Ihre Adresse anzugeben, damit Sie Ihr Spendenbeleg auch erreicht! Der Verwendungszweck lautet: „Conny Kluge”

5 Antworten zu “Ein KSC-Fan aus der Pfalz radelt für den guten Zweck \ Conny Kluge”
  1. Jordan sagt:

    Bin schwer beeindruckt von deinem vorhaben :) – in diesem Sinne Prost “Conny” *grins. Viel Glück :)

    Grüsse “Der Jordan”

  2. FUoKK eV sagt:

    Lieber Conny Kluge -
    Es freut uns wahnsinnig, daß Sie sich für unseren Förderverein und darüberhinaus für unsere krebskranken Kinder so toll engagieren.
    Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Benefiz- Rennradtour, eine gute Resonanz bei allen potentiellen Sponsorennd für den Schirmherrn dieser Veranstaltung, Herrn Godfried Aduobe immer gute sportliche Erfolge beim KSC.
    Ihnen Conny Kluge einen guten Start, ein gutes Durchhaltevermögen und danach wieder eine gesunde Heimkehr und dies mit “gut gefüllten Sponsorenpäckchen”… und vielen, vielen Dank für Ihr “fast nicht zu toppendes” Engagement.
    In diesem Sinne toi, toi, toi
    Förderverein zur Unterstützung der onkologischen Abteilung der Kinderklinik Karlsruhe eV.
    gez.: Gudrun + Axel Schütte -
    stellvertretend für die Patienten, Ärzte und Schwestern der S 24

    3.Juli 2009 um 09:44 Uhr (Kopiert von http://www.di-cesare.de)

  3. Werksatt sagt:

    Viel Glück und alles Gute bei deiner Tour.
    Komm heile wieder.
    Dein Hegele Werksatt Team

  4. Jordan sagt:

    Glückwunsch Conny Kluge.

    : ) Bekomm gegade die SMS 11:41 Uhr Conny Kluge ” Ziel erreicht Vaduz”

    Komm gut Heim :)

    Grüssle Jordan

  5.