„Natürlich wünsche ich dem FCK den Abstieg!“ KSC-Fans vergessen nicht
Geschrieben von Matthias Dreisigacker in KolumnenÜber die Hartnäckigkeit von Lokalrivalitäten
„Wieso denn soll ich Kaiserslautern etwas Gutes wünschen?“ Die Reaktion des alten Freundes ist unmißverständlich. Er kann das allgemeine Gerede vom „Traditionsverein, der in die Bundesliga gehört“ nicht mehr hören und zeigt auch für mögliche nachbarschaftliche Verbundenheit keinerlei Verständnis. Woher rührt diese Rigorosität? Nun, im Oktober 1992 hatte der KSC auf dem Betzenberg mit 3:2 gesiegt und sich die kleine, nach außen nicht erkennbar blau-weiße Karlsruher Reisegruppe nach dem Spiel dem allgemeinen „Köpfe-hängen –lassen“ sichtbar entzogen. Als dies aufgefallen war, setzte es Tritte, Hiebe und einen Steinwurf, der sein Ziel am Kopf besagten Freundes fand. Das war böse – so böse, daß auch mehr als 16 Jahre danach sein Zorn nicht geringer geworden ist.























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