Nicht zum ersten Male in dieser Saison nahm das Publikum im Wildparkstadion einen Spielausgang wie jenen vom vergangenen Samstag mit Schweigen zur Kenntnis. Große Emotionen blieben aus, sieht man einmal von vereinzelten Rufen der Ultras („Absteiger!“) in Richtung ihrer eigentlichen Lieblinge ab, die vom Block nebenan sogleich gekontert („Ultras raus!“) wurden. Dabei erscheint es hanebüchen, die Jungs im KSC-Trikot in der jetzigen Situation auch noch auf diese Weise anzugreifen. Mühe geben sie sich ja, auch wenn die Resultate auf dem Rasen bescheiden bleiben. Daß tatsächlich noch immer nichts verloren ist, zeigen der Blick auf die Tabelle und die Unfähigkeit der Konkurrenten, sich vom KSC entscheidend zu distanzieren. Dennoch irrlichtern die Gefühle der Zuschauer hin und her, wenn sie die tabellarischen Chancen mit der sportlichen Präsentation ihrer Mannschaft im Abstiegskampf abwägen. Damit die Fans noch bei der Stange bleiben, muß es der Mannschaft in den verbleibenden vier Spielen unbedingter gelingen zu zeigen, das Glück auch erzwingen zu wollen. Und dann würde es nach Spielende auch nicht so still bleiben wie nach dem Cottbus-Spiel.























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