Archiv für März 2009

Rechtzeitig zum bundesligafreien Länderspielwochenende esklalierten in der letzten Woche die Meinungsverschiedenheiten zwischen Präsidium und Verwaltungsrat des KSC und wurden Details einer gemeinsamen Sitzung der beiden Gremien an die Presse gegeben, die Manager Rolf Dohmen nicht zur Ehre gereichten – Anfang März hatte er einem Verwaltungsrat mit „Mord“ gedroht, sollte sich denn erweisen, daß jener hinter den Gerüchten stecke, daß der Rheinländer vom anstehenden Ausrüsterwechsel profitiert habe. Dohmen hatte sich umgehend bei seinem potentiellen Opfer entschuldigt, was von diesem auch angenommen wurde. Es besteht zwar kein Zweifel daran, daß eine solche Gossenformulierung auf dem Niveau eines Bundesligavereins nichts zu suchen hat. Doch Dohmen hat sich von seiner Gedankenlosigkeit umgehend distanziert, sodaß man diesen Vorfall im nichtöffentlichen Bereich als abgeschlossen betrachten sollte. Das war früher unter Jungs und Männern so üblich und sollte, die Windigkeit der Unterstellungen an Dohmen vorausgesetzt, noch heute gelten

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Ein Bilderbogen von Christian Pfefferle aus dem Wildparkstadion

arminia bielefeld ksc wildparkstadion

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Sonntag, 22. März 2009

Sowohl in Boulevard Baden (Bert Langbehn) als auch im Sonntag (Harald Linder) wird dem KSC für seine Leistung Respekt gezollt und die Niederlage bei den Bayern letztlich als unglücklich bewertet. Auffallend ist jedoch, daß sich beide Blätter hinsichtlich eines Vorkommnisses im Stadion in ihrer Berichterstattung stark unterscheiden. So geht Langbehn auf die Unmutsäußerungen der mitgereisten KSC-Fans („Tschüß Disco” und „Neuanfang jetzt, Vorstand raus”) ein, während Linder hinsichtlich Vorstands- und Managementkritik weiterhin die Ohren auf Durchzug und die Augen verschlossen hält.

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ksc bayern münchen giovanni federico edmund beckerEs ist schon viele Jahre her, daß der Verfasser und einige seiner Freunde sich sehr ärgerten. Im Februar 1989 waren die Abiturienten nach München gefahren, um ihren KSC im DFB-Pokalachtelfinale beim FC Bayern zu sehen. Vor nur rund 7.000 Zuschauern siegte der KSC sogar ebenso überraschend wie verdient mit 4:3. Aber die Freude währte nicht lange. Auslöser war die Videoaufzeichnung der ARD-Berichterstattung über dieses Spiel, in der Reporter Eberhard Stanjek den Spielausgang ausschließlich an Fehlern der Münchner, jedoch nicht an der tadellosen Leistung der Karlsruher festmachte. Natürlich wurde in jugendlichem Ungestüm ein Leserbrief verfaßt, der jedoch nie beantwortet wurde…

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Mittwoch, 18. März

Widerstandskräfte weckt laut BNN (René Dankert) offenbar die Aussage von OB Heinz Fenrich, der im Anschluß an das Bielefeld-Spiel in einem Radio-Interview kund tat, „’wer ein Heimspiel gegen einen solchen Gegner nicht gewinnt, kann nicht in der ersten Liga bleiben. Deshalb ist nach dem Spiel heute klar: Wir steigen ab!‘” Maik Franz soll darob in den Boulevard-Medien gezetert haben, während sich Christian Eichner wehmütig an einen OB wie Professor Seiler erinnert, der sich „’mit viel Herzblut für den Verein eingesetzt hat und das immer noch tut‘”. Auch Antonio da Silva hat den Glauben noch nicht aufgegeben und möchte „’befreit, aggressiv und frech‘” beim FC Bayern auftreten – „’wir haben auch in der Vergangenheit schon mehrfach bewiesen, dass wir gegen große Mannschaften große Spiele machen können.‘”

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Dienstag, 10. März 2009

Zunächst noch zwei Nachträge zur Sonntags- und zur gestrigen Montagspresse – im WO am Sonntag titelt Thomas Riedinger: „Motor läuft gut, doch Turbo zünden die Wölfe“. Weiter schreibt er, „so schlecht sah das doch gar nicht aus, was der Karlsruher SC (…) anzubieten hatte.” Gute Leistungen attestiert er in seinen Einzelbewertungen Miller, Drpic, Langkamp und Kornetzky. Abgefallen seien hingegen besonders Timm, Freis, Engelhardt, da Silva, Federico und Saglik.

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Von Winfried Weber

\ Der ehemalige KSC-Spieler Gerhard Faltermeier (23.10.1943 in Steinsberg — 09.03.2009 in Karlsruhe) ist nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Für den KSC spielte er von 1972 bis 1974 und bestritt in dieser Zeit 60 Spiele (9 Tore) in der Regionalliga Süd, sowie 7 Spiele (kein Tor) in der 1973er Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga. Zudem bestritt Gerd Faltermeier zwischen 1965 und ’68 13 Spiele (2 Tore) für die Amateur-Nationalmannschaft des DFB. … Den Rest des Eintrages lesen »

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Dienstag, 3. März 2009

Die Frankfurter Allgemeine (FAZ) geht in ihrer Nachbetrachtung (Oliver Trust)  des VfB-Spiels vor allem auf die negativen Begleitumstände des Derbys ein. Zur sportlichen Situationsbeschreibung zitiert der Autor auf ebenso charmante wie präzise Weise KSC-Manager Rolf Dohmen – „’Der Lehmann hätte auch seinen Chauffeur ins Tor stellen können – oder seinen Hubschrauberpiloten. Nichts kam aufs Tor, nichts.‘”

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Siggi Reich KSC VfL WolfsburgNur wenige Stunden vor dem samstäglichen Spielbeginn nutzte der Verfasser die Reise nach Wolfsburg, um einmal mit dem Fleisch gewordenen Alptraum seiner Jugendtage zu sprechen – Siegfried „Siggi“ Reich, einst brandgefährlicher Stürmer u.a. von Arminia Bielefeld, Hannover 96 und dem VfL Wolfsburg. Zwischen 1983 und 1989 war er in neun Spielen gegen den KSC auf dem Platz gestanden, um in diesen satte 13 Tore gegen die Blau-Weißen zu erzielen. Fürchterlich! Es wurde eine angeregte und amüsante Unterhaltung mit dem heute zufrieden im Stadtteil Fallersleben ansässigen, ein Sportgeschäft betreibenden Torjäger. Am Ende meinte er spaßeshalber, daß er noch mal mit dem Felix sprechen wolle, ob er ihn heute nicht doch noch einmal aufstellte – nur so, damit der VfL gegen seinen Angstgegner auch tatsächlich eine Chance habe…

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\ In der letzten Kolumne schrieb der Verfasser sein Unverständnis über die vermeintlich gezielte Blockade des Stuttgarter Mannschaftsbusses durch KSC-Fans nieder. Noch am Tage des Erscheinens des Beitrages stellte sich jedoch heraus, daß ihn die diesbezüglich zur Verfügung stehenden Informationen, sowie ein indiskutabel weit von der Realität entfernter Polizeibericht in die Irre geführt hatten. Im wesentlichen entstanden war diese Situation aus einer Folge polizeilicher Fehleinschätzungen sowie den Automatismen menschlichen Gruppenverhaltens. Ein einseitiger Schuldvorwurf, im übrigen nicht nur zu diesem Vorfall im Rahmen des Derbys, ist daher falsch.

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