Freitag, 12. Dezember 2008
Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte ausgesprochen verschlafen hat offenbar Richard Leipold in der Frankfurter Allgemeinen (FAZ). In einem Beitrag über die Gladbacher Borussia zieht er einen Vergleich aus der, den KSC betreffend, Mottenkiste der 70er und 80er Jahre: „Nach einem langen, schleichenden Prozess ist die Borussia vom fünfmaligen deutschen Meister aus den siebziger Jahren geschrumpft zu einem Klub, den die gleichen sportlichen Alltagssorgen plagen wie notorische Auf- und Absteiger der Kategorie Bochum, Bielefeld oder Karlsruhe. Von Vereinen dieser Couleur unterscheidet sich Gladbach nur in zwei Punkten. Zum einen verfügt der Klub über ein modernes, großes Stadion (…), zum anderen über eine große Zahl an Fans (…).“ Dabei ist der KSC in den vergangenen 21 Jahren gerade einmal aus der Bundesliga ab- und zweimal in die selbige wieder aufgestiegen! Schade, daß dem Verein in der bedeutendsten deutschen Tageszeitung die unglückselige „Fahrstuhlzeit“ noch immer derart angehängt wird.


Nachdem Harald Linder im Sonntag bereits über die Verhandlungen um einen neuen Ausrüster berichtet hatte, kommt nun die „alt FasenachtBNN mit fünftägiger Verspätung hinterher und informiert René Dankert die Leser darüber. Immerhin jedoch darum ergänzt, daß sich der einstige Nike-Angestellte Rolf Dohmen aus den Verhandlungen heraushalten möchte.

Zum morgen anstehenden Spiel bei der Hertha schreibt Harald Linder im Kurier, „dass sich durch die Leistung der bisherigen Reservisten insgesamt der Konkurrenzdruck erhöht hat“ und dies Becker zugute komme. Hinsichtlich der Transferbemühungen geht der Autor davon aus, daß der KSC seinen Kader aus finanziellen Gründen eher in die Breite ergänzen, denn um einen „Kracher“ verstärken möchte. In seinem „Sportkommentar“ wiederum macht Linder Werbung für eine neue KSC-Publikation – ein Kochbuch.

Und noch ein Nachtrag von gestern. In der Sport-Bild hat Marco FenskeZoff um die Torhüter überall im Liga-Keller“ festgestellt. Für den KSC heißt dies, daß Markus Miller nicht mehr unumstritten sein soll: „Vier Tore mußte Miller in dieser Saison auf seine Kappe nehmen – kein anderer patzte so oft. Im Kalenderjahr 2008 verschuldete der 26-jährige zehn Gegentreffer – indiskutabel.“ Zudem soll Jean-Francois Kornetzky ob Beckers Festhalten an seiner Nummer Eins so langsam ungehalten sein.

Samstag, 13. Dezember 2008
Rolf Dohmen  ist laut den BNN für den KSC-Auftritt in Berlin sehr zuversichtlich: Daß das hervorragende Spiel gegen Bremen – im Gegensatz zum 3:3 gegen Leverkusen – diesmal keine Eintagsfliege gewesen sein kann, begründet der Manager damit, daß damals „noch nicht jeder begriffen (habe), um was es geht.“ Auch vermutet Autor Gerhard Wolff bei Dohmen ein hohes Maß an Eigeninteresse, da er sich die sonntägliche KSC-Weihnachtsfeier in einem Pfälzer Gastronomiebetrieb nicht vermiesen lassen möchte. Hierbei mag es zwar sein, daß der Autor seinen Artikel mit einem weiteren Anekdötchen zu just dort begangenen Hochzeits- und Geburtstagsfeiern Dohmens anreichern möchte – doch müssen deshalb nicht Ort und sogar zweimal der Name der betreffenden Wirtschaft genannt werden. Für solche Arten der  Schleichwerbung gibt es in Karlsruhe andere Blätter.

Sonntag, 14. Dezember 2008
Im Boulevard Baden (BB) ist es interessant zu beobachten, wieviel Raum seit jüngerer Zeit  Themen der TSG Hoffenheim gegeben wird. Diesmal ist es ein Bericht über Timo Hildebrand („’Mal wieder bei Mutti was Gutes essen’“), der einer ausführlicheren Betrachtung des KSC-Spiels im Wege steht. Der Spielbericht hingegen ist als Ausformulierung statistischer Fakten wie stets nur überwiegend beschreibend.

Auf der Titelseite des BB überrascht Bert Langbehn mit der Aussage „drei badische Fußballvereine sorgen für Furore.“ Hoffenheim – klar, Freiburg – nun ja. Aber der KSC? Auch im folgenden Vergleich der Aufsteigerbilanzen von KSC und TSG Hoffenheim bleibt man verwundert an einem Satz über die Nachwuchsarbeit des KSC hängen – „Umso erstaunlicher, und dies darf als Ritterschlag für die sportliche Kompetenz der Trainer gelten, dass die Nachwuchsabteilung mit steter Konstanz Eigengewächse nach oben bringt.“ Aber,  vielleicht gibt es für den Ausdruck „Konstanz“ auch verschiedene Interpretationsmöglichkeiten.

Die Spielanalyse macht DER SONNTAG zweifelsohne ausführlicher, doch kann David Ruf das enttäuschende Ergebnis natürlich auch nicht wegzaubern: „Auch wenn der 4:0-Erfolg der Berliner sicher zu hoch ausfiel, brachen beim KSC wieder altbekannte Schwächen in Defensive und Offensive auf.“ Des weiteren vertieft sich Harald Linder in Statistisches zum Thema „das verflixte zweite Jahr“ und schreibt, daß eine endgültige Klärung des Rechtsstreites mit dem Architekturbüro Fiebiger wohl nicht wie geplant zum 27. Januar zu erwarten sei, da der KSC neue, noch zu prüfende Beweismittel vorgelegt habe. Grundsätzlich sei der KSC jedoch weiterhin sehr zuversichtlich.

Matthias Wolf (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) hatte in Berlin erlebt, wie „der abermals harmlose KSC im Abstiegsstrudel versinkt“ und findet kaum einen Gefallen an der Aktion der Karlsruher, mit Freundschaftsshirts aufzulaufen. Konsequent hingegen war für ihn die Hertha, die auf diese Symbolik verzichtete und „hartnäckig um den Sieg“ kämpfte.

Montag, 15. Dezember 2008
In seinem Kommentar in den BNN zieht René Dankert das Vorrundenfazit, daß sich die Mannschaft für das ihr gegenüber erwiesene Vertrauen nur äußerst unzuverlässig revanchierte und deutet die anvisierten Personalkorrekturen in allen Mannschaftsteilen „als eine grundlegende Korrektur einer nicht aufgegangenen Saisonplanung“: „Wie sich zeigt wurde einiges unterschätzt, manches andere überbewertet.“ Treffend auch sein Urteil zum 0:4 bei der Hertha: „Wie es soweit hatte kommen können, hatten die 90 Minuten in komprimierter Weise gezeigt. Ein Schnelldurchgang hinlänglich bekannter Gebrechen, auf Spielfilmlänge komprimiert.

Daß Rolf Dohmen nach diesem Spiel mit Geduld und Nerven offenbar am Ende war, dokumentieren dessen drastische Zitate. So über Stefan Bucks „Vorlage“ zur Berliner Führung: „So etwas Doofes habe er noch nie gesehen, hat Max Merkel mir einmal in einem ähnlichen Fall gesagt.“ Und seinen „sogenannten Bundesligaspieler(n)“  kündigte er keine Weihnachtsfeier, sondern ein „Frustbesäufnis“ an.

Für dieses Zitat weiß Matthias Wolf (Frankfurter Allgemeine) sogar noch eine hübsche Ergänzung. Denn er konfrontierte hernach einen Spieler mit dem Wutausbruch Dohmens: „Andreas Görlitz musste erst einmal schlucken, als er vom Wutausbruch des Vorgesetzten erfuhr. ‚Die hätten ja vor der Saison auch schon ein paar Spieler holen können’, wagte er einen kurzen Gegenangriff, bevor ihm klar wurde, dass das wenig Sinn ergeben würde. ‚Wir haben eine gute Mannschaft und das Zeug, in der Bundesliga zu bestehen (…), wir müssen nur unser Können abrufen.’

Steffen Rohr wird im Kicker deutlicher. „In der Abwehr nicht bundesligatauglich, im Abschluß nicht erstligareif!“  Hinzukommend bemängelt er die fehlende Aggressivität, „(…) der KSC sah gerade mal 29 Gelbe Karten. Gegen die Mitkonkurrenten Bochum (46mal Geld) oder Mönchengladbach (42) sind die Becker-Bubis aus dem Wildpark fromme Lämmer…“ Nun ja, die genannten Vereine stehen dennoch hinter dem KSC. Und außerdem macht man es sich etwas zu einfach, Willen und Einstellung zu Spiel und Gegner alleine anhand der Kartenstatistik belegen zu wollen.

Aber auch Johannes Kopp (Badisches Tagblatt) nimmt hierauf Bezug: „So harm- und einfallslos wie die Badener hatte sich in Berlin schon lange keine Mannschaft mehr präsentiert. Der KSC erweckte den Eindruck, man hätte sich – Abstiegskampf hin oder her – auf das Saisonziel verständigt, die Fair-Play-Wertung gewinnen zu wollen. In dieser Hinsicht war die Fahrt nach Berlin für die Badener ein Erfolg: Vier Gegentreffer zwar, aber keine Karte kassiert.“ Auch der rasende Rolf Dohmen findet seine Aufmerksamkeit – „Dohmen war giftig, präsent – und er attackierte. ‚Gut gespielt in der zweiten Halbzeit? Hören Sie mir auf. Wir haben wie eine Schülermannschaft gespielt’, grantelte er. Das Thema Neuzugänge nutzte der Manager gar, um allen in der Mannschaft, Torwart Miller ausgenommen, eine Abmahnung zukommen zu lassen: “Nach dieser Partie müssen wir zehn neue Spieler holen.” Dem zürnenden Dohmen war nicht nach Differenzierungen zumute.“

Dienstag, 16. Dezember 2008
In den BNN zieht René Dankert auf einer ganzen Seite die Halbzeit-Bilanz des KSC. Spieler der Vorrunde ist hierbei Stefano Celozzi, dem auch ein großer Beitrag gewidmet ist. In einem kleinen Interview präsentiert sich ein enttäuschter Trainer Edmund Becker, der die defensive Personalpolitik des Sommers auch mit den vergeblichen Hoffnungen auf das Wiederkommen  von Edmond Kapllani und Joshua Kennedy sowie den geringen finanziellen Möglichkeiten begründet. Auch gesteht er zu, einen Lars Stindl schon früher hätte bringen zu können und bisweilen u.a. bei Personalentscheidungen keine glückliche Hand gehabt zu haben. Dennoch soll sein grundsätzliches Vertrauen (in bestimmte Spieler) weiterhin die Grundlage seiner „grundsätzliche(n) Arbeitsphilosophie“ bleiben. An ein Aufgeben habe er in den vergangenen Monaten zudem nicht gedacht.

Schließlich unterzieht Dankert alle eingesetzten Spieler einer Einzelkritik. Überraschungen gibt es hierbei nicht, Gewinner sind für ihn Stefano Celozzi („die positive Überraschung schlechthin“), Godfried Aduobe („ist er fit, ist er … im zentralen Mittelfeld nicht zu ersetzen“) und Lars Stindl („… hauchte dem KSC neues Leben ein“). Am meisten enttäuscht scheint Dankert hingegen von Michael Mutzel („zu oft eher Unsicherheitsfaktor statt stabilisierender Kopf“), Stefan Buck („sieht … wohl zurecht keine Perspektiven mehr für sich“), Bradley Carnell („Saison läuft an dem 31-jährigen Südafrikaner weitgehend vorbei“), Joshua Kennedy („…dessen Körpersprache zu seinen überwiegend schwachen Auftritten passte“) und Christian Timm („schwarze Vorrunde für den matt wirkenden Angreifer“). In Mutzels Bewertung findet sich übrigens ein merkwürdiger Satz: „Aber: Mutzel arbeitet stets viel – und wer viel macht, dem unterlaufen zwangsweise auch mehr Fehler als anderen.“ Nun, darauf muß man auch erstmal kommen.

Im Badischen Tagblatt (BT) stellt sich Becker den umfangreichen Fragen von Frank Ketterer und gesteht einen Umdenkungsprozeß: „(…) Ein Umdenken dahingehend nämlich, dass man auch mal von Dingen abrücken muss, von denen man überzeugt war, dass sie richtig sind und Erfolg bringen. Man darf nicht stur sein und an bestimmten Dingen dauerhaft festhalten, sondern man muss sich ständig selbst hinterfragen: Wieso verlieren wir die Spiele? An was liegt das? Und dann muss man auch die eine oder andere Veränderung vornehmen.“ Der Trainer sieht in der Fehlerquote sowie der mangelnden Effizienz im Angriff die Hauptgründe für das schwache sportliche Abschneiden, erwartete trotz des guten Aufstiegssaison bereits vor Rundenbeginn ein schwieriges Jahr („… hat zwar eine riesige Euphorie ausgelöst, sich aber schon in der Rückrunde relativiert. Da haben wir gerade noch 15 Punkte gesammelt – und das mit Mario Eggimann und Tamas Hajnal. Dass es nicht leicht werden würde diese beiden Führungsspieler, die uns verlassen haben, sofort zu ersetzen, war mir klar. Aber als Trainer kann man vor einer Saison ja nicht sagen, dass man schlechter abschneiden will als im Vorjahr. Da ist man einfach Zwängen unterworfen“) und sieht die Niederlage von Frankfurt als Knackpunkt – „(…) das hat uns arg getroffen. Danach sind wir in den Seilen getaumelt.

Zwangsläufig kommt auch die Frage nach dem Spielsystem. Becker kontert: „(…) ein oder zwei Spiele sind nicht ausschlaggebend, sondern man muss sehen, ob sich die gegen Bremen gezeigte Leistung auf Dauer niederschlägt. Sollte das der Fall sein, wäre ich als Trainer der absolute Trottel, dem nicht Rechnung zu tragen. Man muss aber auch sehen, dass wir zuvor gegen Hannover mit dem gleichen System nach 44 Minuten mit 0:3 in Rückstand geraten sind und in Berlin sogar 0:4 verloren haben. Deshalb sage ich es nocheinmal: Das Spielsystem entscheidet nicht, was für eine Leistung die Mannschaft bietet.
Wieder einmal ein sehr gutes Interview im BT.

Mittwoch, 17. Dezember 2008
Timo Prüfig von der Sport-Bild hat die Tastatur seines Rechners bemüht und sich die Jahrestabelle von 2008 anzeigen lassen und – Überraschung – „KSC schwächster Klub 2008“ herauslesen können. Sieben Siege, sieben Unentschieden, 20 Niederlagen bei einer  Tordifferenz von satten minus 30 lassen für 2009 gewiß jede Menge Spielraum.

Viel Raum und Platz nimmt sich das Wochenblatt für den Beitrag über eine „Sportrunde“, zu der Johannes Wagner, Steffi Hirth (neue Welle) und Harald Linder (Kurier) Edmund Becker, Julia Hüvel (Geschäftsführerin BG Karlsruhe) und Alain Blondel (Hallenmeeting-Direktor) befragten.

Ausführlich resümiert Becker hierbei die Vorrunde, spricht von finanziellen Nachteilen, geringerer Euphorie und die noch nicht ganz ersetzten Eggimann und Hajnal. Zudem regte er sich nach dem Hertha-Spiel„wieder maßlos“ darüber auf, „daß wir so körperlos gespielt haben, wieder gab es zum Beispiel auch keine Gelben Karten – und das in einem Spiel, in dem es um sehr viel ging. (…) Das ist sicher eine Qualitätssache, aber auf der anderen Seite auch eine Mentalitätssache.“ Auch ist ihm die Mannschaft „nach wie vor zu harmonisch. Da müssen wir einige Dinge setzen, die zu einer stärkeren Rivalität führen.

Froh ist Becker hingegen über Geduld und Besonnenheit der Vereinsspitze: „Man kann der Mannschaft nicht Resignation, stümperhaftes Verhalten oder lustloses Spiel nachsagen. Dass die Jungs engagiert sind, mitunter mit Abstrichen, ist ganz normal. Sie wollen, aber in manchen Situationen stoßen sie eben an ihre Grenzen. Ich glaube, daß ein Großteil der Zuschauer das auch erkennt (…).

Und schließlich antwortet der Trainer auf die Frage, „wie geil ist Erfolg?“ – „(…) es gibt keinen Ersatz für Erfolg, auch für die Spieler nicht. Wenn man die Bilder sieht nach dem Ausgleich zum 3:3 von Iashvili gegen Leverkusen, wenn die Freude so raus platzt aus den Spielern, die anderen Jungs drauf stürzen. Das sind solche geilen Situationen, in denen die Freude raus bricht, und ich glaube, dafür lohnt es sich, dann auch alles dafür zu tun, um solche Glücksmomente zu haben.

Es macht dem Leser Spaß, wenn er statt der inzwischen üblichen Häppchenkost ab und an solch ausführliche und aufschlußreiche Beiträge lesen darf. Um so ärgerlicher ist jedoch, wenn das Wochenblatt ausgerechnet über ein „Bundesliga-Pokerturnier“ berichtet, an dem auch Fans und Spieler des KSC teilnahmen. Um zusätzliche Marketingeinnahmen zu generieren, scheinen die Bundesligavereine vor nichts mehr zurückzuschrecken. Dass diese Unsitte auch noch mit medialer Aufbereitung unterstützt wird, ist nicht nachzuvollziehen.

Donnerstag, 18. Dezember 2008
Auf einer Doppelseite „Wer kommt, wer geht?“ gibt der Kicker eine Übersicht über die Transferpläne der Bundesligisten. Neben Giovanni Federico sollen noch ein Innenverteidiger und ein Stürmer kommen. Und unter der Rubrik „wer soll/ will gehen“ findet sich neben Stefan Buck auch Martin Stoll.

Im Vereinsbericht zitiert Uli Gerke KSC-Manager Rolf Dohmen, daß „man nicht so vermessen sein (soll) und glauben, wenn Giovanni Federico kommt, wird alles besser.“ Nach Transferversäumnissen im Sommer gefragt, wehrt der ehemalige Verteidiger mit einem „wir hatten kein Geld, um mehr Spieler holen zu können“ ab. Generell wird es laut Gerke keinen großen Umbruch im Kader geben, da Trainer Becker weiterhin an das Leistungspotential seiner Truppe glaubt und „eine intakte Mannschaft“ als wichtigsten Erfolgsgaranten für den Kampf um den Klassenerhalt ansieht. Und schließlich erinnert der Autor daran, daß sich die auslaufenden Verträge Aduobes, Carnells, Stolls und Görlitz’ ebenfalls leistungsfördernd auswirken sollten.

Schließlich zur Stadionfrage (Neubau am Gleisdreieck) ein Leserbrief aus den BNN: „Seit Jahrzehnten bearbeiten wir Kleingärtner mit viel Liebe und Einsatz unser kleines Paradies in der Kleingartenanlage ‚Mastweide’. Hier wird gesät und geerntet. Wir sehen unsere Blumen blühen und ernten unser eigenes Gemüse und Obst. Hier haben wir unsere kleine Oase zum Erholen. Freundschaften wurden geschlossen, Nachbarschaftshilfe ist selbstverständlich. Dieses Stückchen Erde ist für uns Lebensqualität. Wir bitten die Verantwortlichen, uns dieses kleine, für uns so wichtige Paradies, nicht wegzunehmen.


Das Interesse am KSC boomt nach wie vor, und noch nie wurde so viel über den Verein geschrieben wie heute. Dadurch mag es bisweilen schwer fallen, den Überblick zu behalten. Da wir nun zwangsläufig sehr viel lesen und uns hierbei so manch Bemerkenswertes in die Hände fällt, möchten wir hierüber an dieser Stelle künftig allen KSC-Freunden – vor allem jenen, die nicht im Raum Karlsruhe leben – eine kleine Übersicht verschaffen.

Natürlich wird in dieser Rubrik kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben (wer z.B. möchte schon täglich die BILD lesen, geschweige denn kaufen?). Doch hoffen wir, mit lockerer und – selbstverständlich! – subjektiver Kommentierung den Wust ein wenig lichten zu können.


Eine Antwort zu “Die kleine Presseschau vom 12.12.2008 – 18.12.2008”
  1. Hardy Kniep sagt:

    Ich bin KSC Fan-und ich bin auch der Meinung,daß der KSC ein neues Stadion braucht. Aber auf keinen Fall in der Mastweide,wo hunderte von Kleingärtner VERTRIEBEN werden sollen.
    Das darf NIEMALS geschehen.Dieser Verein besteht fast seid 100 Jahren. Viele sind dort als Kinder schon aufgewachsen und haben im Laufe der Jahre viiieeel Geld und Liebe in ihren Garten gesteckt !!!!!!!!!

  2.  
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