Das Gute liegt so nahe — warum das Wildparkstadion bleiben sollte
Geschrieben von Matthias Dreisigacker in KolumnenEs war der Schreiber eines Leserbriefes in den Badischen Neuesten Nachrichten vom vergangenen Freitag, der mit seinen Zeilen wohl vielen Beobachtern der Karlsruher Stadiondiskussion aus der Seele gesprochen haben dürfte. Denn jener formulierte ebenso treffend wie fatalistisch, „der sportbegeisterte Bürger ist es endgültig leid, ständig vom Hickhack im Gemeinderat über die Stadionfrage zu lesen. Wenn es nicht die Informationspflicht der Presse gäbe, sollte man die BNN wirklich bitten, die entsprechende Berichterstattung bis zu dem Tag einzustellen, an dem die ersten Arbeiten an einem Stadion – gleichgültig an welchem Ort – beginnen.“ Und es stimmt ja tatsächlich, daß sich nach nun rund fünf Jahren allgemeine Erschöpfungszustände breitmachen. Zu oft haben Meinungen, Absichtserklärungen und Interessen der Beteiligten gewechselt, als daß man noch an ein absehbar positives Ende glauben möchte. Vielfach fehlte es auf Seiten von Gemeinde und Verein (bei der einen mehr, bei der anderen weniger) an der unbedingten Bereitschaft, sich in entscheidenden Momenten flexibel und willens genug zu zeigen, gemeinsam eine akzeptable Lösung für Karlsruhe und seinen Fußballverein erreichen zu wollen.























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