Positive Zeichen im Wildparkstadion — der KSC tritt an, seine Skeptiker zu widerlegen
Geschrieben von Matthias Dreisigacker in Fotos, Kolumnen\ Nach jedem Bundesligahalbjahr startet das Kicker-Sportmagazin eine Umfrage unter den Profis der höchsten deutschen Spielklasse. Die Teilnehmerzahl dürfte zwar nicht gänzlich wissenschaftlichen Kriterien entsprechen, gleichwohl erlaubt sie dennoch ein repräsentatives Stimmungsbarometer. Naturgemäß kommt der KSC nicht für viele Kategorien in Frage – wobei immerhin Edmund Becker noch in der Winterpause 2007/08 der „Gewinner unter den Trainern“ war. Daß dies für den Januar 2009 nicht mehr gilt, ist nicht überraschend. Interessant war dieses Mal also nur die Frage nach den zu erwartenden Direktabsteigern am Ende dieser Spielzeit. Sehr deutlich tippen die Bundesligaprofis hierbei auf Energie Cottbus und Borussia Mönchengladbach, ehe mit einem satten Puffer der KSC, der VfL Bochum und Arminia Bielefeld folgen. Nachdenkenswert wird dieses Ergebnis, wenn man sich das während der Vorrunde ausdauernd gepflegte Mantra von Trainern, Spielern und Management der Badener in Erinnerung ruft, daß man oftmals nur unglücklich die Punkte abgegeben habe, Kleinigkeiten fehlten und generell unter Wert geschlagen worden sei. Wäre dem nun so gewesen, dann hätte sich dieses subjektive Empfinden auch in den Einschätzungen der generischen Spieler wiederfinden müssen. „Puh, da haben wir aber noch mal Glück gehabt!“, oder, „die sind ja gar nicht so schlecht, wie sie stehen!“ – solche Wahrnehmungen gab es eben nicht und wurde somit ein besseres Abschneiden der Karlsruher in der Umfrage verhindert. Diese Schlußfolgerung kann als weiterer Beleg dafür dienen, wie sehr sich beim KSC im Vorlauf der Hinrunde Wunsch und Wirklichkeit voneinander entfernt hatten.























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