Dienstag, 24. Februar 2009
Eine gute Nachricht verkündet René Dankert (BNN) – Maik Franz hat „vage ins Auge gefaßt“, zum Heimspiel gegen Energie Cottbus am 30. Spieltag wieder einsatzbereit zu sein.
Mittwoch, 25. Februar 2009
„Der KSC wird sein Hauptproblem nicht los“, schreibt René Dankert in den BNN – klar, es geht um die Abschlußschwäche. Trainer Edmund Becker sähe als Ursache nicht nur „Instinktlosigkeit” in Tornähe, sondern erkenne zudem auch eine „Qualitätsfrage“. Bei Standards fehlten zudem ein Mario Eggimann sowie die Konsequenz, die Räume im gegnerischen Sechzehner nach Vorgabe zu besetzen. Laut Dankert denke Becker nun darüber nach, im Stuttgart-Spiel den noch vor kurzem als Hoffnungsträger gefeierten Christian Timm durch Neuzugang Mahir Saglik zu ersetzen.
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Ein Bilderbogen vom Matthias Dreisigacker aus dem Niederrheinstadion und dem neuen Müngersdorfer RheinEnergieStadion

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Samstag, 21. Februar 2009
Die heutige Partie gegen Eintracht Frankfurt besitzt für den KSC eine besonders hohe Bedeutung. Von René Dankert (BNN) hierauf angesprochen, bestätigt dies Trainer Edmund Becker: „’Erstens wollen wir die Richtung, die wir gegen den HSV und in Köln eingeschlagen haben, fortsetzen‘”, zudem müssen angesichts des Auswärtsprogramms zuhause unbedingt zuverlässig Punkte geholt werden, und wolle man schlußendlich „’die kleine Schallmauer von 20 Punkten‘” durchbrechen.
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Nein, solch ein Spiel mußte man nicht verlieren. Daß es dem KSC aber dennoch zum so und soviel wiederholten Male in dieser Spielzeit geschah, vermag dem mitfiebernden Betrachter auch noch den letzten klaren Gedanken zu verleiden. Man bedenke – da kam eine Frankfurter Eintracht in den Wildpark, der man das „Nur-Nicht-Zu-Viel-Wollen“ nicht nur im spieltaktischen Bereich, sondern auch im Habitus jedes einzelnen Akteurs deutlich anmerkte. Entsprechend zurückhaltend agierend, kam sie zwangsläufig zu kaum wahrnehmbarer Gefährlichkeit vor dem Karlsruher Tor. Daß sie am Ende trotzdem alle drei Punkte mitzunehmen im Stande war, zeigt den eigentlichen Irrsinn des Fußballspiels, oder vielmehr des „KSC 2008/09“, nur zu deutlich auf.
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Nun ist es ja nicht so, dass man völlig humorlos ist oder gar reflexhaft alles, was im Bereich “Comedy” in diesem Land nach Loriot kam, als primitiv, laut und wenig intelligent abqualifizieren muss. Gewiss, der Mensch lacht und freut sich heute über Dinge, die noch vor zwanzig Jahren völlig zu Recht als die Grenzen des allgemein gültigen Geschmacks verlassend bezeichnet worden wären. Doch man findet sich damit ab und ist eher noch darüber erleichtert, dass die Leute ihre intellektuelle Verwahrlosung vorwiegend auf diesem noch recht harmlosem Gebiet austoben können. Auch akzeptiert man, dass in diesen Tagen mit Dingen Geld verdient wird, die – aus gutem Grund – früher inakzeptabel gewesen wären. Im Besonderen gilt dies für die deutschen Fußballvereine, die um ihre “internationale Wettbewerbsfähigkeit” jederzeit kämpfen müssen und deshalb glauben, alles, aber auch wirklich alles zu Geld machen zu müssen.
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Das Neue Jahr begann, wie das Alte endete: Nach dem schmachvollen Pokalaus gegen Wehen Wiesbaden, der Niederlage in Bochum und dem Abrutschen auf einen direkten Abstiegsplatz meldete sich ausgerechnet der Meisterbezwinger aus Hamburg zum Duell um die Punkte im Wildparkstadion.

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Samstag, 14. Februar 2009
Na, mal schauen, was denn so der Kölner Boulevard über den KSC zu schreiben hat. Die BILD vermeldet, „Der Wechsel von Karlsruhe-Stürmer Sebastian Freis (23) zum FC ist durch!” und bestätigt, daß Köln nach wie vor Markus Miller im Hinterkopf habe.
Der Express wiederum titelt, „Der Freis ist heiß!” und schwärmt: „Dieser Sturm soll der Liga das Füchten lehren: Tor-König Milivoje Novakovic, ‚Prinz’ Lukas Podolski – und Baden-Blitz Sebastian Freis.” Zudem zitiert die Zeitung Christoph Daum mit den Worten, „’er hat überragende Anlagen. Wenn er noch permanent treffen würde, könnten wir ihn nicht bezahlen. Das Toreschießen bringe ich ihm schon bei‘”. Als Gehalt werden 720.000 Euro zuzüglich 30.000 Euro Siegprämie vermeldet.
Dies ist eine gute Nachricht für den Express. Doch er trauert auch: „Schade! Karlsruhes schärfster Schuß bleibt zu Hause“. Gemeint ist natürlich Nives Celsius, die Gattin von Dino Drpic. Immerhin, „zumindest können sich so alle auf das Geschehen auf dem Platz konzentrieren“. Keine schlechte Idee.
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Donnerstag, 12. Februar 2009
Auf Seite 3 der BNN wurde nur für die Stadiondiskussion eine ganze Seite freigeräumt und gewinnt der Leser hiermit einen guten Überblick über den Stand der Dinge. Auch die Computer-Animation eines neuen, auf die alten Wälle aufgesetzten Wildparkstadions wirkt beeindruckend – ein Koloß, der seinesgleichen sucht.
Nochmals sind Für und Wider der jeweiligen Standorte Wildpark und Gleisdreieck aufgeführt. Eine klare Positionierung fällt dennoch schwer, da beide Standorte mit noch zu lösenden und kostspieligen Fragestellungen verbunden sind. Es braucht also weiterhin viel Geduld, bis einer der beiden Parteien ein entscheidender Vorstoß gelingt.
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Na endlich – der Abstiegskampf in der Bundesliga nimmt an Fahrt auf! Sonderlich überraschend kommt das Ende des Schneckenrennens aus der Vorrunde zwar nicht, doch lassen die Paukenschläge der ersten beiden Vorrundenspieltage erahnen, daß es nur allzu schnell gehen könnte, bis der eine oder andere entscheidend ins Hintertreffen geraten sein wird. Bielefeld punktet in Bremen und gegen die Berliner Hertha, der VfL Bochum erweist sich bei den heimstarken Wolfsburgern als die bessere Mannschaft und verpasst nur unglücklich knapp eine weitere Aufstockung des Punktekontos. Auch Cottbus und Borussia Mönchengladbach warteten jeweils gegen die TSG Hoffenheim mit respektabler Gegenwehr auf, wobei Brandenburger gegen Hannover 96 sogar einen wichtigen Sieg hinzufügen konnten. Und von oben drohen mit eben Hannover, Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Köln noch weitere Klubs in den Abstiegskampf hineingezogen zu werden. Daß die beiden Letztgenannten auch die nächsten Gegner des KSC sein werden, macht das Ganze um so appetitlicher.
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Montag, 9. Februar 2009
Christian Kamp (FAZ) hat seinen gestrigen Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung nochmals aufgewertet. Erneut geht es aber nahezu ausschließlich um den Hamburger SV und dessen unglücklichen Verteidiger Michael Gravgaard. Kamp erweckt hiermit den Eindruck, daß der samstägliche Sieg ausschließlich auf das Unvermögen der Norddeutschen zurückzuführen ist. Immerhin resümiert der Autor jedoch im vorletzten Absatz, daß zuzüglich zu der Tugend des KSC, gegen namhaftere Gegner seine „besten Leistungen” zu zeigen, „in den entscheidenden Momenten inzwischen auch noch die nötige Portion Willenskraft dazukommt“.
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