Mit dem KSC auf dem Weg nach Hamburg
Auch im zweiten Jahr der neugewonnen Bundesligazugehörigkeit ist es für einen Karlsruher noch etwas besonderes, für seinen KSC in die große weite Fußballwelt zu fahren. Und nun also ging es nach Hamburg. Die erste Überraschung gab es bereits bei der Abfahrt im Karlsruher Hauptbahnhof, als man auf dem Bahnsteig einer adrett gekleideten Reisegruppe gewahr wurde. Sind das nicht…? Doch, sie sind es – der KSC-Tross sollte also tatsächlich im selben Zug wie wir die Reise in den Norden antreten. Natürlich zog die Mannschaft die Blicke der anderen Fahrgäste auf sich, wurde schüchtern getuschelt und rübergeguckt. Und als ein Junge mit Fotoapparat auf die ein wenig abseits stehenden Ede Becker und Maik Franz zuging, rückte der Chef-Trainer bereits – noch ehe der Bub auch nur ein Wort gesagt hatte – wie selbstverständlich auf die Seite, um dem Kleinen für die Aufnahme mit seinem KSC-Idol Platz zu machen. Kein Problem, der Star beim KSC ist die Mannschaft, dafür tritt der noch immer zurückhaltende Becker gerne einen Schritt zurück.
Den Rest des Eintrages lesen »
Keine Kommentare »
Im Heimspiel gegen den VfL Bochum gab es auf den Rängen viele Lücken.
Es ist erst ein Jahr her, daß der KSC angesichts des Ansturms auf Dauer- und Eintrittskarten des Interesses nicht mehr Herr wurde und sich hernach harscher Kritik ausgesetzt sah. „Na, das hätte man doch wissen müssen, daß die Menschen wieder heiß auf die Bundesliga sind!“, hieß es allerorten. Nun scheint sich die Situation beruhigt zu haben und dürfte vielen Menschen klargeworden sein, Bundesligafußball nicht per se als derart attraktiv anzusehen, daß man nun unbedingt jedes Mal dabei sein muß. Jawohl, Fußball kann tatsächlich ein recht hartes Brot sein, wenn man im Stadion plötzlich merkt, daß das Live-Erlebnis eben nicht so schnell, bunt und abwechslungsreich ist, wie man es von der medialen Aufbereitung am heimischen Fernseher mittlerweile gewohnt ist. Also konzentrierte sich das Interesse auf die Tageskarten für die Spiele gegen Schalke, Bayern, Dortmund und Werder Bremen.
Den Rest des Eintrages lesen »
Keine Kommentare »
Der ASV Durlach gewinnt durch seinen couragierten Pokalauftritt viele Sympathien.
„Na, da kann man ja vielleicht mal öfters vorbeischauen.“ Wenn ein solches Zitat nicht nur im ersten Rausch dahergesagt, sondern künftig auch in die Tat umgesetzt wird, dann würde sich die Pokalniederlage des ASV Durlach gegen Arminia Bielefeld künftig doch noch in einen großen Sieg verwandeln. Denn seit der Gründung des KSC im Jahre 1953, als sich die beiden Großen VfB Mühlburg und Phönix zusammenschlossen, wächst in Fußball-Karlsruhe im Schatten des Giganten aus dem Wildpark kaum noch ein Grashalm. Zu dominant beherrscht dieser das Geschehen, als daß kleinere Lokalvereine sich entwickeln konnten oder können. Der FV Daxlanden, einst mit Spielern wie Hugo Rastetter, Herbert Dannenmaier und natürlich dem legendären Nationalspieler August Klingler nicht nur für den KSC eine große Talentschmiede, ist ebenso in der Bedeutungslosigkeit verschwunden wie der Altmeister von 1910, der Karlsruher FV. Durch kommunale Ränkeschmiede seines legendären Platzes an der Hertzstraße verlustig gegangen, versucht er inzwischen ganz unten einen Neuanfang.
Den Rest des Eintrages lesen »
Keine Kommentare »

Vieltausendfach brausten Wut und Zorn, als zwischen Atlas und Hindukusch die ersten Autogrammkartensätze der Saison 2008/09 mit dem „Sohn Gottes“ im Aufgebot auftauchten. Kein Zweifel: Dieser Markt würde von nun an für die Marketingabteilung der Badener verbrannt sein.
Keine Kommentare »